Wie verhalte ich mich, wenn Mobbing unter den Kollegen stattfindet?

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Antwort von Rainer Dorschner
Geschäftsführer D B T - Dorschner Beratung und Training Erlangen - Buckenhof

Verschiede Möglichkeiten sind hier denkbar:

  • ein Mobbing-Tagebuch führen
  • klären, ob tatsächlich Mobbing vorliegt oder ob es sich um einen Konflikt zwischen Kollegen handelt
  • ein Gespräch mit dem Mobber führen
  • den Vorgesetzten einbeziehen
  • den Betriebsrat / Personalrat einschalten
  • ggf. rechtliche Schritte einleiten

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Antwort von Monika Hirsch-Sprätz
Mobbingberatung Berlin-Brandenburg Berlin

Das ist davon abhängig, welche Rolle Sie im Kontext einnehmen.

Sind Sie ZuschauerIn/BeobachterIn, dann kommt es auf Ihre Stellung im Team an und ihr Konfliktverhalten. Haben Sie eine Stimme im Team und eine feste Position mit Einfluss, dann können Sie intervenieren, schlichten, stören, umlenken, versuchen zu vermitteln. Haben Sie diese Position nicht im Team, können Sie trotzdem auch mit dem/der Betroffenen sprechen, erfragen, wie Sie unterstützen können, was gewünscht und hilfreich ist.

Sind Sie ggf. selbst in Gefahr mit ins Geschehen gezogen zu werden, müssen Sie abwägen und können trotzdem andere Unterstützer ansprechen und mit einbeziehen (Interessenvertretungen z.B.).

Grundsätzlich kommt es auf die eigene Zivilcourage an. Haben Sie die Haltung: Mobbing, nicht mit mir! - dann positionieren Sie sich auch so und sprechen offen die Situationen an, die Sie beobachten, möglichst sachlich beschreibend. Fragen Sie, warum was wie passiert, ob Sie vermitteln können, treten Sie stark und selbstbewusst auf und machen klar, dass Sie als Kollegin wollen, dass das sofort aufhört!

Dies sind allgemeine Hinweise. Es ist immer notwendig, sich selbst hier auch professionellen Rat zu holen, da am Anfang immer die genauere Analyse der Situation und das Profiling steht, bevor der Handlungsplan entworfen wird und es dann in die Umsetzung geht.

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Antwort von Annemarie Strubel
Geschäftsführerin München

Zuerst für sich die Entscheidung treffen, ob man wegschaut oder Zivilcourage beweist. Dann die betroffene Person ansprechen und sowohl emotionale als auch tatkräftige Hilfe anbieten. Intrigen nicht unterstützen, jedoch gleichzeitig aufpassen, dass man nicht in den Konflikt mit hinein gezogen wird.

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Antwort von Silka Strauss
Eigner STRAUSS MEDIATION München

Hallo und guten Tag,

ergreifen Sie keine Partei. Fragen Sie nach, ob Sie helfen können.

Die Betroffenen sollten gemeinsam zum Betriebsrat, Personalabteilung oder zum Vorgesetzten gehen und die Bitte äußern eine  Mediation oder ein Konfliktlösungsgespräch mit einer unbeteiliten Person zu bekommen.

Beste Grüße

Silka Strauss

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