Wie sinnvoll ist Selbst-Coaching?

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Antworten:

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Antwort von Stefan Stegmayer
Personal Coach Köln

Aus der Sicht eines systemischen Coachs, wie ich einer bin, gibt es kein 'richtig' oder 'falsch'  um diese Frage zu beantworten, sondern nur ein 'ist es denn passend' für Sie als Frager Selbstcoaching anzuwenden. Passt es zu Ihrem jeweiligen System, zur Situation, zu Ihrer Kultur oder zu den Anforderungen, die von außen gestellt werden, oder passt es eher nicht. 

Generell würde ich jedoch auch behaupten, es ist immer wichtig und gerade heute in unserer schnelllebigen Zeit, sich mit sich selbst zu befassen, gleich wie Sie es nennen wollen - Selbst Coaching, Reflexion, Rendevouz mit mir selbst, Innenschau, vielleicht sogar Selbst-Fürsorge, um die eigene Mitte zu bewahren, einen Sinn in seinem eigenen Handeln zu erkennen und bewußt zu machen. 

 

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Foto von Gudrun Smith
Antwort von Gudrun Smith
SMITH-Consult® Lehrte

Selbstcoaching ist ein unterschätzter Bereich der Psychologie, den ich aber für sehr wichtig halte, denn nicht alles muss mit Psychotherapeuten, Coaches, etc. bearbeitet werden. Instrumente wie Tagebuch schreiben, lesen von Sachbüchern zum Thema sowie das Nutzen von Checklisten, Apps, oder Selbstlernkurse können in vielen Bereichen des Lebens das Selbstcoaching unterstützen.

Coaching erfordert Selbstdisziplin und Geduld, die heute oft nicht mehr gewünscht ist, weil in unserer schnelllebigen Zeit alles sofort und jetzt vorhanden bzw. veränderbar sein soll. Dieses ist im Selbstcoaching sowie im Coaching selten der Fall, denn Verhaltensänderungen gehen durch verschiedene Stufen und beinhalten häufig immer wieder Rückfälle in alte Verhaltensweisen.

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1 passende Publikation von Gudrun Smith

Cover zu Meditation
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Antwort von Lutz Braun
Geschäftsführer BF Scale Consulting GmbH Flein

Ein Vorteil von Selbst-Coaching ist, dass Sie sich selbst am besten kennen. Zum anderen kostet es kein Geld. Allerdings erhalten Sie kein Feedback von anderen. Oft findet ohne Coach keine Auseinandersetzung mit dem Thema statt. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen möchte.

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Foto von Lona Hanke
Antwort von Lona Hanke
Inhaberin HANKE SBC BERATUNG UND COACHING Regensburg

Selbstcoaching ist grundsätzlich eine wunderbare Methode mit sich selbst. Fragestellungen wie "was ist heute richtig gut gelaufen",  "was hat mir heute richtig Spaß gemacht" sind etwas das jeder Mensch sich selber fragen kann und sollte. Der Vorteil dieses Selbstcoaching ist, dass man sich wieder seiner eigenen Erfolge bewusst wird. Fragestellung die etwas abfragen was nicht funktioniert hat können auch für sich selbst gestellt werden. Sie sind dann gut, wenn ich in die Phase der eigenen Handlungsoptionen komme. z.B. "was kann ich tun, dass das nicht mehr passiert" oder "was darf auf keinen Fall mehr passieren".  Die Grenzen im Selbstcoaching sind dann erreicht, wen es immer wieder die gleichen Situationen sind, die nicht funktionieren. Dann ist es gut einen externen Coach zu nehmen der mit guten Methoden aus diesem „immer wieder funktioniert etwas nicht“ heraushilft.

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Antwort von Michaela Deckert
Karrierecoach Duisburg

Selbstcoaching kann einen Coaching-Prozess unterstützen. Ich arbeite selber mit der Wingwave-Methode und bringe meinen Kunden auch bei, die Selbstcoachingmethoden für sich einzusetzen.

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Foto von Martina Wirth
Antwort von Martina Wirth
Executive Coach + Wirtschaftstrainerin coach4success Augsburg

Hier ist wohl Reflexion gemeint?

Selbst-Coaching gibt es m.E. nicht, weil der eigentliche Nutzen von Coaching in der Methodenvielfalt und Prozessbegleitung liegt, der nunmal nur durch einen neutralen und professionellen Gesprächspartner, also Coach erreicht werden kann.

Dass Coaching-Methoden in der Selbstreflexion hilfreich sein können, ist jedoch nicht zu bestreiten, es ist und bleibt aber Reflexion und kein Coaching!

Ähnlich zu verstehen wie Mitarbeiter-Coaching, dass durch die Führungskraft kein Coaching im eigentlichen Sinne ist.

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Foto von Sibylle Kaminski
Antwort von Sibylle Kaminski
Inhaberin Köln

Selbst-Coaching ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig in der heutigen - agilen - Zeit. Ob Arbeitnehmer*in, Führungskraft oder selbstständig, wir sind alle aufgefordert unser "Mindset" dem ständigen Wandel anzupassen. Dies gelingt am besten durch Workshops zu Selbst-, Zeit-, Stressmanagement und je nachdem zu Führungsthemen. Das erworbene Wissen muss dann im Alltag angewendet und verfeinert werden. Auch Fachliteratur ist hilfreich, aber m.M.n. nicht ausreichend um sich selbst zu coachen. Durch Austausch in der Gruppe oder mit einem Coach erfährt man wichtige Impulse für ein anschließendes Selbstmanagement oder -coaching.

Sibylle Kaminski

www.relaxyourwork.de

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Foto von Othmar Loser-Kalbermatten
Antwort von Othmar Loser-Kalbermatten
Inhaber Lernende Organisationen Emmenbrücke

Ich gehe davon aus, dass ich die erste Person bin, die ich führe. Und wenn ich das dann in einer netten, verträglichen, förderlichen und zielführenden Art mache, ist das Selbst-Coaching. 

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