Auf welche Grundlagen kommt es bei der persönlichen Zielplanung an?

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Antwort von Thorsten Frank
Geschäftsführer edulab education communication consulting Augsburg

Auf die eigenen Prioritäten (was ist mir wichtig) und die Kenntnis der Zieldefinition (Wie wird aus einem Wunsch eine Zieldefinition, z.B. nach Zielinhalt, Zielausmaß und Zielzeit, also 3Z oder SMART). Hoffe das konnte die Frage beantworten.

Viele Grüße und beste Wünsche
edulab
Thorsten Frank

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Foto von Elisabeth Karger-Posch
Antwort von Elisabeth Karger-Posch
sissicom Fürth

Eine Zielplanung, egal welcher Art, fusst auf den Säulen:

Welche Möglichkeiten habe ich und wie weit bin ich bereit diese auszuschöpfen?

- materiell, zeitliches Volumen und Flexibilität, Back-up für Ausfälle

Risikobereitschaft?

- Wie viel setze ich auf eine Karte -versus - wie viel Sicherheit brauche ich? Was ist mir der Erfolg/das Erreichen meiner Ziele wert? Was kann ich bereitwillig aufgeben/zurückstellen, was brauche ich für mein Wohlgefühl

Abhängigkeiten von Anderen?

- bin ich auf das Erbringen von Leistungen Anderer angewiesen oder hängt der Erfolg nur von meiner Eigenleistung ab

Welche Rolle spielt mein Umfeld?

- wie kann mich mein Umfeld unterstützen? Materiell, mental und als Back-up, falls mehr Flexibilität  gefordert ist

Welche Art Ziel habe ich?
- Qualitative Ziele erfordern andere Herangehensweisen als quantitative Ziele. Geht es um die Steigerung der Lebensqualität, berufliches Vorankommen oder den ersten Marathonlauf? Geht es einfach um ein gewisses Maß an "mehr" in einem Lebensbereich?

Woran messe ich den Erfolg?

- An welchen Faktoren messe ich den Erfolg? Tue ich dies selbst oder vertraue ich auf eine externe Bewertung - beides macht macht Sinn

Dazu kommen noch viele Faktoren, die man erst benennen kann, wenn die Aufgabe klarer definiert ist.

Die alles entscheidende Frage ist: Will ich das wirklich? Kann ich mir vorstellen, dass es mich in Monaten, Jahren noch genauso begeistert wie heute? Bin ich das wirklich? Wie viel Durchhaltevermögen erkenne ich an mir selbst und schaffe ich dies auch, wenn es Tiefschläge und Krisen gibt? Wichtig ist auch, keine Angst davor zu haben, die eigenen Grenzen zu sehen, anzunehmen und auch einmal "das schaffe ich nicht/nicht alleine" zu sagen, dies nicht als Blockade wahrzunehmen, sondern als Chance, über eine neuen Weg nachzudenken.

Und zum Schluss: Ziele mögen klar definierbar sein, aber der Weg dahin ist nicht in Stein gemeißelt. Es gibt nie nur den "einen" Weg, der immer funktioniert. Es lohnt sich, über alle denkbaren Varianten nachzudenken, denn schon allein dabei klären sich viele Fragen von selbst.

Alles Gute!

 

 

 

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