Wie können Weiterbildungsmaßnahmen von neuen Bildungstechnologien unterstützt werden?

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Antworten:

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Antwort von Christine Erlach
Gründerin NARRATA Consult, Burscheid, Rheinland

Das hängt von der jeweiligen Bildungstechnologie ab. Über alle Spielarten aber gilt es, die Weiterbildungsmaßnahmen und Lernumgebungen problemorientiert und kontextreich zu gestalten, damit der Lernende tatsächlich anwendbares Wissen erwerben kann, statt des sogenannten "trägen Wissens", das zwar gewusst, aber im Handeln nie gezeigt wird.

Eine hervorragende Gestaltungshilfe für Weiterbildungsmaßnahmen und Lernumgebungen sind narrative Methoden, wie etwa die Dramaturgie der Heldenreise: denn die emotionale Ansprache, die Möglichkeit der Identifikation mit dem "Held" und dem "Ruf des Abenteuers", der Spaß, einen "Schatz" zu bergen und den "Weg der Prüfungen" zu überwinden, und schließlich die "Rückkehr" nach vollbrachtem Erfolg verwandelt Lernen in eine ansprechende, motivierende Aktivität mit sehr guten Erfolgsraten.

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Antwort von Martina Uppendahl
Inhaberin Martina Uppendahl Bewerbungstraining & Karriereberatung, Hamburg

Grundsätzlich muss die eingesetzte Bildungstechnologie zur jeweiligen Weiterbildung passen und anders herum. Dabei entscheidend ist auch die Zielgruppe, an die sich das Bildungsangebot richtet. Ebenso muss das Selbstverständnis des Lernenden dahingehend stimmig sein, als dass dieser z.B. eine hohe Fähigkeit zur Selbstmotivation mitbringt sowie genug Durchhaltevermögen, um das Bildungsziel zu erreichen. Insofern geht dies nur bei Weiterbildungen, die intrinsisch motiviert belegt werden.

Der sich Weiterbildende muss idealerweise einen Bezug zur eingesetzten Technologie haben, bzw. diese als sinnvoll für die entsprechende Weiterbildung erachten.

Wenn all dies gegeben ist, lassen sich nahezu alle neuen Technologien einsetzen und sinnvoll miteinander kombinieren.

 

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Antwort von Alexandra Fahnenschreiber
Inhaber Consulting & Coaching Fahnenschreiber, München

Es gibt inzwischen wunderbare technologische Umsetzungsmöglichkeiten, die ein sehr breites Feld im Bereich der Anwendungsmöglichkeiten abstecken.

Nachdem es verschiedene Lerntypen gibt, können sie mithilfe der technischen Umsetzung alle hervorragend bedient werden. Eine Mischung aus aufgezeichneten Lernvideos, Audiolektionen, Arbeitsblätter in Textform, Live Austausch über Monitor (z.B. mithilfe von Webinarsoftware) 1:1 oder in der Gruppe. Die Möglichkeiten sind hier wirklich sehr vielfältig.

Ergänzend können hier z. B. auch Präsenzveranstaltungen zum Start, in der Mitte oder zum Schluss hilfreich sein.

Fein gemeinsames Online-Forum zum Austausch und zur Lernkontrolle hilft den Teilnehmern zusätzlich dabei, am Ball zu bleiben.

Meiner Meinung nach wird diese Form der Weiterbildung immer mehr zunehmen und es gilt, die Technik bedacht und gezielt ein- und umzusetzen.

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Antwort von Klaus Steinseifer
Inhaber Die Steinseifer-Seminare, Hemmingen

Es kommt auf die Art der Weiterbildungsmaßnahme an. Reden Sie von Webinaren, von Podcasts oder modernen Präsensveranstaltungen. Hier sind vor her noch Fragen zu klären und dann gibt es die richtigen Antworten.

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Antwort von Ralph Dalibor
Inhaber Dalibor.communications, Bielefeld

Sehr gut, wenn die Inhalte darauf abgestimmt sind.

Ein Kurs in WORD oder EXCEL kann durchaus vollständig am Computer realsiert werden. Entweder allein, oder in einem virtuellen Klassenzimmer oder auch in einem Computerraum mit einem Trainer.

Bei Soft-Skills sieht das schon anders aus. Stellen Sie sich vor, sie wollen Ihre Körpersprache bei einer Präsentation optimieren. Das geht sicher auch irgendwie über einen Computer, aber besser wäre es, wenn Sie und der Trainer sich in einem Raum aufhalten. Eine Kamera zeichnet ihre Präsentation auf und danach werden alle Aspekte Ihres Auftritts bei der Auswertung (also Abspielen der Aufnahme) betrachtet und bewertet. Anschließend gibt es Optimierungsvorschläge und Sie starten den zweiten Durchlauf. . . . 

 



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