Wie können Weiterbildungsmaßnahmen von neuen Bildungstechnologien unterstützt werden?

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Antworten:

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Antwort von Christine Erlach
Gründerin NARRATA Consult, Burscheid, Rheinland

Das hängt von der jeweiligen Bildungstechnologie ab. Über alle Spielarten aber gilt es, die Weiterbildungsmaßnahmen und Lernumgebungen problemorientiert und kontextreich zu gestalten, damit der Lernende tatsächlich anwendbares Wissen erwerben kann, statt des sogenannten "trägen Wissens", das zwar gewusst, aber im Handeln nie gezeigt wird.

Eine hervorragende Gestaltungshilfe für Weiterbildungsmaßnahmen und Lernumgebungen sind narrative Methoden, wie etwa die Dramaturgie der Heldenreise: denn die emotionale Ansprache, die Möglichkeit der Identifikation mit dem "Held" und dem "Ruf des Abenteuers", der Spaß, einen "Schatz" zu bergen und den "Weg der Prüfungen" zu überwinden, und schließlich die "Rückkehr" nach vollbrachtem Erfolg verwandelt Lernen in eine ansprechende, motivierende Aktivität mit sehr guten Erfolgsraten.

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Antwort von Birgit Primig
, Schörfling

Mittlerweile gibt es eine Reihe von e-learning-tools, die sehr effizient eingesetzt werden können. Ob das nun Systeme wie das bekannte Moodle sind, mit dem eine Seminargruppe online begleitet wird, oder MOOCs, bei dem Lernende selbst entscheiden, was sie lernen wollen. Dazu noch alle Möglichkeiten der flipped classrooms etwa als Vorbereitung für ein Präsenzmodul in einer Ausbildung.

Das alles erfordert aber eine hohe Disziplin aller Beteiligten und - immer noch nicht selbstverständlich - gleichwertige Online-Zugänge.

 

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Antwort von Jörg Köck
Geschäftsführer BETTER SOLUTIONS Coachingconsulting GmbH, Locarno - Monte Bré

Die Zeit an denen die Mitarbeiter alle körperlich synchron an einem Ort anwesend sind, werden zunehmend seltener. Das heißt, die Wissensvermittlung kann über E-learning, Webinare, oder Videoconferencing, etc stattfinden. Aus meiner Sicht gehören auch LernApps in Technologieverbund. Darauf können dann spezifischere und individualisierte Konzepte aufsetzen. 

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Antwort von Martina Uppendahl
Inhaberin Martina Uppendahl Bewerbungstraining & Karriereberatung, Hamburg

Grundsätzlich muss die eingesetzte Bildungstechnologie zur jeweiligen Weiterbildung passen und anders herum. Dabei entscheidend ist auch die Zielgruppe, an die sich das Bildungsangebot richtet. Ebenso muss das Selbstverständnis des Lernenden dahingehend stimmig sein, als dass dieser z.B. eine hohe Fähigkeit zur Selbstmotivation mitbringt sowie genug Durchhaltevermögen, um das Bildungsziel zu erreichen. Insofern geht dies nur bei Weiterbildungen, die intrinsisch motiviert belegt werden.

Der sich Weiterbildende muss idealerweise einen Bezug zur eingesetzten Technologie haben, bzw. diese als sinnvoll für die entsprechende Weiterbildung erachten.

Wenn all dies gegeben ist, lassen sich nahezu alle neuen Technologien einsetzen und sinnvoll miteinander kombinieren.

 

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Foto von Bernd Braun
Antwort von Bernd Braun
Geschäftsführer NewSocialTime, Hattersheim-Eddersheim

Sie können ergänzt werden, diese aber nicht ersetzen.

Die Wissensvermittlung kann über E-learning, Webinare, oder Videoconferencing, LernApps etc. stattfinden. Das sind bereits probate Mittel. Sie vernachlässigen aber einen entscheidenden Teil der Weiterbildung, der damit bisher nicht gelehrt werden kann. Das Small Talk Wissen der Teilnehmer. Damit meine ich, dass sich Teilnehmer in Präsenzseminaren verbal austauschen und dabei zu Erkenntnissen kommen, die nicht auf der Agenda der Weiterbildung stehen, aber ein wichtiger Teil davon sind.

Ich habe mein Wissen als iPad Experte zu 80% von meinen Teilnehmern während der Kaffeepause oder des Mittagessens bekommen. Wo würde ich heut stehen, wenn ich nur digital gelehrt hätte. Ich ergänze mittlerweile meine Präsenzseminare mit digitalen Inhalten. Diese nehmen auch immer mehr Raum ein. Sie werden aber nie meine Präsenzseminare ersetzen können. 

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Antwort von Alexandra Fahnenschreiber
Inhaber Consulting & Coaching Fahnenschreiber, München

Es gibt inzwischen wunderbare technologische Umsetzungsmöglichkeiten, die ein sehr breites Feld im Bereich der Anwendungsmöglichkeiten abstecken.

Nachdem es verschiedene Lerntypen gibt, können sie mithilfe der technischen Umsetzung alle hervorragend bedient werden. Eine Mischung aus aufgezeichneten Lernvideos, Audiolektionen, Arbeitsblätter in Textform, Live Austausch über Monitor (z.B. mithilfe von Webinarsoftware) 1:1 oder in der Gruppe. Die Möglichkeiten sind hier wirklich sehr vielfältig.

Ergänzend können hier z. B. auch Präsenzveranstaltungen zum Start, in der Mitte oder zum Schluss hilfreich sein.

Fein gemeinsames Online-Forum zum Austausch und zur Lernkontrolle hilft den Teilnehmern zusätzlich dabei, am Ball zu bleiben.

Meiner Meinung nach wird diese Form der Weiterbildung immer mehr zunehmen und es gilt, die Technik bedacht und gezielt ein- und umzusetzen.

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Foto von Klaus Steinseifer
Antwort von Klaus Steinseifer
Inhaber Die Steinseifer-Seminare, Hemmingen

Es kommt auf die Art der Weiterbildungsmaßnahme an. Reden Sie von Webinaren, von Podcasts oder modernen Präsensveranstaltungen. Hier sind vor her noch Fragen zu klären und dann gibt es die richtigen Antworten.

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Antwort von Ronald Schlager
Geschäftsführer schlager communications services GmbH, St. Pölten

Für den Bereich der Kommunikationstechniken gibt es viele Möglichkeiten:

Neben Classroom-Seminaren (mit Trainer und Teilnehmer im gleichen Seminarraum) gibt es:

Videokonferenzsysteme (Audio und Video werden während eines Seminars aufgenommen, live an beliebige Orte weltweit übertragen oder gespeichert und auf Abruf bereitgestellt)

Webinare (Seminare über das Internet), live oder bei Bedarf abrufbar

Simulatoren (um z.B. Netzwerke logisch aufzubauen in simulierter, virtueller Umgebung)

Virtuelle Labors (zur virtuellen Konfiguration von z.B. Netzwerkelementen wie Switches und Routers) 

Elektronische Testsysteme (zur Wissensüberprüfung)

E-Mail und Chat (zur Diskussion mit dem Trainer oder anderen Teilnehmern während oder nach Seminaren)

Whiteboards ("elektronische Flipchart")

Social Network Integration (für Vermarktung von Seminaren, aber auch zur Nachbetreuung und Unterstützung, Gruppenbildung, Erfa-Gruppen,...)

Online-Bildschirm-Teilen (Screen Sharing) oder Dokumenten-Teilen (Document oder File Sharing) (zur gemeinsamen Betrachtung von Benutzeroberfächen oder Dokumenteninhalten bis hin zur gemeinsamen Bearbeitung)

Verschiedene Werkzeuge zur Erstellung von Seminar-Handouts oder Präsentationsunterlagen,... (allgemein Lernmaterialien inkl. Multimedia)

 

 

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Antwort von Ralph Dalibor
Inhaber Dalibor.communications, Bielefeld

Sehr gut, wenn die Inhalte darauf abgestimmt sind.

Ein Kurs in WORD oder EXCEL kann durchaus vollständig am Computer realsiert werden. Entweder allein, oder in einem virtuellen Klassenzimmer oder auch in einem Computerraum mit einem Trainer.

Bei Soft-Skills sieht das schon anders aus. Stellen Sie sich vor, sie wollen Ihre Körpersprache bei einer Präsentation optimieren. Das geht sicher auch irgendwie über einen Computer, aber besser wäre es, wenn Sie und der Trainer sich in einem Raum aufhalten. Eine Kamera zeichnet ihre Präsentation auf und danach werden alle Aspekte Ihres Auftritts bei der Auswertung (also Abspielen der Aufnahme) betrachtet und bewertet. Anschließend gibt es Optimierungsvorschläge und Sie starten den zweiten Durchlauf. . . . 

 



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