Welche Weiterbildungsmaßnahmen gibt es für Mitarbeiter im Unternehmen?

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Antworten:

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Antwort von Sabine Hauswirth
Inhaberin Sabine Hauswirth Consulting, Rosenheim

Die Frage ist sehr pauschal formuliert und kann deshalb von mir nur ganz pauschal beantwortet werden: es gibt gute und schlechte, brauchbare und unbrauchbare Weiterbildungsmaßnahmen.

Und solche Weiterbildungsmaßnahmen, die es längst schon geben müsste, aber noch nicht in den Unternehmen gesehen werden als Notwendigkeit: das Training der Kreativität und Flexibilität, um den immer schnelleren Veränderungen dank Industrie 4.0 gerecht zu werden: Mitarbeiter benötigen zunehmend einerseits Kraft und Flexibiltät für Veränderungsprozesse und andererseits benötigen Unternehmen zunehmend Innovations-Kraft im Unternehmen, das DURCH IHRE MITARBEITER generiert wird (anstelle ständig neuer strategisch ausgerichteter Berater, die von Innovationstraining nichts verstehen).

Solches Training wird durch ganzheitliches und nachhaltiges, also auch im Unternehmen wirklich dauerhaft integriertes, Training erzielt. Das ist das Training mit allen Sinnen, das vernetztes Denken erzeugt, auch der Neurogenese dient, die nachweislich entschleunigend wirkt. Vernetztes Denken ist auch bekannt dafür, dass schneller und flexibler auf Veränderungen reagiert werden kann. Dies aber immer unter der Voraussetzung, dass Mitarbeiter nicht ohnehin schon im Dauer-Stress des Dauer-Funktionierens stecken: denn dann hilft nur noch Stress-Diät, weil ansonsten Burnout und Aussetzen des kognitiven Systems erfolgen. Und dann weder Mitarbeitern noch Unternehmen gedient ist.

Also sehe ich für viele Unternehmen Trainings, die noch nicht dort angekommen sind, als fast überlebensnotwendig.

Daher kann ich die Frage nur so beantworten: es gibt so viele unterschiedliche Weiterbildungsmaßnahmen in den vielen unterschiedlichen Unternehmen, wie hier gar nicht aufgeführt werden kann. Aber wirkliche Innovations-Trainings für Mitarbeiter (Innovation entsteht auch durch vernetztes Denken und unter Einbezug des adaptiv-Unbewussten), die eigentlich wirklich zwingend notwendig wären für die Zukunft, habe ich noch nicht so viele in Unternehmens-Programmen entdecken können. Das wäre die eigentliche Weiterbildung der Zukunft, weil meines Erachtens 'Innovationsfaktor x Umsetzungsgeschwindigkeit' das Wachstum 4.0 darstellt und nicht mehr ausschließlich 'Absatzmenge x Zeit'.

 

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Foto von Jörg Köck
Antwort von Jörg Köck
Geschäftsführer BETTER SOLUTIONS Coachingconsulting GmbH, Locarno - Monte Bré

leider sind die meisten Trainings bezogen auf Kompetenzen = Fach-, Verhandlungs- und Beziehungskompetenz.

Es sollten jedoch auch Persönlichkeitsentwicklungsseminare und Themen des Ausdrucks (Körpersprache+Stimme+Sprache)xAtem berücksichtigt werden, denn nur dann sind wir in der Lage unsere Wirkung auf andere effektiv zu steuern.

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Antwort von Martina Uppendahl
Inhaberin Martina Uppendahl Bewerbungstraining & Karriereberatung, Hamburg

Diese Frage kann nicht pauschal und allgemeingültig beantwortet werden.

Aus meiner langjährigen Praxis in der Personalabteilung bei unterschiedlichen Unternehmen kann ich berichten, dass das Thema Weiterbildung / Personalentwicklung sehr unterschiedlich gehandhabt wird und auch einen unterschiedlichen Stellenwert hat.

Leider wird gerade in kleineren oder mittelständischen Unternehmen hier oftmals zuerst gespart. Dieser Ansatz ist kurzfristig vielleicht nachzuvollziehen, doch langfristig leider der falsche Hebel für Einsparungen:

Weiterbildung wird häufig auch als Wertschätzung für den Mitarbeiter und für seine Arbeit gesehen. Gleichzeitig verbessert sich die Motivation und das Fachwissen der Belegschaft.

Neben der Höhe des verfügbaren Weiterbildungsbudgets der Abteilung spielt auch die Qualität der Führungskräfte eine entscheidende Rolle.

Es muss selbstverständlich jeweils die richtige Weiterbildung ausgesucht werden, doch nicht jede Führungskraft ist auch in der Lage, die eigenen Mitarbeiter individuell zu beurteilen und individuell passend weiterzuentwickeln.

Die Form und der Inhalt der Weiterbildung richtet sich idealerweise immer nach dem individuellen Mitarbeiter, welcher fachlich und persönlich befähigt werden muss, seine Stelle bestmöglich zu bearbeiten. Dabei muss sowohl die Fach-, als auch die Methodenkompetenz, bzw. interpersonale und Führungskompetenz berücksichtigt werden und ein sinnvoller Mix angeboten werden, der den Mitarbeiter fit für die großen Herausforderungen der Zukunft macht.

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Antwort von Udo Peilicke
Geschäftsführer Peilicke Telefontraining & Managementberatung, Berlin

Fontane würde sagen: Ein weites Feld...

Als erstes kann man sagen, Weiterbildungsmaßnahmen sind für jeden sinvoll.

Als zweites dann, sollten Sie ermitteln wo genau Sie stehen und was Sie konkret erreichen wollen.

Und dann heißt es, suchen, suchen, suchen [die passende Weiterbildung].

Berliner Grüße sowie allzeit gute Telefongespräche

wünscht

Udo Peilicke

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Antwort von Bernd Braun
Geschäftsführer NewSocialTime, Hattersheim-Eddersheim

Diese Frahe kann wunderbar pauschal beantwortet werden:

Alle denkbaren und zukünftigen Weiterbildungen sind geeignet!

Ein Büromitarbeiter kann z.B. einen eintägigen Schmiedekurs belegen, um zu lernen, wie die Produktion bei ihm arbeitet. Ein Schreibmaschinenkurs wäre natürlich auch geeignet. 

Bei beiden Weiterbildungen wird der Mitarbeiter gefördert. Es ist die Vision des Unternehmens, an der sich die Weiterbildung fest macht. Warum werden wohl bei Facebook-Deutschland Töpferkurse angeboten? Es ist die Vision von Facebook, die diese Weiterbildung als empfehlenswert für die eigenen Mitarbeiter ansieht.

Foto von Klaus Steinseifer
Antwort von Klaus Steinseifer
Inhaber Die Steinseifer-Seminare, Hemmingen

Es kommt auf das Unternehmen, die Branche und die Wünsche es Unternehmens an. Wenn Sie handwerklich oder handwerksnah orientiert sind, gibt es entsprechende Weiterbildungen für Ihre Team unter www.serviceschule-handwerk.de.

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Foto von Ralph Dalibor
Antwort von Ralph Dalibor
Inhaber Dalibor.communications, Bielefeld

(Fast) unendlich viele! Die Fragen lauten: Wer soll was wann wo und wie lernen? 

Wer: Mitarbeiter. Da gibt es von Einzeltrainig bzw. Coaching bis hin zu Vorträgen vor mehreten Hundert Zuhöreren viele Möglichkeiten.

Was: Soft-Skills lernt man m.E. besser in einem Seminar mit direktem Feedback durch Trainer und die anderen Teilnehmer. Hard Facts (z.B. Nutzung einer Software) können auch mittels elearning oder blended learning vermittelt werden.

Wann: Seminare haben klare Termine. elearning kann ich auch abends anstelle vom "Tatort" machen.

Wo: In einem Seminarraum oder zu Hause am Computer. Einige Themen zu Hause im virtuellen Klassenzimmer.

Wie: Da sollte jeder für sich den besten Weg suchen. Wer gern in der Gruppe lernt, kommt mit einem "einsamen" eLearning sicher nicht so gut zurecht. 

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Antwort von Martin Kübeck
Inhaber ExPerts4all, Bad Soden a. Ts.

Generell kann man wohl von beruflichen und von privaten Weiterbildungsmöglichkeiten sprechen. Die beruflichen teilen sich wiederum in „Hard Facts“ wie z.B. Schulungen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen, aber auch Sprachen bzw. Sprachfortbildungen, das Fachwissen sozusagen und in die „Soft Skills“ alle „weichen“ Dinge. Dazu gehören Kommunikation, Vertriebsschulungen, Präsentationstechniken, Führungstechniken usw.

Was in den einzelnen Unternehmen bereitgestellt bzw. angeboten und bewilligt wird ist ganz unterschiedlich.



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