Was genau versteht man unter nachhaltiger Weiterbildung?

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Antworten:

Foto von Dr. Sabine Hahn
Antwort von Dr. Sabine Hahn
Digital Leadership Beratung Dr. Sabine Hahn, Köln

Ganz kurz: "nachhaltige" Weiterbildung bedeutet für mich, wenn sie aus der Weiterbildungsmaßnahme wirklich etwas mit in die Praxis nehmen können. Die meisten Trainer / Dozenten wissen dies auch, dennoch gibt es leider nach wie vor auch sehr schlechte Seminare und / oder Themen bei denen Praxistransfer schwierig ist.

Im engeren Sinn ist ein nachhaltiges Seminar aber auch eines, bei dem auf umweltfreundlichem Material gearbeitet wird usw., also der Umweltfaktor im Mittelpunkt steht.

 

Viel Erfolg bei der Suche!

MFG;

Sabine Hahn 

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Antwort von Ariane Willikonsky
Inhaberin FON Rhetorik, Stuttgart

Die Schulung führt zu Veränderungen, die sich auch noch Monate und Jahre später positiv auf den Arbeitsalltag oder Prozesse auswirken. Die Telnehmer denken gerne an die Schulung zurück und wenden die erarbeiteten Tools und Anregungen konkret in ihrem Alltag an. 

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Cover zu Der Weg zum Top Sprecher
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Foto von Martina Uppendahl
Antwort von Martina Uppendahl
Inhaberin Martina Uppendahl Bewerbungstraining & Karriereberatung, Hamburg

In Zeiten knapper Ressourcen das optimale Kosten-Nutzen Verhältnis mit einer Weiterbildung erzielen zu können.

Darunter versteht sich auch die Gewährleistung eines bestmöglichen Transfers des Gelernten in die Praxis. 

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Cover zu Konfliktgespräche im Führungsalltag offensiv angehen
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Foto von Monika Kettler
Antwort von Monika Kettler
Inhaberin STEPS, Stuttgart

Nachhaltige Weiterbildung bedeutet, dass die Inhalte nach der Weiterbildung in der Praxis auch angewendet und evaluiert werden. Um Nachhaltigkeit zu erreichen, liegt die Verantwortung gleichermaßen beim Weiterbildungsanbieter und beim Unternehmen. Unsere STEPS-Seminare sind deshalb so konzipiert, dass neben der Vermittlung theoretischer Inhalte auch immer praktische Übungen durchgeführt werden. Dadurch werden die theoretischen Inhalte anschaulich, die neu gelernten Methoden werden trainiert und das Behalten und Erinnern wird gefördert. Außerdem bieten wir den Teilnehmern 1/2 Stunde kostenloses Telefoncoaching im Anschluss an ein Seminar an, um Rückfragen zu klären oder Feedback zu ersten Ergbenissen zu erhalten. Die Verantwortung des Unternehmens liegt darin, zu prüfen, ob die neuen Inhalte auch um- bzw. die gelernten Methoden auch eingesetzt werden. Das kann durch Mitarbeitergespräche oder auch zeitversetzte Feedbackworkshops realisiert werden.

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Antwort von Marion Seßler
Stellvertretende Geschäftsführerin INtem Trainergruppe Seßler & Partner GmbH, Mannheim

Nachhaltige Weiterbildung bedeutet, dass das, was in Weiterbildungen vermittelt wird,
in der Praxis angewendet wird und einen konkreten Nutzen für den Arbeitsalltag des Teilnehmers
und idealerweise für die Erreichung der Unternehmensziele leistet.
Neben der sofortigen Anwendbarkeit und dem konkreter Praxisnutzen bedeutet es aber auch, langfristiges Behalten bzw. dauerhafte Anwendung.

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Antwort von Martin Kübeck
Inhaber 10minutes AG, Bad Soden a. Ts.

Einmalige Aktionen, Trainings, Seminare, Workshops oder KeyNotes können nicht mehr als Impulse sein! Es ist ein Trugschluss, dass Mitarbeiter oder Führungskräfte nach solchen Veranstaltungen in der Lage sind, das neu erlernte Wissen anzuwenden, in den Arbeitsalltag zu integrieren, oder es gar im Unternehmen zu implementieren.

Das Schlüsselwort - auch wenn es zum Teil etwas negativ belegt ist - heißt Routine! Neues Wissen in einem Unternehmen zu verankern wird immer ein (begleiteter) Prozess, ein Projekt sein. Neues muss akzeptiert werde! Abläufe und Vorgehensweisen müssen angepasst und eventuell (neu) definiert werden. Erst dann kann Information zu Wissen und schlussendlich auch zu Knowhow werden.

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Antwort von Ralph Dalibor
Inhaber Dalibor.communications, Bielefeld

Nachhaltige Weiterbildung beginnt mit der Konzeption eines Seminars. Schon zu diesem Zeitpunkt wird festgelegt, was letztlich "hängenbleibt". Ich setze vor allem auf Rollenspiele und praktische Übungen, die durch das notwendige Mindestmaß an Theorie ergänzt werden. Diskussionen mit der Seminargruppe führen oft zum Austausch von Verfahren und zu einem klaren Nutzen für die Teilnehmer*innen. In jedem Seminar steht die Umsetzung in der Praxis im Vordergrund. Wer z.B. Präsentieren lernen will kann sich eines der vielen Ratgeberbücher kaufen und es allein probieren (und meistens dann scheitern), oder in einer Gruppe durch Übungen kombiniert mit Theorie sich dem Thema, aber vor allem der Umsetzung nähern. Das Know-how und die Erfahrungen aus einem praxisorientierten Seminar haben nachhaltige Effekte und sind deshalb m.E. wunderbare Beispiele für nachhaltige Weiterbildung!



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