Warum scheitern Ihrer Erfahrung nach Projekte?

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Antwort von Reiner Neumann
Trainer - Berater - Autor Rotenburg

Erfolgsfaktoren für Projekte:

  • Klare Zielsetzung und Auftragsdefinition

  • Qualität der Auftragsklärung und Projektplanung - ausreichend Ressourcen für die Auftragsklärung und für die Projekplanung.

  • Unternehmerisch und selbstverantwortlich denkende und handelnde Projektleitung 

  • Qualifikation im Projektmanagement 

  • Motiviertes Projektteam, vertrauensvolle Zusammenarbeit, fachliche Qualifikation 

  • Klare Rollenverteilung

  • frühzeitige Beteiligung der Staekholder 

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Antwort von Thorsten Reichert
Projekt- und Prozessmanagement-Berater und -Trainer Rheinberg

Projekte scheitern selten, weil Fachwissen fehlt oder unzureichend ist. Das kann man  entsprechend organisieren, oder den entsprechenden Umfang und / oder die entsprechende Qualität anpassen. Bevor man mangels Fachwissen kein Ergebnis erzielt, wird man zumindest mit dem vorhandenen Fachwissen ein Teilergebnis oder eine Etappe erreichen.

Gravierender und immer erfolgskritisch sind die folgenden Faktoren:

  • gab es eine Vorstudie, in der die Machbarkeit und Relevanz des Projekts für das Unternehmen belegt wurden?
  • gibt es einen Projektleiter, der Zeit, Handlungsraum, die Kompetenz und die Akzeptanz für die Leitung hat?
  • gibt es einen Auftraggeber, der über ausreichend Macht verfügt, das ein oder andere Hindernis aus dem Weg zu räumen, der das Projekt haben will und der für den Projektleiter ansprechbar ist?
  • sind die (mächtigen) Stakeholder bekannt, von Beginn an in die Zielfestlegung eingebunden und mit dem Auftraggeber in einem Lenkungskreis integriert?
  • werden unter Berücksichtigung der relevanten Rahmenbedingungen sinnvolle, tragfähige und realistische (smarte) Ziele vereinbart?
  • stehen die erforderlichen Ressourcen (Personen und Budget) zur Verfügung?
  • wird auf die Organisation (Zuständigkeiten) und die Motivation der beteiligten Personen und die Förderung einer selbst-verantwortlichen Team-Kultur geachtet?
  • wird ein sinnvoller Vorgehensansatz gewählt (agiles oder klassisches Projektmanagement)?
  • wird das Projekt bzgl. Status und Änderungen von Umfang, Qualität, Risiken, Terminen und Kosten (Zielanpassungen) transparent gesteuert?

Sie sagen, das seien ja alles ganz logische und grundsätzliche Punkte, gesunder Menschenverstand, Basiswissen, völlig banal? Absolut richtig!
Leider hapert es meistens genau daran.

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Antwort von Gerhard Schlick
Inhaber CONSILIUM Collegium Fellbach

Dafür gibt es zig Gründe. Weil die Frage pauschal gestellt ist, kann die Antwort auch nur pauschal sein. - Insbesondere ist unklar: geht es um ein Scheitern noch in der Projektphase selbst, oder ist ein Scheitern während der Realisierung gemeint?

Sieht man vom Scheitern aus rein sachlichen Gründen ab, weil etwa die technische Problematik sich als zu schwierig erwies oder sie sich mit den zur Verfügung stehenden Mitteln (auch soft-ware-mäßig) nicht lösen ließ, sind es häufig:

-  menschlich nicht "funktionierende" Team-Zusammensetzung                                                        -  fehlende oder mangelnde Unterstützung durch die oberste Führung                                             -  "Torpedos" aus der eigenen Organisation                                                                                      -  unzureichende Recherchen im Vorfeld                                                                                          -  Fehler in der Projektplanung                                                                                                          -  nachlässiges Projekt-Controlling                                                                                                    -  Überschreiten der Kosten- und / oder Zeitlimits                                                                              -  zu geringe Fixierung auf die Nutzeffekte (einzeln, präzise aufschreiben !)                                   -  falsche Zielgruppen-Ansprache                                                                                                      -  zu wenig Promotion                                                                                                                         -  und ganz generell: unprofessionelles Vorgehen, Handeln, Entscheiden.                

 

 

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