Wie werden risikoreiche Projekte definiert und was ist bei solchen Projekten besonders zu beachten?

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Antwort von Astrid Kuhlmey
Coachin, Mediatorin Berlin

Projekte sind immer reich an Risiken, denn laut Definition sind sie "einmalig". Und die sind noch mehr, denn es treten auch Ereignisse auf, die selbst bei bester Planung (und dazu zählt auch Risikomanagemen) nicht vorhersehbar waren. Was kann man tun? Das finden Sie hier: 

https://www.gpm-ipma.de/know_how/studienergebnisse/umgang_mit_ungewissheit_in_projekten.html

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Antwort von Thomas Walenta
Board Director (Aufsichtsrat) Hochschule Darmstadt Hackenheim

Alle Projekte sind risikobehaftet, denn es besteht am Anfang immer Unsicherheit über das Ergebnis, den Nutzen, die Kosten und die Termine. Ob ein Projekt als risikoreich bezeichnet wird, hängt von der Organisation ab, die das Projekt will. Die Organisation kann risikovermeidend sein (zB im Falle von Projekten, die Menschen schaden können) oder riskosuchend (zB wenn Prototypen gebaut werden, die ggfls. nicht produktiv gehen) - man nennt das auch den Risikoappetit.

Auch das Portfolio aller Projekte kann betrachtet werden und die Risiken aller Projekte verglichen, dann ergeben sich risikoreiche Projekte als die mit dem höchsten Risiko im Portfolio.

Daraus ergibt sich, daß es sich auszahlt, alle Projekte nach ihren Risiken zu analysieren und zu bewerten und dann die Projekt mit den höchsten Risiken näher zu betrachten.

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