Merger und Akquisitionen zielen u.a. darauf ab, Profitabilität und Shareholder Value zu steigern. Was ist bei Versetzungen und Trennungen (Kündigung, Aufhebung) im Rahmen von Firmenverschmelzungen zu beachten?

Antworten:

Antwort von Nils Koerber

Der gesetzliche Schutz der Arbeitnehmer überträgt sich zu 100% auf den Erwerber einer Unternehmung. Vor - oder nach einer Transaktion sind also identische Rahmenbedingungen für Veränderungen bei Arbeitsverträgen zu berücksichtigen.

Jeder weiß, dass Fehler in der Produktion eines Produktes hohe Rückruf- und Reklamationskosten nach sich ziehen. Jeder weiß, dass der DAX sofort in den Keller geht, wenn Managementfehler aufgedeckt werden. Manche wissen, dass auch fehlgeschlagene Fusionen viel Geld verbrennen – und nicht das erhoffte Ergebnis erbringen. Also gilt es, so professionell wie möglich zu agieren, um die Geschäftsinteressen und Profitabilität einer Unternehmung zu schützen.

>>> Der beste Schutz für das Unternehmens-Image und die Arbeitgebermarke ist die Null-Fehler-Quote im Trennungsmanagement. Ja, Sie haben richtig gehört: Die Null-Fehler-Quote. Sie sagen „Das geht nicht!“. Ich ermutige Sie: Es geht! Erlauben Sie einen Vergleich: Sie als „Vielflieger“ mit „Miles & More“-Karte und „Comfort-Status“ würden einem Piloten niemals zugestehen, dass er Sie „zu etwa 72%“ ans Ziel bringt. Sie fordern die Null-Fehler-Quote und hundertprozentige Zielerreichung. Sehen Sie.

>>> Handwerkliche Fehler sind im Trennungsmanagement nicht entschuldbar. Keine Ausrede mehr! Ebenso wie jeder Pilot oder Lokführer seine Passagiere sicher ans Ziel bringen muss, so müssen Führungskräfte ihre „Passagiere“ sicher ans Ziel bringen – auch durch Turbulenzen.



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