CFOs fragen stets nach dem Nutzen einer Investition. Wie rechtfertigen sich die Ausgaben für Qualifizierungs-Maßnahmen zum Thema betriebliches „Trennungsmanagement“?

5 Expertenantworten: Foto von Dr. Ralf J. Jochheim Foto von Martina Uppendahl Foto von Claus-Dieter Piontke Foto von Martina Wirth Foto von Dr. Laurenz Andrzejewski

Antworten:

Foto von Dr. Ralf J. Jochheim
Antwort von Dr. Ralf J. Jochheim
Unternehmer TRI-BASIC Potentialentwicklung, Bad Dürrnberg / Salzburg

Ein gut aufgesetztes, funktionierendes Trennungsmanagement spart Zeit und direkte und indirekte mit einem Arbeitsgerichtsprozess verbundene Kosten!
Außerdem werden viele Ärgernisse mit Trennungskandidaten und eine schlechte Perfomance des Unternehmens nach außen im Vorhinein ausgeschlossen.

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Foto von Martina Uppendahl
Antwort von Martina Uppendahl
Inhaberin Martina Uppendahl Bewerbungstraining & Karriereberatung, Hamburg

Ein gelebtes und vorbildliches Trennungsmanagement sollte bereits fest mit der Unternehmensphilosophie und -Kultur einher kommen.

Was die Kosten für ein solches betrifft, so  bedarf es in den wenigsten Fällen einer Weiterbildung und insofern sind die Kosten gering. HR sollte Vorbild sein - auch bereits von der menschlichen Einstellung her - und die Führungskräfte schulen. Ausrichtung entlang der Unternehmenskultur. Kosten je nach Make or Buy Entscheidung abwägen.

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Foto von Claus-Dieter Piontke
Antwort von Claus-Dieter Piontke
Inhaber PI-CCT Consulting · Coaching · Training, Schwentinental

Hier geht es um eine Frage der Unternehmenskultur. Wie gehen wir miteinander um? In unserer Zeit voller betrieblicher Veränderungen und Anpassungen an Umwelt- und Marktgegebenheiten kann kein Mitarbeiter für sich ausschließen, nicht auch einmal in einer Situation der Trennung vom und durch das Unternehmen/Organisation zu kommen. Neben den wirtschaftlichen Risiken solch eines Vorgangs treten ebenso viele psychische Belastungen und auch Ängste hier auf.

Wenn es soweit kommt möchte man mindestens mit erhobenen Hauptes und im fairen und wertgeschätzten Umgang das Unternehmen verlassen. Der Gedanke daran, dass dieses so sein wird, sollte die Situation einmal eintreten, vermindert gegenwärtige Ängste und Befürchtungen - gerade in Krisenzeiten. Weniger Ängste bedeutet ungebremste Produktivität und Kreativität, weniger geistige Blockaden. Zudem wer Fairnes und Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeitern auch in schwierigen Situationen zeigt und vorlebt, ist auch hier Vorbild und wirkt als Vorbild.

Foto von Martina Wirth
Antwort von Martina Wirth
Wirtschaftstrainerin und -coach, GF coach4success, Augsburg

Bei einer schlecht durchgeführten Trennung von Mitarbeitern entstehen immer Kosten wie Gehälter während der Freistellung

Abfindungen

Imageverlust des Unternehmens durch schlechte Nachrede

Kosten der Neubesetzung

Kosten für unvorhergesehene interne Veränderungen

Wissensverlust

ev. auch Racheaktionen des ausscheidenden Mitarbeiters, wie Datenzerstörung, Kundenabwerbung, Sabotage, .....

... ich denke, da fällt Ihnen noch viel mehr ein.

Der zweite Schritt ist die monetäre Bewertung in Form von zu erwartenden Kosten - da ist dann Recherchearbeit gefragt.

 

Foto von Dr. Laurenz Andrzejewski
Antwort von Dr. Laurenz Andrzejewski
Berater, Gründer und Leiter management1x1 - Management- & Karriereberatung, Schliersee

Mit einem leicht nachzurechnenden Beispiel: Wenn in einem Restrukturierungs-Projekt, bei dem es um den Abbau von sagen wir 300 Mitarbeitern geht, nur ein einziger Fall eskaliert und beim Arbeitsgericht landet, kostet das mehr, als die ganze Qualifizierung für Vorstand, HR-Management und zwölf Führungskräfte zusammen. Quoten von sieben bis zwölf Prozent Kündigungsschutzklagen sind nicht ungewöhnlich. Diese könnte man vermeiden bzw. die Quote reduzieren – und damit Ärger, Zeit und Geld sparen.

>>> Kosten und Kollateralschäden durch Trennungsprojekte lassen sich mit der richtigen Methodik durchaus vermeiden. Seit 15 Jahren liegen im Handbuch „Trennungs-Kultur und Mitarbeiterbindung 4. Auflage 2015“ praktikable Anleitungen und erprobte Tools vor. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

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