Warum fällt vielen Unternehmen die Digitalisierung schwer?

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Antworten:

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Antwort von Dana Arzani
Geschäftsführer DANA ARZANI®– STRATEGIEN FÜR ERFOLGREICHEN KUNDENKONTAKT Nürnberg

Digitale Transformation ist der fortlaufende, in digitalen Technologien begründete Veränderungsprozess, der als digitale Revolution die gesamte Gesellschaft und in wirtschaftlicher Hinsicht speziell Unternehmen betrifft.

Digitale Transformation ist demnach ebenfalls ein Veränderungsprozess.
Ein Veränderungsprozess, dessen Grundlage digitale Technologien sind. Damals beim Vorläufer der digitalen Transformation, der industriellen Revolution, waren Maschinen die Treiber der Veränderung, jetzt sind es Datenströme, Platinen, Bits und Bytes.

Fakt ist: wir leben mitten im Zeitalter der Digitalen Transformation. Anhalten geht nicht, sich der Sache zu verschließen ist möglich, wäre jedoch fahrlässig. Und einfach langweilig, wenn Sie mich fragen.

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Foto von Jan Foelsing
Antwort von Jan Foelsing
Dr. Kraus & Partner Karlsruhe

Weil es aus meiner Sicht nicht um Digitalisierung geht, sondern um die Humanisierung der Arbeit.

Es geht darum die Unternehmenskultur (Mindset) upzudaten und dies ist viel viel komplexer als neue digitale Lösungen zu kreieren.

Zudem ist es auf Geschäftsmodellebene noch nicht oft durchgedrungen, dass "Pipeline Business Geschäfstmodelles (Push)" in der Netzwerkgesellschaft / VUCA World nicht mehr funktionieren und wir in die Plattform Ökonomie übergehen (Pull).

Das sinfd für mich die 2 Hauptebenen der Transformation. Punktuelle Maßnahmen auf Methodenebene wie das Einführen von SCRUM sind hier oftmals zum Scheitern verdammt. Es bedarf eines ganzheitlichen Neudenkens von Orgnaisationen, was wir in unserem kulturellen Umkreis nicht wirklich gut können. Zu viele Veränderungen liegen uns garnicht...

 

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Foto von Ulf Leonhard
Antwort von Ulf Leonhard
PhG Leonhard Ventures Potsdam

Es wird nur unzureichend erklärt was dies überhaupt bedeutet, wie dies im eigenen Unternehmen umgesetzt werden kann und welcher Nutzen dahintersteht. zu viele Veranstaltungen und Berater verderben den Brei zusätzlich.

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Foto von Wolfgang Schlaak
Antwort von Wolfgang Schlaak
Inhaber Geschäftsführer WADS Consulting Hamburg

Ist das so, ich kenne viele Unternehmen, die sehr erfolgreich die Digitalisierung betreiben. Es sind nicht immer die großen Schritte, sondern im Gegensatz viele kleine Steps, die in Summe den Prozess erheblich vereinfachen können. 

Vielleicht braucht man dazu allerdings einen Berater, der weiß, was man zu welchen Kostensätze relativ schnell und einfach automatisieren kann. 

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Foto von Holger Zengerle
Antwort von Holger Zengerle
Inhaber Marketing & Organisationsberatung Lüneburg

Moin,  08.08.2018

mfG

Holger Zengerle / Digitalisierung ist mein Geschäft

0177-5018845

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Foto von Dr. Martin Schössler
Antwort von Dr. Martin Schössler
Managing Partner CAUSA Unternehmensberatung GmbH Wiesbaden

In einer Welt, die von traditioneller Wertschöpfung geprägt ist, sind die wichtigsten Elemente, etwa in Form von Strukturen, Objekten oder Ressourcen, greifbar. Bei einem Immobilienunternehmen sind es die zum Angebot stehenden oder verwalteten Objekte, und nicht die Wohnerfahrung an sich.

Bei Plattformen liegt der Wert im geistigen Eigentum,  im Netzwerk und insbesondere im Zugriff auf die Daten der Teilnehmer. Deren Umfang nimmt exponentiell zu, ohne dass bislang eine einheitliche Definition vorliegt, die Teilnehmer und auch der Plattformbetreiber muss sich mit Umschreibungen behelfen.[1] Egal um welche konkrete Plattform es geht - die möglichst totale Datenerhebung ist per se bei allen Geschäftsmodellen gleich, nur die Endnutzung unterscheidet sich. Das Geschäftsmodell bei Facebook etwa basiert darauf, dass die Nutzer auf der Plattform bereitwillig über ihr Leben informieren und Facebook im Gegenzug seinen Werbepartnern gewährleistet, dass deren Anzeigen die richtige Zielgruppe erreichen.

Da aber Datenaggregation, Datenaktualität und die Möglichkeit der Zuordnung dieser Dateninformationen zu einzelnen Personen bereits auf der ersten Anonymisierungsebene dennoch Rückschlüsse auf individuelles Nutzerverhalten zulässt, sprich rück-aufgeschlüsselt werden kann und einen ganz zentralen Baustein im Geschäftsmodell aller Plattformbetreiber darstellt, sollte an dieser Stelle die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Datengeschäftsmodelle gestellt werden. Wenn möglichst vollständiger Zugriff auf Daten und deren Aktualität die wesentliche Grundlage für das darauf aufbauende Datengeschäftsmodell bilden, dann ist dieses zweifelsohne fragil.[2] Jede Art von regulativ betriebener Intervention über die der personenbezogene Zugriff auf Daten eingeschränkt oder gar verunmöglicht wird schneidet dann die Plattformbetreiber von ihrem wichtigsten Rohstoff ab oder verschlechtert dessen Qualität. Dies ist ganz aktuell tatsächlich einer der Gründe weshalb Apple - die das Prinzip von “Privacy by Design” unabänderlich mit ihren Betreiber-Prinzipien verbinden - in der Entwicklung KI-unterstützter Sprachassistenten und vergleichbarer Services ins Hintertreffen geraten sind.[3] Diese Art von Ungleichgewicht besteht zwischen global agierenden Großunternehmen und den Privatnutzern ihrer Angebote. Vieles spricht dafür, dass es auch im Bereich der Geschäftskunden besteht, sprich wenn ein OEM („Original Equipment Manufacturer“, bspw. Daimler) gegenüber seinen Lieferanten Datentransparenz in Echtzeit, etwa in Bezug auf Produktionsdaten, verlangt.

In der Plattformwirtschaft generiert das Netzwerk die Ideen und Daten - den vermutlich wertvollsten aller Vermögenswerte in der digitalen Wirtschaft. Wenn hier nun der eigentliche Wert liegt, darf man zwei Vorbedingungen vermuten: Aktualität, Umfang und Qualität der aggregierten Daten stehen in direkter Verbindung zu der Vermarktbarkeit der hieraus entwickelten Produkte und Services. Diese können dann auch schlichtweg aus dem Zugang zu vorab gefilterten und kategorial zugeordneten Profilen liegen, etwa zwecks optimierten Targeting-Maßnahmen.[4]  

Pipeline-Unternehmen, mithin die vermeintliche “alte Welt”, erreichen Effizienz durch Optimierung von Arbeit und Prozessen. Bei Plattformen liegt der Schlüssel darin, größere Interaktionen zwischen den Kundengruppen, z.B. Herstellern und Verbrauchern zu ermöglichen.[5] Um Effektivität und Effizienz zu verbessern, müssen Sie das Ökosystem selbst optimieren.

Dr. Martin Schössler, Wiesbaden, 8. August 2018


[1] Für einen Definitionsversuch vgl. https://www.datenschutzbeauftragter-online.de/datenschutz-definition-was-sind-daten/6760/

[2] Vgl. u.a. Wu, Tim: “Don´t fix Facebook. Replace it”, New York Times, 5.4.2018: “Every business has its founding DNA. Real corporate change is rare, especially when the same leaders remain in charge. In Facebook’s case, we are not speaking of a few missteps here and there, the misbehavior of a few aberrant employees. The problems are central and structural, the predicted consequences of its business model. From the day it first sought revenue, Facebook prioritized growth over any other possible goal, maximizing the harvest of data and human attention. Its promises to investors have demanded an ever-improving ability to spy on and manipulate large populations of people. Facebook, at its core, is a surveillance machine, and to expect that to change is misplaced optimism.” https://www.nytimes.com/2018/04/03/opinion/facebook-fix-replace.html?

[3] Vgl. u.a. https://www.theinformation.com/articles/could-facebook-be-safer-if-built-today? sowie https://www.nytimes.com/2018/04/03/business/apple-hires-googles-ai-chief.html  und https://www.reuters.com/article/us-apple-encryption-privacy-insight/apple-privacy-czars-grapple-with-internal-conflicts-over-user-data-idUSKCN0WN0BO

[4] Vgl. https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/targeting

[5] Vgl. Vivek Wadhwa 2017

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Foto von Barbara Landers-Schultz
Antwort von Barbara Landers-Schultz
Geschäftsführerin Berlin

Darauf wird es zahlreiche Antworten geben.

Überwiegend würde ich sagen, dass die Frage

"Was soll für wen, wann, wo und wie zu sinnvollen (Geschäftsmodell orientierten/ Geschäftsmodell modifizierten), effizienten Ergebnissen führen?" nicht hinreichend von der Unternehmensspitze beantwortet und mit einer klaren Strategie inklusive Budgetierung  versehen wird.

Beste Grüße

Barbara Landers-Schultz

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Foto von Dr. Zarmina Penner
Antwort von Dr. Zarmina Penner
Inhaber Wiesbaden

Das ist eine sehr wichtige und gute Frage, die Sie stellen.

Zunächst: Was Digitalisierung genau heisst, muss für jedes Unternehmen genau definiert werden. Oft reden wir von völlig unterschiedlichen Dingen.

Wenn man es ernst meint, dann ist die Digitalisierung eine komplexe Angelegenhet. Sie benötigt eine holistische, wohlwollende und allgemein-wertschätzende Betrachtung, die sowohl das System als auch die Menschen im Auge behält.

Man benötigt die Expertise diverser Spezialisten und es geht um tiefgründiges Umdenken.

Das ist Chefsache. Es braucht Zeit, d.h. man muss einen langen Atem haben und nicht gleich aufgeben und das Unternehmen verlassen, wenn es af Anhieb nicht klappt.

Man braucht unterschiedliche Expertisen:
-Fach-Vertreter aller Abteilungen, die mit Herz und Seele sich auf die Reise begeben. Die Kundensicht ist genauso relevant, weil man mit der Digitalisierung die Außenwelt und die Innenwelt des Unternehmens verbindet.
-Designer: Horizontale kundenorientierte Prozesse müssen neu gestaltet werden, damit die nachfolgende Digitalisierung das Unternehmen produktiver, effektiver und agiler machen kann. Vertikale Silos werden nicht mehr existieren können. Teamorientierung geht vor der Ich-orientierung.
-IT-Spezialisten für die Digitalisierung von den neudefinierten Arbeitsprozessen an sich.
-Change/Transformations-Spezialisten: es geht die Transformation des gesamten Unternehmens und funktioniert nur, wenn die neuen Prozesse und deren Digitalisierung tatsächlich von allen Beteiligten angenommen und geschätzt werden. Konflikte sind vorprogrammiert, die man sehr gut beherrschen und managen muss. Das alte Verhalten muss ins neue neue Verhalten bewusst migriert werden. Menschen müssen belohnt werden, und auch mal getadelt werden.

Es ist ein wenig vergleichbar mit dem Bau eines neuen Flughafens auf dem alten Standort.
Es ist viel Arbeit. Man braucht gute Nerven.

Aber: das alles ist machbar, wenn man sich wirklich darauf einlässt und den Überblick behält.
 



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Foto von Hans-Bernd Kittlaus
Antwort von Hans-Bernd Kittlaus
Geschäftsführer, Interim Manager, Berater + Trainer InnoTivum Unternehmensberatung Rheinbreitbach

Zunächst ist die Frage, was man unter dem Begriff "Digitalisierung" verstehen will. Ich sehe da drei sehr unterschiedliche Dinge:

1.      Unterstützung der betrieblichen Geschäftsprozesse durch Informationstechnologie: das machen wir schon seit über 50 Jahren in allen Branchen

2.      Nutzung von Informationstechnologie als Bestandteil von Produkten und Services: das machen die IT Industrie und die Finanzdienstleister schon seit 50 Jahren, Hersteller von physischen Produkten anderer Branchen tun sich bis heute vielfach schwer damit, weil sie oft versuchen, die Software-Seite mit ihren etablierten Hardware-Prozessen, Strukturen und Methoden anzugehen.

3.      Schaffung neuer (manchmal disruptiver) Geschäftsmodelle auf Basis von Informationstechnologie, insbesondere des Internet: das passiert seit etwa 20 Jahren und wird immer bedeutsamer mit zunehmender Nutzung des Internets. Hier liegen große Chancen, die die deutsche Wirtschaft bisher nicht gut nutzt, jedenfalls deutlich schlechter als die amerikanische. Das hat viel mit kulturellen Hemmnissen zu tun, d.h. Unternehmen versuchen das Risiko des Scheiterns möglichst klein zu halten.

In allen drei Bereichen schaffen neue Technologien immer wieder neue Möglichkeiten, die aber von Bereich zu Bereich sehr unterschiedlich sein können.

Vor allem für 2 und 3 brauchen Unternehmen kompetente externe Beratung, wenn sie Erfolg haben wollen. Das betrifft software-spezifische Prozessen, Strukturen und Methoden in den Bereichen Produktmanagement, Entwicklung und Services wie auch in der Neuentwicklung von Geschäftsmodellen.

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3 passende Publikationen von Hans-Bernd Kittlaus

Cover zu Software Product Management
Cover zu Database Marketing
Cover zu Software-Produkt-Management
Foto von Prof. Dr. Matthias Schoenermark
Antwort von Prof. Dr. Matthias Schoenermark
Schönermark.Kielhorn+Collegen Hannover

Besser als Morgenstern kann man die Frage nicht beantworten:

 

Wer vom Ziel nicht weiß,

kann den Weg nicht haben,

wird im selben Kreis

all sein Leben traben;

 

kommt am Ende hin,

wo er hergerückt,

hat der Menge Sinn

nur noch mehr zerstückt.

 

Wer vom Ziel nichts kennt,

kann’s doch heut erfahren;

wenn es ihn nur brennt

nach dem Göttlich-Wahren;

 

wenn in Eitelkeit

er nicht ganz versunken

und vom Wein der Zeit

nicht bis oben trunken.

 

Denn zu fragen ist

nach den stillen Dingen,

und zu wagen ist,

will man Licht erringen;

 

wer nicht suchen kann,

wie nur je ein Freier,

bleibt im Trugesbann

siebenfacher Schleier.

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Foto von Dr. Thomas Juli
Antwort von Dr. Thomas Juli
Geschäftsführer, Partner, Inhaber Thomas Juli Empowerment Partners Heidelberg (Neckar)

Viele Unternehmen glauben nach wie vor, dass Technologie die größte Herausforderung ist und investieren in diese. Dabei vergessen sie den entscheidenden Faktor der Digitalisierung: den Menschen. Sei es der Kunden und seine Bedürfnisse, der Mitarbeiter, das soziale Umfeld des Unternehmens. Die Unternehmen, die dies erkannt haben und Technologie als Mittel und Werkzeug einsetzen, um das menschliche Potenzial im Unternehmen zu entfalten, bauen ein solides Fundament für die Gegenwart und Zukunft.  

Wollen Sie mehr erfahren, wie Sie das erreichen können, kontaktieren Sie mich (thomas@motivate2b.com).

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1 passende Publikation von Dr. Thomas Juli

Cover zu Näher am Kunden:  Die erfolgreiche CRM-Strategie der HVB Direkt
Foto von Juliane Handschuh
Antwort von Juliane Handschuh
Head of HR München

Der Prozess der Digitalisierung verlangt ein Bewusstmachen und Hinterfragen bisheriger Prozesse, er verlangt ein Umdenken. Dies verlangt - neben bürokratischen Wegen, wie z.B. Zustimmung des Betriebsrates an der einen oder anderen Stelle- ein Verlassen der bisherigen Komfortzone, ein Dazulernen. Die am Anfang stehenden Hürden werden als grösser ermpfunden als die Vorteile der Digitalsierung, die man meist erst ex post sehnen kann. 

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Foto von Armin Rütten
Antwort von Armin Rütten
Partner Wiehl

Weil Digitalisierung ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche Maßnahmen ist und Entscheidungen verlangt, zu denen zuersteinmal Informationen benötigt werden. Diese Informationen zu bekommen, ohne Zusammenhangsbehauptungen und Angeboten von Dienstleistern, die primär eigenen Gewinn aus dem Vorhaben ziehen möchten, aufzusitzen, ist nicht einfach.  Fast jeder aufklärende Workshop zum Thema wird einem Solutionprovider angeboten.

Eine Digitalisierung erfordert strategische Entscheidungen und ist im Einzelfall kostspielig, weshalb sich jeder fragen muss, welche ihrer Facetten für ihn gesetzlich vorgeschrieben, arbeitsaufwandsparend oder geschäftsorientiert nötig und wichtig sind.

Vorhandene Daten einscannen, OCR nutzen oder abtippen? Welche Daten sind wichtig und welche darf ich überhaupt und wie lange ablegen? Allein diese Entscheidung erfordert für Manchen eine Auseinandersetzung mit liebgewonnen Gewohnheiten und Herauszufinden wie die Rechtslage dazu aussieht oder welcher technische Aufwand, auch kostenseitig, betrieben werden muss.

Dann müssen die Mitarbeiter in der Datenpflege und den gesetzlichen Bestimmungen dazu, unterwiesen/geschult werden (und nicht alle bleiben dann auf dem Zug) und der ausgewählte Softwareprovider muss eventuell langfristig in Geschäftsgänge involviert werden, je nachdem, ob ein Unternehmen eigene Kräfte dafür unterhalten kann oder nicht, was ebenfalls wieder gesetzliche Bestimmungen einzuhalten fordert.

Je nach Geschäftsunterfangen braucht auch nicht jeder automatisch ein Rechenzentrum zu unterhalten, aber vielleicht einen Spiegelserver, der angemietet wird oder im Keller steht?

Natürlich ist auf Dauer mit einer Digitalisierung der eigenen Geschäftsvorgänge, von der Personalbuchhaltung, über Ein- und Verkaufs- sowie Produktionsplanung und Lagerhaltung oder der Kommunikation mit staatlichen Stellen, eine Reduzierung des zeitlichen Geschäftsaufwandes verbunden, aber wie bereits gesagt, ist die Entscheidungsengstelle, das Nadelöhr, überhaupt herauszufinden, was Sinn macht, vorgeschrieben ist und künftig Mehrerträge bringen kann.

Allein die Verknüpfung von nun erhältlichen Prognostiken, mit Geschäftsberichtsvorgängen oder Werbevorhaben kann den kleinen oder mitteleren Unternehmer anfänglich stark belasten.

Ein Weg mit vielen Hürden, Selbstüberwindungen, gebuchten Changemanagmentstunden und vielen potentiell kritischen Versuchen.

 

A. Rütten

 

 

 

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Antwort von Prof. Dr. Roman Brylka
Geschäftsführender Gesellschafter RomanBrylka GmbH Geretsreid-Gelting

Digitalisierung erfordert klare Strukturen und Abläufe.

Vielen gewachsenen Unternehmen fehlt diesbezügliche Transparenz.

Nutzen Sie die Chance der Digitalisierung um in Ihrer Organisation mal richtig "klar Schiff" zu machen.

Ein Profi als Berater und Begleiter ist hierfür eine gute Investition.

Tipp: Prozesse nicht an Software anpassen - der optimale Prozess ist immer führend, nur so sind Sie nachhaltig erfolgreich!

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3 passende Publikationen von Prof. Dr. Roman Brylka

Cover zu LEAN und FIT
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Cover zu Fahrweg in Hybridbauweise - Entwicklung und Einsatz auf der weltweit ersten Anwendungsstrecke
Foto von Ulrich Hambuch
Antwort von Ulrich Hambuch
Principal Consultant / Freelancer Ulrich Hambuch - info.genesis Unternehmensberatung Troisdorf

Ich vermute ein wesentlicher Grund für die schleppende Digitalisierung ist, das noch viele Führungskräfte aus dem analogen Zeitalter stammen und nicht bereit sind ihre Macht abzugeben. Nur ist auch die Digitalisierung in einem volkswirtschaftlichen Kontext einzubetten und nicht alles was machbar ist, ist auch sinnvoll für die Gemeinschaft.

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Foto von Jörg Schacht
Antwort von Jörg Schacht
Geschäftsführender Gesellschafter i-Q Schacht & Kollegen Qualitätskonstruktion GmbH Schwaig bei Nürnberg

Weil die Personen, die diese Unternehmen leiten noch in einer mechanischen Gesellschaft groß geworden sind. Sie nutzen zwar alle Annehmlichkeiten der Digitalisierung, denken aber immer noch rein mechanistisch.

Das wird sich sehr wahrscheinlich erst grundlegend ändern, wenn Personen in Führungspositionen kommen, die tatsächlich in der digitalen Welt groß geworden sind.

Aber auch da besteht die große Gefahr, dass diese Personen niemals tiefer in die digitale Welt eingestiegen sind sondern auch nur die schönen Auswirkungen der Digitalisierung nutzen.

Herzlichen Gruß - Jörg Schacht

PS: Auch ich bin noch mit Wählscheibentelefon und Testbild aufgewachsen.

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Foto von Robert Wahlen
Antwort von Robert Wahlen
Inhaber FMPRO Robert Wahlen | Facility Management Professional Consulting Berlin

Hoher Kosten und insbesondere Zeitaufwand die Neuerungen zu erlernen damit diese optimal eingesetzt werden können. Desweiteren nutzen Kunden unterschiedliche Systeme und Software, die zum Teil nicht kompatibel sind.  

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Antwort von Michael G. Richter
Internationale Marketing- und Vertriebsberatung Internationale Marketing- und Vertriebsberatung Seekirch

Keine Ahnung ! Möglicherweise weil ihnen alles, was sie 'nicht unter KOntrolle haben' Probleme bereitet, oder sie haben schlicht nicht erkannt wie wichtig das Thema heute ist.

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3 passende Publikationen von Michael G. Richter

Cover zu Marketing – was Unternehmen (besonders KMU) von Google lernen können
Cover zu Kundenkenntnis - Kundennutzen - Kundenzufriedenheit
Cover zu Marketing - Vertrieb - Verkauf - Verkaufsprozess
Foto von Martina Haas
Antwort von Martina Haas
Inhaber Martina Haas Speaking | Networking | Innovation Berlin

Grundlegende Probleme sind mE. folgende:

  • Die negative Grundeinstellung. Bisweilen macht allein schon der Begriff Angst, dabei sind wir alle privat schon mittendrin in der Digitalisierung...
  • Eines der größten Problem ist, dass Digitalisierung nicht Chefsache ist, sondern delegiert und nur halbherzig betrieben wird.
  • Es fehlt häufig an der Digitalisierungsstrategie. Zudem wird nicht ganzheitlich gedacht, sondern Stückwerk betrieben - teils aus Kostengründen, teils wegen diffuser Zuständigkeiten.
  • Zudem werden häufig die Mitarbeiter nicht involviert. Das fördert die Vorbehalte.

    Ich empfehle gerne das Buch von Johann Hofmann "Industrie 4.0. Die digitale Fabrik." Im Unternehmen, für das er arbeitet, wurde die Digitalisierung bereits 2002 - kein Schreibfehler! 2002 - abgeschlossen. Im Juni 2018  habe ich Herrn Hofmann auf einem Kongress bei einem Vortrag erlebt, der alle begeisterte - er weiß, wovon er spricht. Das Buch ist durchaus auch für nicht industrielle Marktteilnehmer interessant.

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3 passende Publikationen von Martina Haas

Cover zu 93 Ideen von Speakern, die dich und die Welt verändern
Cover zu Rezension der Freiburg Alumni zu "Die Löwen-Strategie"
Cover zu Die Löwen-Strategie vorgestellt vom C. H. Beck Verlag
Foto von Dr. Klaus Kuenen
Antwort von Dr. Klaus Kuenen
Marktentwicklung digitalisierte Produkte Deutsche Post AG Zentrale Köln

Schon bei Clayton Christensen sehr anschaulich nachzulesen. Auch wenn es in seinen Büchern um disruptive Innovationen geht, die Herausvorderung ist gleich: es geht um die Veräderung in persönlichen Wertesystemen! Werte, die bisher dafür sorgten dass ein Unternehmen am Markt wettbewerbsfähig ist und Produkte und Service inkrementell verbessern sind andere, als sie für die speziellen Herausforderungen in der Digitalisierung benötigt werden. Werte sind aber bei Mitarbeitern verankert und damit auch nicht nach belieben Veränderbar. Es ist hier in den Antworten schon angeklungen: Neben Fachwissen ist die Digitalisierung vor allem ein Thema der Strukturen, Prozesse und Ressourcen: der Menschen!

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Foto von Conrad Fischer
Antwort von Conrad Fischer
Managing Director Bernecker Mediagruppe Melsungen

Die Führungskrafte in Politik und Industrie (Großunternehmen) sind meist über 60. Zu alt, um zu vertstehen was abgeht. Zu satt, um was zu bewegen. Vollgestopft mit Erfahrung fehlt die geistige Beweglichkeit Neues zu wagen.

Ich war 1984 als junger Unternemer einer, der die Digitalisierung der Verlags- und Druckindustrie mit gestaltet und vorangetrieben hat. Heute, mit 62, lasse ich die Jungen machen und mische mich nur ein, wenn ich gefragt werde. Zu meiner Freude ist das noch oft der Fall.

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Foto von Volker Maiwald
Antwort von Volker Maiwald
Inhaber Warstein

Vielen Unternehmen fällt die Digitalisierung deshalb so schwer, weil falsche Vorstellungen über Sinn und Nutzen der Digitalisierung existieren. Außerdem ist die digitale Transformation ein Prozess, der geplant werden muss. Alle Mitarbeiter müssen in irgend einer Form eingebunden werden. Diffuse Ängste sollten schon im Vorfeld besprochen werden. Was viele Unternehmen nicht berücksichtigen, ist die Chance, bestehende Strukturen auf den Prüfstand zu stellen und ggf. dadurch effektiver zu werden. Ohne Begleitung von außen ist die Umsetzung der Digitalisieung im Unternehmen schwierig.

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Foto von Klaus Schwägerl
Antwort von Klaus Schwägerl
Geschäftsführer Die Projektfabrik GmbH Königstein im Taunus

Aus meiner Erfahrung ist der Begriff Digitalisierung wieder eines dieser Buzzwords, welche nicht eindeutig definiert sind. Für viele Unternehmen ist Digitalisierung das Einscannen von Dokumenten, maximal noch unterstützt mit einem Workflowsystem.

Digitalisierung muss bei den Prozessen ansetzen. Die Prozessoptimierung im Kontext der Unterstützungspotenziale durch technische Werkzeuge muss vollautomatisiert systemübergreifend über alle internen und externen Prozessbeteiligten erfolgen. Dies begründet sich durch die Änderung der Geschäftsmodelle. Hatten wir in der Vergangenheit primär statische Geschäftsmodelle, so haben wir heute dynamische Geschäftsmodelle, welche sich schnell verändern. Global treten immer wieder neue Player in etablierte Geschäftsfelder ein, die gilt es mit in die Prozesskette einzubinden.

Dabei muss die IT auf einen "Best of Breed" Ansatz aufgebaut werden, will heißen: Die besten Module des Marktes werden miteinander verknüpft und geben so eine leistungsfähige und skalierbare Gesamtlösung. Sollten sich bessere Einzelbausteine am Markt etablieren, werden einfach gegen die alten Bausteine ausgetauscht. Damit gelingt auch ein schnelles "time to market" und ein kontinuierlciher Verbesserungsprozess.

Einsparpotenziale von bis zu 80% der Kosten sind bei diesem Ansatz nachweislich möglich, die Fehlerquote reduziert sich dabei auf nahezu 0%. Synergien z.B. durch optimierten Einkauf und Anpassung der Logistik folgen automatisch. Somit sind Unternehmen mit einer effizienten und effektiven Digitalisierungsstrategie im Markt vorne.

Die Vermittlung solcher Digitalisierungsansätze sind von strategischer Bedeutung für das Überleben von Unternehmen. Also müssen CIO´s eine proaktive Dienstleisterrolle des Mittlers zwischen Technik und Vorstand einnehmen. Angefangen von der Terminologie bis hin zum eigenen Verständnis neuer digitaler Geschäftsmodelle fällt dieses heute noch einigen Kollegen/innen richtig schwer. Aber nur mit solchen Strategien wird die Rolle des CIO seiner ursprünglichen Bedeutung gerecht. Damit steigt dann auch die Chance, in eine Position innerhalb der Geschäftsleitung aufzusteigen, welche sich viele CIO wünschen, in die sie aber aus o.g. Gründen nicht aufsteigen können.

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3 passende Publikationen von Klaus Schwägerl

Cover zu Success Story - Zahlungsverkehr Musical Dome
Cover zu SEPA Factsheet - was kommt auf Sie zu?
Cover zu Die Projektfabrik unter den Top 20 beim Innovationspreis IT 2010
Foto von Valentin Nowotny
Antwort von Valentin Nowotny
Trainer & Buchautor NowConcept® Berlin

Die Digitalisierung ist ja mit einer Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten und neuen Chancen verbunden. Dies gemeinschaftlich anzugehen und agil auszugestslten fällt viel Traditionsunternehmen deswegen schwer, weil sie keine ausreichenden Erfahrungen darin besitzen, die agilen Methodenwelten für die eigenen Vorgehensweisen und Prozesse zu nutzen. Mehr tu den agilen Methodenwelten und wie unternehmen diese für sich nutzen können findet sich in meinem Buch: „Agile Unternehmen: Fokussiert, schnell, flexibel. Nur was sich bewegt, kann sich verbessern“ (4. Auflage, BusinessVillage Verlag, Göttingen).

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2 passende Publikationen von Valentin Nowotny

Cover zu Erfolgreich Trainings und Seminare planen
Cover zu Praxiswissen Coaching
Foto von Helmut König
Antwort von Helmut König
Inhaber KÖNIGSKONZEPT Münzenberg

Weil Menschen Veränderung schwer fällt. Man muß ja mit alten Gewohnheiten brechen und weiß nicht, ob das neue einen Vorteil bringen wird. Selbst wenn der Vorteil sehr klar ist kommt immer die Anmerkung: bei uns oder in unserer Branche ist das aber ganz anders. Die Technik dagegen ist in kleinen Schritten zu arbeiten, so kann Vertrauen aufgebaut werden.

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3 passende Publikationen von Helmut König

Cover zu Kommet her zu mir
Cover zu Nichts geht mehr
Cover zu Neue Besen kehren gut
Foto von Andreas Sieg
Antwort von Andreas Sieg
Marketingleiter Allensbach

Da eingespielte und funktionierende Prozesse/Abläufe im Unternehmen nochmals komplett hinterfragt werden müssen. Die in den Prozessen involvierten Mitarbeiter müssen sich an neue digitale Prozesse gewöhnen und dabei lernen mit neuen digitalen Werkzeugen umzugehen. Das erfordert Offenheit und den Willen zur Flexibilität. Möglicherweise aufkommende Unsicherheiten bei Mitarbeitern müssen dann durch integrative Kommunikation und Offenheit entsprechend ernstgenommen und durch Gespräche mit den Mitarbeitern beseitigt werden, da sonst die Motivation für eine aktive Mitgetaltung der Digitalisierung im Unternehmen verloren geht.

Der Mensch an sich (bzw.unser Gehirn) liebt Gewohnheit und tut sich daher tendenziell schwer mit Änderungen. Das gilt somit auch für ein Unternehmen, welches durch die Mitarbeiter erst ein solches ist. Dieses Wissen muss man bewusst berücksichtigen, um die Digitalisierung im Unternehmen mit den Mitarbeitern aktiv und effizient zu gestalten.

 

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2 passende Publikationen von Andreas Sieg

Cover zu Nachfolge in der Familie
Cover zu Für wen ist Ihr Unternehmen wie viel wert?
Foto von Gerhard Neidhöfer
Antwort von Gerhard Neidhöfer
Geschäftsführer ACG Automation Consulting Group GmbH Frankfurt (Main)

Weil Digitalisierung primär dem Mut erfordert, das aktuelle Geschäftsmodell in Frage zu stellen und mit viel Kreativität neue Wege, Methoden, Mittel usw. zu suchen. Erst sekundär wird Digitalisierung zu einem Thema der Technik. Die Notwendigkeit dieser Abfolge ist wenig bekannt und der erste Schritt ist unbequem.

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2 passende Publikationen von Gerhard Neidhöfer

Cover zu Gefahrenatlas Datensicherheit
Cover zu IT für Manager
Foto von Markus Wotruba
Antwort von Markus Wotruba
Leiter Standortforschung BBE Handelsberatung GmbH München

Mein Erachtens haben viele Unternehmen Probleme mit der Digitalisierung, weil sie die Kundenanforderungen und - wünsche nicht verstehen. Das liegt daran, dass sie die Prozesse aus der Unternehmensperspektive und kostenorientiert sehen. 

Beispiel 1: Ein Händler oder Gastronom, der in einer touristisch attraktiven Großstadt keine Kreditkartenzahlung akzeptiert, läuft Gefahr Kunden nicht bedienen zu können. Ob seine Hoffnung aufgeht, dass die Kunden dann erst Geld aus dem Automaten ziehen hängt vom Einzelfall ab. Ausländische Kunden zahlen mittlerweile gerne mit dem Handy, da haben deutsche Anbieter noch nicht mal die Kartenzahlung implementiert. 

Beispiel 2: Zur Beschleunigung der Geschäftsprozesse schickt das Unternehmen Vertragsunterlagen jetzt als PDF statt per Post. Der Geschäftspartner soll diese unterschrieben rücksenden. Bedeutet heute meistens: Ausdrucken - Scannen - Zurückmailen - und dann nochmals in Papierform mit Post senden. Mehrarbeit für alle. Das ist keine Digitalisierung im Geiste des Wortes. 

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2 passende Publikationen von Markus Wotruba

Cover zu Bluten deutsche Innenstädte aus oder sind die Frequenzverluste ein methodischer Irrtum?
Cover zu Rückbesinnung auf Qualität und Service
Foto von Dr. Axel Härtl
Antwort von Dr. Axel Härtl
Unternehmensentwickler Optimierungspartner Dr.-Ing. Axel Härtl Feldhorst

Es fällt schwer, Zeit, Geld und Ressourcen in eine Sache zu stecken, deren Nutzen nicht klar ist. Nach meiner Wahrnehmung trifft das auf die Digitalisierung zu. Digitalisierung ist ein Buzzword, unter dem jeder etwas anderes versteht. Big Data wird schon seit vielen Jahrzehnten verwendet - MES-Systeme, also die digitale Erfassung und Steuerung von Produktionen, gibt es schon seit dem Ende des letzten Jahrhunderts.

Was ist also neu? Was bringt es? Nur mehr Daten erfassen, schneller und mit höherer Sicherheit ist für sich genommen kein Mehrwert. Genau das wird aber in den Fachzeitschriften häufig als Digitalisierung verkauft.

Wichtig wäre, den Nutzen für ein Unternehmen zu erkennen, z.B. mehr Transparenz, um Entscheidungen schneller und sicherer zu machen, oder datengesteuerte, automatische Steuerung von Abläufen.

Dazu ist eine vernünftige, objektive Ist-Analyse Voraussetzung und ein Ziel, frei von politischen Ränkespielen, zu erarbeiten. Das machen die Mitarbeiter, die ja sowieso schon zu 100+ Prozent ausgelastet sind, nicht mal so nebenbei. Daran scheitert es oft.

Also nicht "Wir wollen digitalisieren!", sondern "Wir wollen aktuelle Technologien zum Nutzen unseres Unternehmens einführen oder verbessern."

Dass dahinter ein mitunter massiver Veränderungsprozess steht, wird wohl unterschwellig wahrgenommen, aber der Fehdehandschuh nicht aufgegriffen. Hier schließt sich der Kreis: kein erkennbarer Nutzen, keine Bereitschaft zu Projekten oder Veränderungen. Erst dann stellt sich m.E. die Frage nach einem Berater oder der geeigneten Organisation (CDO) für die Umsetzung.

In der aktuellen Wirtschaftslage sind viele Unternehmen an ihrer Leistungsgrenze, die bestehenden Aufträge abzuarbeiten. Im Fokus stehen also eher Mitarbeiter- und Ressourcenfragen und weniger eine Weiterentwicklung des Unternehmens für die Zukunft.

Zusammengefasst sehe ich folgende drei Anreize für eine erfolgreiche Digitalisierung:

1: Nutzen

2: Nutzen

3: Nutzen

 

 

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1 passende Publikation von Dr. Axel Härtl

Cover zu Externe Optimierungsberatung macht Sinn
Foto von Ive-Marko Harjes
Antwort von Ive-Marko Harjes
Geschäftsführer Xpuls business solutions gmbh Bremen
Hallo zusammen, wir haben bereits diverse Themen in Richtung Digitalisierung von Prozessen und Einsatz von Lösungen der Industrie 4.0 durchgeführt. Unsere Erfahrungen zeigen dabei diverse Vorbehalte und Hemmnisse, die es aufzuklären oder zu widerlegen gilt. Zum einen ist es häufig Unwissenheit bzw. "Hyping" = "Alle reden drüber, wir auch..." Da muss man schauen, dass über die richtigen technischen Ansätze gesprochen wird. Nicht jede Lösung ist praktikabel oder passt auf den jeweiligen kundenspezifischen Anwendungsfall. Zum anderen ist es Angst bzw. eine Ablehnung technologischer Erweiterung. Vielen meinen, dass man direkt den großen (!) Wurf machen muss. Dem ist ja gar nicht so. Kleine, pragmatische Schritte hin zu mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit durch Technologieeinsatz schaffen Mehrwert und sensibilisieren auf das, was noch kommen kann. Es erinnert alles ein wenig an die Anfänge der digitalen Fabrik-/ und Produktplanung. Da gab es auch viele Vorbehalte, nun sind die Systeme aber bei nahezu allen OEM´s etabliert und der Mehrwert unangefochten. Viele sehen aber auch den Aufwand, bis man einen z. B. "Return of Invest" hat oder Effekte spürt. Zumeist ist die Einführung auch mit diversen Nebenkosten behaftet, weil z. B. die IT-Infrastruktur angepasst werden muss, Organisationen aufgeblasen werden sollen oder neue Qualifizierungskonzepte entwickelt werden müssen.... All diese Faktoren führen bei vielen Unternehmen noch dazu, sich ein wenig gegen Digitalisierung zu sperren. Aber auch das wird sich legen. Zukünftig wird der Erfolg sehr stark von Technologien abhängen, manchmal werden sich sogar Geschäftsmodelle ändern (müssen)... Wir werden sehen.

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Foto von Dr. Werner T. Fuchs
Antwort von Dr. Werner T. Fuchs
Inhaber Propeller Marketingdesign Hünenberg

Obwohl Digitalisierung nicht mein Spezialgebiet ist, vermute ich, dass sich Unternehmen unter anderem deshalb schwer tun, weil sie Angst vor einer zu grossen "Kiste" haben. Und diese Angst wird leider auch von Beratern geschürt, die nicht gerne etappieren und an einem überrschaubaren Beispiel zeigen möchten, worum es wirklich geht und was die Vor- bzw. Nachteil sind. Beratungsunternehmen sollten sich auch vermehrt mit "Verhaltensökonomie" beschäftigen.

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Foto von Prof. Dr. Klaus Feinen
Antwort von Prof. Dr. Klaus Feinen
Köln

Die Digitalisierung bedingt einen Kulturwandel in den Unternehmen, den insbesondere mittelständische Unternehmen nur sehr zögerlich umsetzen, weil faktisch ein "neues Unternehmen" gebildet wird. So fordert die digitale Transformation von den Unternehmen neue Arbeitsweisen, wie Projektarbeit und agile Formen der Arbeitsteilung. Einzelne Prozesse werden aufgespalten und auf mehrere Schultern verteilt. Die Führungskraft hat zunehmend die Rolle des begleitenden Couches, der auch die Work-Life Balance des Mitarbeiters im Blick hat.

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Antwort von Jo Vorstadt
AktivCoach und Strategie-Experte AktivCoach und Strategie-Experte Auenheim

weil

  • viele Unternehmen damit beschäftigt sind, die vollen Auftragsbücher abzuarbeiten
  • die digitale (R)Evolution sehr komplex ist
  • alte Gewohnheiten (haben wir immer schon so gemacht) schwer zu ändern sind
  • die Chancen der Digitalisierung - vor allem in der Kostenreduktion von Automatisierung und  Vernetzung - nicht wahrgenommen werden
  • vor allem ältere Führungskräfte diese epochale Herausforderung noch immer nicht erkannt haben - manche halten es immer noch für neumodischen Kram

Ich kann nur jedes Unternehmen - auch und besonders für Kleinunternehmen und Selbstständige - motivieren, sich dieser Herausforderung zu stellen. Gerne biete ich hierzu ein kostenfreies Impulsgespräch an.

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Antwort von Frank Frohmann
Consultant (Strategy & Marketing) Rüdesheim/Rhein

In meinem Buch "Digitales Pricing" (Springer Verlag) beschreibe ich die Antworten auf diese und ähnliche Fragen umfassend.
Ein paar kurze statements hier: Unternehmen fällt es inbesondere in Deutschland schwer, da
1. Digitalisierung nicht richtig verstanden wird
2. primär auf Automatisierung von Unternehmensprozessen reduziert wird.
3. zu wenig auf den Kunden bezogen wird.

Richtig wäre:
1. Digitale Technologien ermöglichen die bessere und effizientere Bedienung von Kundenbedürfnissen.
2. Digitalisierung führt zu Innovation bei Geschäftsmodellen und daraus resultierenden Erlös- und Preismodellen.
3. Digitalisierung ist für jedes Unternehmen und jede Branche unabdingbar für den zukünftigen Geschäftserfolg.

https://www.amazon.de/Digitales-Pricing-Strategische-Preisbildung-3-Level-Modell/dp/3658225726/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1533902688&sr=8-1&keywords=digitales+pricing

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Antwort von Frank Eckhoff
Founder & CEO Berlin

Es fällt mir schwer mich im Problem "zu wälzen" und die Frage nach dem Warum lenkt leider regelmäßig in diese Richtung. Nichtsdesto trotz ist eine Analyse wichtig, um eine akzeptierte Lösung zu entwickeln.

https://mindfulbwl.de/megatrend-digitalisierung-und-digitale-transformation

Wenn wir die Konsequenzen aus der Realität ziehen, gilt es, gute digitale Arbeit in einer attraktiven Unternehmenskultur neu zu denken. Wie gelingt es, eine Unternehmenskultur zu gestalten, in der Menschen ihren Geist einsetzen? Denn, Denken schafft Mehrwert; Wissen schafft Mehrwert!

Die Unternehmenskultur wirkt informell durch soziale Normen auf das Verhalten jedes Einzelnen im System. Solche sozialen Normen sind wechselseitig sich stützende Annahmen von Gruppenmitgliedern, über das in dieser Gruppe sozial erwünschte Verhalten. Um sicherzustellen, dass die sozialen Normen die Stabilität und Entwicklung des Arbeitssystems fördern, ist die Klärung von Annahmen ein erster Schritt. Was glauben Sie, denkt der Kollege über Ihr Verhalten? Was glauben Sie, denkt der Kollege, wenn Sie Ihre menschliche Seite am Arbeitsplatz zeigen?

Förderlich ist außerdem eine Atmosphäre, in der sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Dazu gehört die Gestaltung des Arbeitsplatzes. Erstens, ist eine andauernd sitzenden Haltung, die innere Ressourcen blockiert, unbedingt zu vermeiden. Zweitens, braucht es vielleicht auch die Lieblingsfarben oder die Lieblingsmusik, um Kreativität zu fördern. Drittens, entsteht eine schöpferische Atmosphäre, wenn der Arbeitsraum der Arbeitsweise der Menschen folgt.

Aus meiner Sicht wird es in der neuen Arbeitswelt gerade in wissensbasierten Branchen hauptsächlich darum gehen, die individuellen Stärken des Einzelnen in ein modernes Arbeitssystem einzubetten. Wer tut, was er wirklich will und kann, der leistet sinnvolle Arbeit – für sich und die anderen. Dies gelingt nach meiner Überzeugung durch Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Gleichzeitig mündet die Arbeit in selbstgesteuerten Gruppen in ein stabiles sich entwickelndes System.

Es gibt so Förderprogramme für solche zukunftsorientierten Prozesse:

https://mindfulbwl.de

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