In welche Phasen läßt sich ein Veränderungsprozeß einteilen?

5 Expertenantworten: Foto von Dr. Klaus Wagenhals Foto von Prof. Dr. Klaus Eckrich Foto von Michael Zwick Foto von Andreas D. Baumann Foto von Gerhard Schlick

Antworten:

Foto von Dr. Klaus Wagenhals
Antwort von Dr. Klaus Wagenhals
Netzmanager metisleadership Rhodt u.R.

nach meiner Erfahrung beginnt der Veränderungsprozess damit, dass gecheckt wird, was wohin wie und mit wem verändert werden soll; dann wird eine Vision/ eine Zielelandschaft entwickelt, dann Stakeholder-Definition, -Ansprache und Grobplanung mit Architekturelementen und Festlegen von Meilensteinen für einen überschaubaren Zeitraum, Sprintphasen zu ausgewählten INhalten, Pilotprozesse definieren mit Erprobungsphasen (Prototyping) und dann ggf Übergang der Piloten in den "Realbetrieb" - ggf auch Ausrollen auf andere Bereiche/Abteilungen. Lob, Lob, Anerkennung, Feiern.

Loggen Sie sich ein um diese Antwort als hilfreich zu markieren.

1 passende Publikation von Dr. Klaus Wagenhals

Cover zu Ein Impuls für Projektentscheider
Foto von Prof. Dr. Klaus Eckrich
Antwort von Prof. Dr. Klaus Eckrich
Coach + Berater / Dozent CHANGE HOUSE -Führen. Verändern. Wachsen. Erftstadt-Köttingen

Es gibt dazu eine Ganze Reihe von brauchbaren Modellen, die Veränderungsprozesse in Phasen einteilen.

Das wohl bekannteste ist das 3-Phasenmodell von Kurt Lewin: Die Einteilung lautet Auftauen (unfreeze), ändern (move) und wieder einfrieren (refreeze).

Das Change House-Modell spricht nicht von Phasen, sondern von Vier Zimmern, nämlich dem "Zimmer der Selbstzufriedenheit", dem "Zimmer der Verweigerung", dem "Zimmer der Verwirrung" und dem "Zimmer der Erneuerung".

Je nachdem, welchen Zweck Sie mit Ihrer Frage verbinden können Sie auch gute Antworten in der Veränderungskurve (7 Phasen), im Adkar-Modell (5 Phasen) oder im 8-Phasenmodell von Kotter finden.

Ausführliche Informationen und Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Phasenkonzepts für Ihr Anliegen finden Sie in meinem Buch "Kulturveränderung im Unternehmen" auf den Seiten 370 - 397.

Loggen Sie sich ein um diese Antwort als hilfreich zu markieren.

3 passende Publikationen von Prof. Dr. Klaus Eckrich

Cover zu Erfolgsfaktor Unternehmenskultur
Cover zu Kulturveränderung im Unternehmen
Cover zu Kompetenzentwicklung zur nachhaltigen Strategierealisierung
Foto von Michael Zwick
Antwort von Michael Zwick
Blue Change Solutions Frankfurt am Main

Von welchem Veränderungsprozeß ist die Rede?

Der Veränderungsprozeß einer Einzelperson wird von den FF Kübler-Ross oder Satir hinlänglich beschrieben.

Der Veränderungsprozess auf Unternehmenseben ist wie ein Projekt zu verstehen. Projekte laufen immer noch nach den Dreisatz:

Plan - Bulid - Run

ab.

In diese Struktur können Sie auch den Change einfügen. Im Prinzip von Hr. Levin auch so geschehen.

Der Veränderungsprozess selbst ist nichts besonderes. Das Subjekt, um das es sich dreht, ist besonders. Wählen Sie die richtigen Methoden für Plan, Biuld und Run aus. Dann klappt dass.

Loggen Sie sich ein um diese Antwort als hilfreich zu markieren.

1 passende Publikation von Michael Zwick

Cover zu Change Management bei der ITIL Einführung
Foto von Andreas D. Baumann
Antwort von Andreas D. Baumann
Geschäftsführer Consultingworld AG Zug

Erfolgreiche Veränderungsprozesse beginnen beim Change Manager und bei seinem Auftraggeber. Ein erster Schritt im Sinne der Eigeninitiative könnte z.B. sein, dass man sich im Internet über diese Frage schlau macht. Ein Zusatznutzen dieses Vorgehens besteht übrigens auch noch darin, dass man (leicht) verschiedene Phasenmodelle findet und das für den eigenen Betrieb passendste auswählen kann. Diese Frage braucht kein Wissen und keine Erfahrung von Change Spezialisten. Also: Auf zum ersten Schritt....

Loggen Sie sich ein um diese Antwort als hilfreich zu markieren.

3 passende Publikationen von Andreas D. Baumann

Cover zu Das Potenzial der Prozesse
Cover zu 35% Ressourcenabbau bei gleichem Gewinn!
Cover zu Overhead-Analyse: Praxisbeispiel live!
Foto von Gerhard Schlick
Antwort von Gerhard Schlick
Inhaber CONSILIUM Collegium Fellbach

1. Erkennen der Notwendigkeit

2. genaue Analyse der Gründe

3. Suche nach Möglichkeiten

4. Bewertung der Alternativen

5. Entscheidung

6. Überzeugen der Partner und der Betroffenen

7. gemeinsamer Maßnahmenplan unter Einschluß der Möglichkeiten des Wettbewerbs

8. Realisierung in Schritten mit Meilenstein-Kontrolle

9. Feststellen des Erreichten (eventuell mit Nachbesserungen)

10. offene Ergebnis-Kritik.

Loggen Sie sich ein um diese Antwort als hilfreich zu markieren.

3 passende Publikationen von Gerhard Schlick

Cover zu Innovation total
Cover zu Disruption im Innovations-Management
Cover zu Projektmanagement. Gruppenprozesse. Teamarbeit


Weitere Fragen zum Thema Veränderungsmanagement