Wie handhabt die Deckungsbeitragsrechnung die Gemeinkosten und den Gewinn? Sie rechnet doch nur nur mit den variablen, also einem Teil der Kosten und wird daher auch als Teilkostenrechnung bezeichnet?

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Experte für Unternehmenssteuerungssysteme Rüdiger Hildebrandt München

Der Deckungsbeitragsrechner bezeichnet die Gemeinkosten als fixe Kosten bzw. als FixKosten. Schon an dieser Ausdrucksweise erkennt man ihn. Er hat sie stets im engen Fokus und ebenso auch den geplanten Gewinn. Für beide braucht er Deckungsbeiträge. Der Begriff Break-Even-Point, zu deutsch Gewinnschwelle, ist die Bezeichnung für ein wesentliches Tool der Deckungsbeitragsrechnung. Es sagt aus, zu welchem Zeitpunkt in einem fest definiertem Zeitraum alle fixen Kosten diese Zeitraums durch Deckungsbeiträge gedeckt sind (daher auch der Name) und gleichzeitig ab wann alle Deckungsbeiträge zu 100% in den Gewinn fließen.

Ganz am Rande: Die Vollkostenrechnung hat noch immer kein Instrument zur Erfassung der nicht umgelegten Gemeinkosten (wenn der kalkulierte Preis nicht durchgesetzt werden konnte) entwickelt. Die Lehre kennt auch keine vernünftige Regel, wie mit diesen nicht umgelegten Gemeinkosten zu verfahren ist.

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