Welche Innovationsmethoden gibt es und nach welchen Kriterien wählt man die richtige Methode für das eigene Innovationsmanagement?

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Antworten:

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Antwort von Dr. Michael Hartschen .
Geschäftsführer, Inhaber BRAIN CONNECTION GmbH Wangen/Zürich

Es gibt viele Methoden, es kommt darauf an, wie man den Begriff "Methoden" abgrenzt. 

Wir unterscheiden ein Innovationsmanagement und die eingestezten Prozesse und Hilfsmittel nach dem angestrebten Ergebnis.

Inkrementelle Innovationen, Verbesserungsinnovationen, Radikale (Disruptive) Innovationen und hier mit dem Grundfokus z.B. auf: Angebote (Produkte, Dienstleistungen), Prozesse oder ganze Geschäftsmodelle (neues Business). Oder sind es Marketing-Konzepte, Organisationsformen usw. .. Hier braucht es zuerst einmal Klarheit

Wir gehen stets von dem Zielbild aus und definieren auf dieser Basis das Innovationsmanagement. Das besteht aus vier Elementen: 1) Tools, 2) Prozesse, 3) Verhalten im Team/Zusammenarbeit, 4) persönliche Einstellung. Alle 4 Themen müssen entwickelt werden. Typische Beratungen machen nur die Themen 1) und 2), was nicht nachhaltig ist. Denn 3) und 4) sind für die Umsetzung und Weiterentwicklung wichtig.

Zudem ist die jeweilige Ausgangssituation von dem Unternehmen relevant, welche Methoden verwendet werden und wie man dies organisiert. Ein "Lehrbuch" oder auch eine Methode geht hier immer von einer optimalen Situation aus, die es jedoch in keinem Unternehmen in der Praxis gibt. Daher entwickelt sich ein Innovationsmanagement stets weiter und damit auch die Methoden, die zum Einsatz kommen. -> Innovationskultur!

Methoden z.B. wie Open Innovation, Design Thinking, interne Innovationsprozesse, Hackeltons, Future Konferenzen, Camps, Spead Creation, Lean Developement usw. ...  Und einfach muss die Lösung sein!... An Methoden und Tools mangelt es nie!

Mit bestem Gruss

Michael Hartschen

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Antwort von Michael D. G. Wandt .
Direktor Fördermittelberatung (unter der Marke WABECO Subventionslotse) WABECO Fördermittelberatung BDU Reiskirchen

Das ist mal eine nette Frage - danke dafür! Die Antwort gerät leider etwas breit, da die Frage so generell ist. Sobald die Frage mit einem Ziel, einer Branche oder einer Technologie ergänzt wird, ist eine Auswahl einzugrenzen. Es ist nicht alles gut anwendbar und alles braucht Zeit und vieles braucht Wissen und Methode.

Es gibt derzeit 115 gelistete Methoden für Innovationen. Sortiert werden die Methoden auf zwei Arten (die ich für praktisch halte).

Zuerst die Sortierung nach der Systematik des Innovationsmanagements:

  1. Anforderung bzw. Problemdefinition
  2. Ideengenerierung
  3. Bewertung und Auswahl von Ideen
  4. Wissensmanagement

Man kann die verschiedenen Methoden nach Kritierien sortieren:

  • Unternehmensgröße (Mikro - Klein - Mittel/Groß)
  • Offenheit nach außen (geheim - intern - intern und extern)
  • Zeitaufwand (gering - hoch)
  • Anwendungsfokus (einmalig - Projekt - unternehmensweit)
  • Komplexität (gering - mittel - hoch)

Man kann die Methoden auch noch strukturieren:

  • Analogiemethode
  • Annahmehinterfragung
  • Beobachtung des Konsumverhaltens
  • Bewertung durch Vergleich
  • Brainstorming
  • Chancen-Risiken-Analyse
  • Erfahrungsbasierte Problemlösung
  • Ermittlung von Kundenbedürfnissen
  • Erprobung durch Versuchsmodell
  • Fehlererkennung
  • Funktionsanalyse
  • Gruppenbewertung
  • Intuitiv-subjektive Ideenbewertung
  • Lernen aus Erfahrung
  • Methode der inkrementellen Verbesserung
  • Open Innovation
  • Patenschaftsmodelle
  • Punktebewertungsverfahren
  • Rollenspiel
  • Strategische Analyse
  • Technologiemanagement
  • Trendforschung
  • TRIZ Werkzeug
  • Visualisierung von Clustern
  • Wissensbilanz
  • Wissensgemeinschaft
  • Wissenskarten
  • Wissensmitarbeiter

Hier nun die Liste der Innovationsmethoden in Tabellenform:

Titel Fokus Zeit Komplexität
6-3-5 Methode einmalig gering gering
6-Hüte Methode einmalig gering gering
Aktionsbasiertes Lernen dauerhaft unternehmensweit gering gering
Analytic Hierarchy Process einmalig hoch hoch
Anonyme Abstimmung einmalig gering gering
Antizipierende Fehlererkennung einmalig gering hoch
ARIZ einmalig hoch hoch
Attribute Analysis einmalig gering mittel
Balanced Scorecard einmalig hoch hoch
Benchmarking einmalig hoch mittel
Betriebliches Vorschlagswesen (BVW) dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Bewerten-Diskutieren-Bewerten einmalig gering gering
Bionik einmalig hoch hoch
Brainstorming einmalig gering gering
Brainstorming Paradox einmalig gering gering
Brainwriting einmalig gering gering
Brutethink einmalig hoch hoch
Case Based Reasoning einmalig gering hoch
CATWOE einmalig gering hoch
Chancen-Risiken-Analyse einmalig hoch gering
Checklistentechnik einmalig gering gering
Clusteranalyse einmalig gering gering
Coaching dauerhaft unternehmensweit gering gering
Communities of Practice dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Conjoint Analyse einmalig hoch hoch
Debriefing dauerhaft unternehmensweit gering gering
Delphi-Methode einmalig hoch hoch
Dialektischer Ansatz einmalig gering gering
Do Nothing einmalig gering mittel
Dokumenten-Management-Systeme dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Effectuation dauerhaft unternehmensweit hoch mittel
Emphatic Design einmalig hoch mittel
False Faces einmalig gering gering
FMEA einmalig hoch hoch
Funktionsanalyse einmalig gering hoch
Galeriemethode einmalig gering gering
graue Beraterstäbe dauerhaft unternehmensweit gering gering
Groupware dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Ideenwettbewerbe einmalig hoch gering
Ishikawa Diagramm einmalig gering mittel
Kano-Modell einmalig hoch mittel
KJ Methode einmalig gering gering
Klasseneinstufung einmalig gering gering
Kollegiale Fallberatung dauerhaft unternehmensweit gering gering
Kompetenzzentren dauerhaft unternehmensweit hoch mittel
Konfiguratoren dauerhaft im Projekt hoch hoch
dauerhaft unternehmensweit
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess dauerhaft unternehmensweit hoch mittel
Konzepttest einmalig hoch mittel
Kundenbeziehungsmanagement dauerhaft unternehmensweit hoch mittel
Kundenzufriedenheitsanalyse einmalig hoch mittel
Lead User Konzept einmalig hoch mittel
Lead User Methode einmalig hoch mittel
Learning History dauerhaft unternehmensweit gering mittel
Lernarena dauerhaft unternehmensweit gering gering
Lessons Learned dauerhaft unternehmensweit gering gering
Lückenanalyse einmalig hoch gering
Marktpotentialanalyse einmalig hoch gering
Meta-Plan einmalig gering gering
Mikroartikel dauerhaft unternehmensweit gering gering
Mind-Mapping einmalig gering gering
Morphologischer Kasten einmalig gering hoch
Netnography einmalig hoch mittel
Nutzwertanalyse einmalig gering gering
Online-Community einmalig hoch gering
Open Space einmalig hoch hoch
Osborn Checkliste einmalig gering mittel
Paarvergleich einmalig hoch gering
Panelerhebung einmalig hoch hoch
Patentanalyse einmalig hoch hoch
Pro-Contra-Katalog einmalig gering gering
Problem Inventory Analysis einmalig hoch hoch
Product Reverse Engineering einmalig hoch hoch
Produktpositionierungsanalyse einmalig hoch mittel
Projektbibliothek dauerhaft im Projekt hoch mittel
Provocation einmalig gering gering
Qualitätszirkel einmalig hoch gering
Quality Function Deployment (QFD) einmalig hoch mittel
Random Stimuli einmalig gering gering
Reizwortmethode einmalig gering gering
schneller Prototypenbau einmalig hoch hoch
Schwachstellensuche einmalig gering hoch
Sempai Kohai dauerhaft unternehmensweit gering gering
Sensitivitätsanalyse einmalig hoch hoch
Service-Blueprinting einmalig hoch gering
Shadowing einmalig hoch mittel
Six Sigma einmalig hoch mittel
Story-Telling dauerhaft unternehmensweit gering mittel
SWOT Analyse einmalig hoch gering
Synektik einmalig hoch hoch
Szenarioanalyse einmalig hoch hoch
Target Costing einmalig hoch gering
Technologie-Portfolio-Analyse einmalig hoch hoch
Technology-Roadmapping einmalig hoch hoch
Testmarktsimulation einmalig hoch gering
TILMAG einmalig hoch hoch
Toolkits for User Co-Design dauerhaft im Projekt hoch hoch
dauerhaft unternehmensweit
Trendforschung einmalig hoch hoch
TRIZ Methode einmalig hoch hoch
Unternehmensblog dauerhaft unternehmensweit hoch mittel
Unternehmenswiki dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Walt Disney Strategie einmalig gering gering
Wertkettenanalyse einmalig hoch mittel
Wissens-Broker dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Wissensbaum dauerhaft unternehmensweit gering gering
Wissensbilanz einmalig hoch mittel
Wissenskarten dauerhaft unternehmensweit gering mittel
Wissensmanagement Planspiel einmalig gering gering
Wissensmarktplatz dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Wissensmatrix einmalig hoch gering
Wissensmitarbeiter dauerhaft unternehmensweit gering gering
Wissensnetzwerk dauerhaft unternehmensweit hoch mittel
Wissensportal dauerhaft unternehmensweit hoch gering
Wissensstafette dauerhaft unternehmensweit gering gering
Wissensträgerkarten dauerhaft unternehmensweit gering gering
World Cafe einmalig gering mittel

 

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Foto von Aleksandar Ivanov
Antwort von Aleksandar Ivanov .
Geschäftsführer CrowdWorx Ideen- und Innovationsmanagement Berlin

Zunächst muss man wissen, welche Art der Innovation man sucht. Dann kann man passende Innovationsformate finden. Wichtig: Es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage, da sie von den Gegebenheiten der Organisation abhängt. Daher ist dieser Beitrag nicht als endgültige Antwort zu verstehen.

Art der Innovation

  • Interne Verbesserungen: Verbesserung interner Prozesse
  • Inkrementelle Innovation: Verbesserung bestehender Produkte/Services (Beispiel: Ein Automobilhersteller macht seinen Motor etwas sparsamer)
  • Progressive Innovation: größere Änderung, signifikantes Investitionen, aber bekanntes Terrain (Beispiel: Ein Hersteller von Holzmöbeln will nun auch Möbel aus Kunsstoff herstellen)
  • Radikale Innovation: neue Produkte/Verfahren/Services in neuen Märkten, eigene Erfahrungen fehlen (Beispiele: Ein Hersteller von Berufsbekleidung, will ein neues Geschäftsfeld im Bereich Mobilfunktelefone aufbauen; ein Hersteller von Agrar-Technik will seine Produkte vernetzen und damit neue Services anbieten)
  • Disruptive Innovation: ändert potentiell die ganze Branche (Beispiel: eCommerce änderte den Einzelhandel; Online-Werbung ändert den klassischen Anzeigenmarkt radikal)

Passende Innovationsformate

 

Interne Verbesserungen

Inkrementelle Innovation

Progressive Innovation

Radikale Innovation

Disruptive Innovation

Betriebliches Vorschlagswesen

X

 

 

 

 

Ideenmanagement

 

X

 

 

 

Innovationsmanagement

 

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X

X

 

Ideen-Wettbewerbe / Innovations-Kampagnen

 

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Open Innovation Innovation / externes Crowdsourcing

 

 

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Kooperationen mit Start-Ups

 

 

 

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Forschungskooperationen

 

 

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interner Inkubator / Accelerator

 

 

 

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X

eigener VC-Fonds für Investments in externe Innovationen

 

 

 

X

X

Weitere Formate …

 

 

 

 

 

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Cover zu Grundlagen des Innovationsmanagements
Cover zu Der Innovationsradar - Konzept eines strukturierten Innovationsmanagements
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Antwort von .

Im Internet kann man über hundert Innovationsmethoden finden. Als jemand, der im edisonschen Sinne Innovation lebt, halte ich mich bei der Kombination der Begriffe Innovation und Methode in einem Wort aber zumindest in der ersten Phase zurück.

Innovation: In der Umgangssprache wird der Begriff im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreiche Anwendung finden und den Markt durchdringen (Diffusion). 

In der Wirtschaftswissenschaft ist der Begriff als Aufstellung einer neuen Produktionsfunktion definiert. Die Innovation ist ein willentlicher und gezielter Veränderungsprozess hin zu etwas Erstmaligem, „Neuem“. 

Eine Invention (Erfindung) ist noch keine Innovation. (Auszug aus Wikipedia)

Methode: ist ein mehr oder weniger planmäßiges Verfahren zur Erreichung eines Zieles. Methoden finden sich in der Alltagspraxis genauso wie in Wissenschaft, Philosophie und Kunst. Im engeren Sinne wird unter einer Methode ein Erkenntnisweg verstanden. (Auszug aus Wikipedia):

Methode: auf einem Regelsystem aufbauendes Verfahren zur Erlangung von (wissenschaftlichen) Erkenntnissen oder praktischen Ergebnissen bzw. Art und Weise eines Vorgehens (Auszug aus dem Duden)

Am Anfang jedes Innovationsprozesses steht die Idee, Invention, Erfindung - die kreativ schöpferische Leistung. Keine Innovation ohne Invention.

Von Methode kann oft erst im zweiten Abschnitt des Innovationsprozesses gesprochen werden, nämlich dann, wenn der kreative Prozeß inhouse abgeschlossen ist, die im Unternehmen erdachte Invention also den Weg jedes neuen Produktes, Verfahrens bzw. jeder Dienstleistung geht. Ausnahmen bilden hier lediglich interne oder externe Auftragserfindungen.

Gibt es im Unternehmen aber keinen Ideengeber / Erfinder, denn die Generierung von Ideen / Erfindungen kann - wie sämtliche Kreativprozesse - ja nicht erzwungen werden, muß die Kreativleistung eben von externen Quellen erbracht werden / erbracht worden sein.

Hier greift der Begriff Innovationsmethode denn auch - das Innovationsmangement kann ja unterschiedliche Wege gehen, um Innovationen zu generieren, wie z.B.:

  • Neue Patente, Gebrauchsmuster etc. mittels Lizenzvertrag nutzen
  • Mit Forschungsinstituten und / oder anderen Unternehmen Entwicklungskooperationen eingehen
  • In Zusammenarbeit mit externen Inventern / Erfindern Auftragserfindungen erteilen

Da sich die Voraussetzungen hinsichtlich Innovationsdruck, Quantität der Innovationen, Finanzkraft und Manpower von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden, sollte die richtige Methode für den weiteren Innovationsprozess naturgemäß so gewählt werden, daß sie sich möglichst eng an den eingeführten Produktentwicklungsweg (FuE, Einkauf, Produktion, Marketing, Vertrieb) anlehnt - sofern sich dieser bewährt hat.

Der / die im Unternehmen für das Innovationsmanagement Zuständige (Innovationsmanager) wählt die drei Methoden aus, die am besten zur Unternehmenspolitik passen und stellt sie z.B. in einem Workshop den jeweiligen Abteilungsleitern vor.

Die Methode, die nach Abwägung aller Pros und Cons den größten Zuspruch erhält, sollte für den nächsten Innovationsprozess ausgewählt und - zunächst testweise - umgesetzt werden.

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß alle Innovationsmethoden auch nur „mit Wasser kochen“ und es in erster Linie auf gute Leute entlang der Innovationskette ankommt: ob ein interner oder externer Innovator / Erfinder seine Idee in den Produktentwicklungsprozeß eintaktet oder ein Innovationsmanager die Innovation / Erfindung aus Wissenschaft, Forschung, Schutzrechtslizenzen oder einer Firmenübernahme generiert, ist am Ende des Tages unwichtig.

Was zählt, ist das Ergebnis in Form von gestiegenem Umsatz, Gewinn und vielleicht noch vertrauenssteigerndem Ansehen.

 

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