Was sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Coaching?

11 Expertenantworten: Foto von Thomas Holzer Foto von Jürgen Salzmann Foto von Ariane Willikonsky Foto von Matthias Hanitsch Foto von Nicole M. Pfeffer Foto von Claudia Nuber Foto von Dr. Michael Knieß Foto von Jürgen Peterke Foto von Peter Illing Foto von Dr. Axel Görs Foto von Jürgen W. Goldfuß

Antworten:

Foto von Thomas Holzer
Antwort von Thomas Holzer
Consulting Coaching Mediation Holzer Consulting Coaching Mediation, Freiburg

Freiwillige Beteiligung des Coachees

Chemie zwischen Coach und Coachee muss stimmen

Bereitschaft und Offenheit für Veränderungen

Selbstverantwortung des Coachees

Foto von Jürgen Salzmann
Antwort von Jürgen Salzmann
Inhaber Salzmann-Coaching, Leipzig

Der Coach sollte zumindest über eine fundierte Coachingausbildung verfügen, wenn nicht auch Kompetenzen im Bereich der Psychologie mitbringen. Andererseits ist auch die Eiegenverantwortung des Coachee und die Bereitschaft, sich auf den Coachingprozess einzulassen, wesentlich für das Gelingen eines Coachings.   

Foto von Ariane Willikonsky
Antwort von Ariane Willikonsky
Inhaberin FON Rhetorik, Stuttgart

Die wichtigsten Voraussetzungen sind aus meiner Sicht:

  • Kompetenez und Methodensicherheit des Coaches
  • Carisma und Empathie des Coaches
  • Eine gute Chemie zwischen Coach und Teilnehmer
  • Motivation und Enagement des Teilnehmers
  • Durchhaltevermögen und Zielorientierung auf beiden Seiten
Foto von Matthias Hanitsch
Antwort von Matthias Hanitsch
Leader's Mind, München

Beim Coaching spielt gegenseitiges Vertrauen eine wichtige Rolle. Daher ist eine Grundvoraussetzung, dass Klient oder Klientin sich freiwillig für ein Coaching entschieden haben. Klienten sollten die Bereitschaft haben, mit ihrem Coach offen auch über unangenehme Punkte zu sprechen. Wer im Coaching nicht authentisch und ehrlich ist, kann daraus keinen Nutzen ziehen. Der Coach sollte eine einschlägige Ausbildung absolviert haben und dem Klienten unvoreingenommen auf Augenhöhe begegnen. Ich persönlich halte eine gegenseitige Grund-Sympathie für wichtig, es gibt aber durchaus Coaches, die dem keine Bedeutung beimessen. Auch zwischen den Coaching-Sitzungen sollten Klienten weiter an ihren Themen arbeiten, z.B. in Form von "Hausaufgaben" oder regelmäßigen Übungen, die der Coach mit ihnen bespricht - soviel Zeit muss sein.     

Beste Grüße,

Matthias Hanitsch

Passende Publikationen von Matthias Hanitsch

Cover zu Projektkonflikt – Wenn Dienstleister und Auftraggeber nicht mehr miteinander wollen
Cover zu Unsere Leistungen - was wir tun
Cover zu Warum IT-Projekte wirklich scheitern
3
Foto von Nicole M. Pfeffer
Antwort von Nicole M. Pfeffer
Managing Director mmp - marketing mit pfeffer, Mömlingen

Ein erfolgreiches Coaching setzt mehrer Haupt-Aspekte voraus.
Aus Sicht des zu Coachenden:
1. Vertrauen zu seinem Coach
2. Bereitschaft zur Offenheit
3. Wille, sich durch Coaching eine weiterentwickelte Position zu erarbeiten

Aus Sicht des Coaches:
1. Der Kunde steht in der Zusammenarbeit im Mittelpunkt
2. Die Bereitschaft durch Fragen den Gegenüber zum Ziel zu führen
3. Sich auch mal selbst zurücknehmen zu können
4. Verschiedene Methoden des Coachings zu kennen und individuell einsetzen zu können

Darüber hinaus muss eine gewisse Empathie gegenseitig vorhanden sein. Fokussierung und Ruhe in den einzelnen Coachingeinheiten. Alle Coaching-Rahmenbedingungen im Vorfeld klären, um im eigentlich Prozess nicht mit Nebenschauplätzen beschäftigt zu sein. Regelmäßiges, schriftliches Festhalten der Ergebnisse und Fortschritte, um sich seines Erfolgs und Veränderung bewusst zu werden. Zudem sollte ein Ziel definiert sein, dass nach einer bestimmten Zeit erreicht sein sollte.

Dies sind natürlich nur einige Ansatzpunkte, die ein Indikator dafür sind, ob es ein erfolgreiches Coaching werden kann. Aus unserer Erfahrung sollte stets auch eine gesunde Portino Menschenverstand aktiv sein, der sich bei Fehlgänge oder Stillstand meldet. 
Als eine Grundvoraussetzung zählt jedoch auch hier, dass man ein gutes Gefühl mit dem Coach und seinen Ausführungen hat.

Foto von Claudia Nuber
Antwort von Claudia Nuber
Inhaberin CN CONSULT®, Bernau

Lassen Sie es mich mit einer Metapher erklären:

Frage:
Wieviele Coaches braucht es, um eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen?
Antwort:
Einen - doch die Glühbirne muss es wollen.

Sie können mich auch gerne anrufen und einen kurzen Termin vereinbaren 0172 2823930.
Beste Grüße vom Chiemsee - Claudia Nuber, PCC

Foto von Dr. Michael Knieß
Antwort von Dr. Michael Knieß
Referatsleiter Wirtschaftsförderung Dr. Michel Knieß, Berlin

Coaching wird umso erfolgreicher für beide Seiten sein, je mehr folgende Regeln Beachtung finden:

  • Freiwilligkeit
  • Gegenseitige Wertschätzung
  • Vertraulichkeit und Offenheit 
  • Beidseitiges Vertrauen
  • Unvoreingenommenheit
Foto von Jürgen Peterke
Antwort von Jürgen Peterke
Geschäftsführer, Berater, Coach JP-Consulting & Training GmbH, Speyer

in aller Kürze:

  • Bereitschaft des Coachees, eigene Erfahrungen und Sichtweisen zu hinterfragen
  • Bereitschaft des Coachs, sich mit eigenen/anderen Sichtweisen und Erfahrungen einzubringen, ggf. auch klar und freundlich zu konfrontieren
  • professionelle Kompetenz des Coachs zum Coachinganliegen passend
  • die menschliche Seite zwischen Coachee und Coach stimmt beidseits - bei Aufrechterhaltung der professionellen Distanz
  • offener Austausch von Wahrnehmungen und Erfahrungen im Coachingprozess - auch kritischen
  • gemeinsame Zieldefinition und Evaluation des Fortschritts im Coachingprozess

Passende Publikationen von Jürgen Peterke

Cover zu Handbuch Personalentwicklung
1
Foto von Peter Illing
Antwort von Peter Illing
Inhaber Illing BÄRATUNG, Bad Griesbach

Allem voran steht die Beziehungsintelligenz in Verhalten, Werten, ergänzt durch Fähigkeiten und Fertigkeiten der Empathie, des holistischen Denkens, des Wissens um einen strukturierten Prozess und das authentische Handeln in einem sicheren Rahmen geprägt durch Freiwilligkeit, Respekt, Achtung, Wertschätzung, Vertraulichkeit und Offenheit im Ansatz einer gewaltfreien Sprache des Herzens.

Gefolgt von aktivem Zuhören, Akzeptanz des Gehörten frei von einer Vermengung mit eigenen Programmen oder Wirklichkeiten und der damit verbundenen Unvoreingenommenheit des Beraters sowie bedingungslose Ehrlichkeit.

Gepaart mit dem wohl Wichtigsten: Vertrauen! Dies beginnt in der Orientierung mit der Definition der Verantwortlichkeiten, Öffnung der eigenen Persönlichkeit, Definition des Coachingsziels, auf Augenhöhe sein, im Zentrum das persönliche Anliegen des Coachees, Self-Empowerment, d.h. Hilfe zur Selbsthilfe oder Selbstheilung bereitstellen, Transparenz zu allen Schritten und Ergebnissen.

Foto von Dr. Axel Görs
Antwort von Dr. Axel Görs
Vorstandsvorsitzender m3team AG, Bovenden

1. Auftragsklärung, Auftragsklärung, Auftragsklärung.

Wer ist alles involviert? Wer hat welche Motivation für das Coaching? Wer hat welche Ziele? Woran werden diese Ziele gemessen werden? Wer wird woran bemerken, dass diese Ziele erreicht wurden?

Passt die Chemie?

Wer wird über die Ergebnisse informiert?

Wer zahlt das Honorar und welche Erwartungen werden damit verbunden?

...

2. siehe oben, immer vorausgesetzt, der Coach ist gut (ausgebildet)

 

Passende Publikationen von Dr. Axel Görs

Cover zu Wie Lernen systemisch funktionieren kann
1
Foto von Jürgen W. Goldfuß
Antwort von Jürgen W. Goldfuß
Inhaber MTD Marketing - Training - Dokumentation, Spaichingen

Die Bereitschaft des Auftraggebers, Änderungen an sich vorzunehmen.

Die passende Wellenlänge zwischen den beiden Partnern.

Der Coach muss ein guter Zuhörer sein.

Er muss seinen Kunden zum Nachdenken bringen.

Der Coach muss seinen Kunden im Mittelpunkt sehen und sollte nicht als Selbstdarsteller auftreten.

 

Passende Publikationen von Jürgen W. Goldfuß

Cover zu Selber denken kostet nichts
Cover zu Führen in schwierigen Zeiten - Handelsblatt 2
Cover zu Souverän als Chef
3


Weitere Fragen zum Thema Systemisches Coaching