Lässt sich wirkungsvolle Kommunikation erlernen? Wenn ja, wie?

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Antworten:

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Antwort von Max Fischer
Firmeninhaber Scherzingen

Aber sicher lässt sich Kommunikation erlernen. Immer natürlich vorausgesetzt das auch eine entsprechende Begabung vorhanden ist.

Wenn ja ist es einfach ganz einfach. Es gibt überall genügend Schulungsangebote.

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Antwort von Dr. Gudrun Fey
Rednerin, Redecoach, Trainerin für Rhetorik, Redecoach, Geschäftsführerin Stuttgart

Natürlich läßt sich wirkungsvolle Kommunikation lernen. Alle Menschen, die sprechen können, können auch lernen, sich auf ihr Gegenüber einzustellen, aktiv zuzuhören, Interesse für das Gegenüber zu signalisieren und öfter Fragen zu stellen. Introvertierten Menschen fällt es etwas schwerer, eigene Gefühle und Gedanke zu äußern. Doch mit der entsprechenden Motivation, etwas KnowHow und Übung kann jeder und jede lernen, wirkungsvoll zu kommunizieren. Manchmal fehlt es auch nur an fehlendem Selbstvertrauen, weil man meint, das, was man sagen möchte, sei für andere uninteressant und würde sie nur langweilen. Doch auch daran kann man arbeiten. Denn dank der Plastizität unseres Gehirns läßt sich das eigene Verhalten durch Übung auf Dauer sehr gut ändern. Sinnvoll ist es, wenn man zuerst über die Themen mit anderen spricht, bei denen man sich gut auskennt. Angenommen, Sie kochen gern, dann kann man mit anderen wunderbar über Rezepte und Ernährung sprechen. Doch auch über Neuigkeiten, die Sie aus dem Internet, der Zeitung oder dem Fernsehen erfahren habe, können Sie sich mit anderen austauschen. Ein neues Thema können Sie immer mit dem Wörtchen "Übrigens" einleiten. Wenn Sie sich angewöhnen, insgesamt kommunikationsfreudiger zu werden, werden Sie merken, es macht Spaß! Vor allem, wenn Ihr Gegenüber zu Ihnen sagt: "So gut habe ich mich schon lange nicht mehr mit jemand unterhalten!"

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Antwort von Ulf D. Posé
Inhaber POSÉTRAINING Mönchengladbach

Die Antwort lautet: Ja, sie lässt sich erlernen. Wie? Über zunächst dialektisches Verständnis. Das ist die Basis. Wirkungsvolle Kommunikation beginnt nicht mit Techniken, sondern mit der inneren Einstellung. Interessiere ich mich für die Werte, Erwartungenn, Interessen und Bedürfnisse meines Gesprächspartners? Wenn ja, ist das eine gute Basis, um sich um die Sprachwelt meines Gegenübers zu kümmern.Da dieser Lernprozess guter Kommunikation außerordentlich viele Themen beinhaltet (siehe z.B. Konfliktmanagement) würden weiterführende Angaben an dieser Stelle den Umfang eine ziemlich dicken Buches umfassen.    

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Antwort von Lydia Kliche
Inhaberin develop. Business Coaching Frankfurt Frankfurt (Main)

Es braucht einen guten Selbstbezug, sowohl körperlich, emotional, als auch mental. Darüber hinaus ist es wichtig, resonant zu sprechen. Wobei dies nicht "aufgesetzt" sein darf, weil dies unser Gegenüber spürt, es wirkt "künstlich". Die Resonanz entspringt einem durchlässigen Körper und kommt der schwingungsreichen Stimme zugute. Damit kommunizieren wir von innen her wirksam - für andere und für uns selbst.

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Foto von Nadine Rebel
Antwort von Nadine Rebel
Inhaberin Augsburg

Ja, allerdings nicht in einer Stunde und nicht von heute auf morgen. Zunächst sollte man für sich definieren, was man unter "wirkungsvoll" versteht. Möchte ich verstanden werden oder will ich nur eigene Interessen durchsetzen?

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Foto von Prof. Dr. Christian-Rainer Weisbach
Antwort von Prof. Dr. Christian-Rainer Weisbach
includiv Tübingen

Leider ist "Wirkungsvolles Kommunizieren" kein Schul- oder Ausbildungsfach, doch in jedem Fall lernbar. Die Erfolge meiner Studenten und Seminartielnehmer zeigen mir immer wieder, wie einfach es ist, bestimmte Prinzipien beim Zuhören und Vermitteln von Botschaften zu befolgen.

Da Entscheidungen wesentlich durch emotionale Befindlichkeiten beeinflusst werden, kön­nen wir durch Ansprechen der mitschwingenden Gefühle mögliche Störfaktoren klären. Denn jeder unausgesprochene Zweifel verzögert unsere Abläufe, jeder unterdrückte Ärger äußert sich uns gegenüber irgendwann in Ablehnung oder Rache und jede Enttäu­schung zieht eine lange Erinnerungsspur nach sich, die sich auf künftige Handlungen aus­wirkt.

Sprechen wir die Gefühle unserer Gesprächspartner neutral und wie selbstverständlich an. Damit drücken wir Respekt und Wertschätzung aus und erzeugen eine Atmosphäre, in der die meisten Menschen das Bedürfnis entwickeln, sich noch weiter zu erklären. Wir alle möchten von anderen verstanden werden. Sobald wir spüren, dass sich andere bemühen, unsere Lage zu erfassen, sind wir bestrebt, ihnen das Verständnis zu erleichtern, und er­klären uns deshalb unaufgefordert weiter.

Wenn wir etwas äußern, womit unser Gegenüber nicht gerechnet hat, können wir an sei­ner Körpersprache erkennen, wie sehr ihn das erschreckt (= zurückweichen, Arme ver­schränken), verwirrt (= Stirnrunzeln, Kopfschütteln) oder auch neugierig macht (= vorbeu­gen, weite Augen). Stets können wir ansprechen, was wir gerade bemerken und dabei zum Ausdruck bringen, dass es für uns völlig selbstverständlich ist, gerade so zu empfin­den. Ebenso können wir auf Anzeichen von Ärger und Missstimmung reagieren und zei­gen, dass wir für die negativen Gefühle Verständnis haben. Auch Unsicherheit und Zweifel können wir leicht erkennen. Neben der zögerlichen Sprechweise wird es vielfach begleitet von Kopfwiegen, zusammengepressten Lippen oder Naserümpfen. Sobald unser Gegen­über erfährt, dass wir seine Skepsis und sein Zö­gern zulassen, wird er uns unaufgefordert erklären, was ihm fehlt, bzw. was er benötigt, um sich sicherer zu fühlen.

Es ist für ein gemeinsames Verständnis überaus förderlich, wenn wir mitteilen, welche Be­deutung wir dem geben, was wir gerade hören. Es ist weni­ger der Sprecher, der einer Äu­ßerung ihre Bedeutung gibt, als vielmehr der Zuhörer. Wir sind es gewohnt, die unvollstän­digen und unklaren Äußerungen unserer Mitmenschen zu interpretieren. Nur zu oft glau­ben wir zu wissen, was der andere meint und reagieren doch in Wirklichkeit nur auf unsere Vermutungen. Wer zunächst schlussfolgernd reagiert, belässt die Verantwortung beim an­deren. Statt sich mit Annahmen über den Gesprächspartner zu beschäftigen, setzen wir uns mit dem Gegenüber direkt auseinander, indem wir laut aussprechen, welche Konsequenzen wir aus seinen bisherigen Äußerungen ableiten. Je selbstverständlicher unser Tonfall wirkt, umso mehr wird sich der andere erklären.

Es gehört sehr viel Selbstdisziplin dazu, auch dann noch schlussfolgernd zu reagieren, wenn unser Gegenüber Vorschläge macht, die uns haarsträubend erscheinen. Es ist ver­ständlich, sofort gegenzusteuern und eine klare Position zu beziehen. Doch dieses Spon­tanverhalten führt nur zu schnell in ein Sieger-Verlierer-Spiel, bei dem es nur noch darum geht, dem anderen zu zeigen, dass er Unrecht hat. Menschen sind aber sehr viel eher be­reit, ihre Meinung zu ändern, wenn sie für sich ent­decken können, was noch unausgereift oder unrealistisch ist. Hier zeigt sich die wahre Meisterschaft schlussfolgernder Ge­sprächsführung, wenn es uns gelingt, das gedankli­che Spiel des Gegenübers zu begleiten und durch beiläufiges Erwähnen der Konsequen­zen, diesen zum weiteren Nachdenken zu bringen.

Wir können mit unserem Gegenüber viel leichter das Für und Wider bestimmter Entschei­dungen erörtern, wenn es uns gelingt, den anderen zum Nachdenken zu bringen. Statt also den anderen durch bedrängende Fragen oder Gegenargumente an die Wand zu spie­len, hören wir ihm aufmerksam zu und sprechen aus, welche Gedanken uns dabei durch den Kopf gehen. Je respektvoller und wertschätzender uns das gelingt, umso fruchtbarer entwickelt sich der Dialog.

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Antwort von Lona Hanke
Inhaberin HANKE SBC BERATUNG UND COACHING Regensburg

wirkunsvolle Kommunikation ist immer erlernbar und letztendlich eine sehr individuelle Angelegenheit. Kommunikation setzt sich immer aus den unterschiedlichen Kontexten zusammen. Da ist zunächst die eigene Persönlichkeit. In welcher Art und Weise will ich Wirkung erzeugen. Was ist mir wichtig. Was soll der Andere erkennen. Der andere Kontext ist die Person, die Gruppe die Wirksamkeit erkennen soll. Welche Erwartungen und welche Rahmenbedingungen sind für diese Person, die Gruppe wichtig. Ein Beispiel. Wirksame Kommunikation im Kontext Bank und wirksame Kommunikation im Kontext Patient stellen unterschiedliche Anforderungen an die Person,  die  etwas kommunizieren will.

Aus meiner Erfahrung ist es immer wieder ein spannendes Arbeiten die eigene wirkunsvolle Kommunikation zu erlernen.

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Foto von Kirsten Susanne Andrä
Antwort von Kirsten Susanne Andrä
Inhaberin / Geschäftsführerin Andrä Coaching Freiburg

Selbstverständlich lässt sich wirkungsvolle Kommunikation erlernen! Kurz nach der Geburt haben viele von uns geschrien. Das war nicht erlernt, aber schon ziemlich wirkungsvoll. Später kam das erste Lächeln. Irgendwann kam dann die erste Silbe, das erste Wort, der erste zwei-Wort-Satz über unsere Lippen. Damals wie heute war das Wichtigste: Üben und Feedback.

Ein guter Weg, Kommunikation zu verfeinern und wirkungsvoller zu gestalten, besteht also darin, sich aktiv Feedback einzuholen. Am besten zuerst dort, wo es am einfachsten ist, also beispielsweise in der Familie oder im Freundeskreis.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Gesprächspartner Sie richtig verstanden hat, fragen Sie nach. Deckt sich das Gehörte nicht mit dem Gesagten, überlegen Sie, wie Sie ihre Botschaft klarer vermitteln können. Oft sind mehrdeutige Worte, nonverbale Signale oder unterschiedliche Erfahrungen (aufgrund von Alter, Bildung, Kultur etc.) für ein Missverständnis verantwortlich.

Fortgeschrittene können üben, auf konstruktive Weise Kritik einzubringen. Hier helfen die Haltung und die Regeln der "Gewaltfreien Kommunikation" nach Marshall B. Rosenberg. Das Fundament dafür ist eine wertschätzende Grundhaltung, die auf der Annahme "Ich bin ok - du bist ok" basiert. Im ersten Schritt ist es sinnvoll, die reinen Fakten zu nennen. Interpretationen oder Bewertungen bleiben außen vor. Zum Beispiel: "Während des letzten Meetings hat Du drei Mal die Präsentation mit Zwischenrufen unterbrochen". Im zweiten Schritt können Sie Ihre Gefühle dazu äußern, beispielsweise: "Darüber habe ich mich geärgert." Alternativ können Sie auch direkt zu Schritt drei über gehen und das eigene Bedürfnis benennen, etwa: "Ich brauche bei einem Vortrag ..." Im vierten Schritt regt Rosenberg an, eine Bitte an das Gegenüber zu richten.

Um die eigene Kommunikation weiter zu entwickeln, können Atem- und Stimmübungen ebenso unterstützend wirken wie Schlagfertigkeitstraining oder Übungen, die den Wortschatz erweitern. Videos können helfen, sich selbst über die Schulter zu schauen. Sehr gut finde ich auch Übungsgruppen für achtsame Gesprächsführung, die es inzwischen in vielen Städten gibt.Last but not least erhalten Sie in einem persönlichen Coaching, wenn gewünscht, ein individuelles Feedback auf Ihren Kommunikationsstil oder können im Rollenspiel ein gewünschtes neues Kommunikationsverhalten einüben.

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Foto von Wolfgang U. Lauer
Antwort von Wolfgang U. Lauer
Inhaber Owingen

Kommunikation ist bekanntlich die Auslagerung von Verhalten in medialer, nonverbaler und verbaler Form.  

Für die Wirkung gilt daher: 1. Formulieren Sie zunächst aus dem Bildvergleich des Gegenübers heraus statt aus dem eigenen. 2. Balancieren Sie dann die jeweiligen Bildvergeiche im Sinne einer gemeinsamen Zielstellung und Handlungsweise unter Berücksichtigung möglicher Barrieren. 3. Wechseln Sie im Kommunikationsrhythmus zwischen Führung und Dominanz, achten Sie auf Atmosphären, variieren Sie den Rahmen, flexibilisieren Sie die Beziehung und Struktur und wählen Sie geeignete Worte sowie passende Gedanken.  4. Trennen Sie die Person und Sache und bereichern Sie das Ganze mit Empathie, Charme und einer modulationsfähigen Stimmgebung wie Sprechweise.

Erfahren lässt sich das durch jeweils ganz konkrete Übungen nach 1-2 Stunden. Professionalität und Souveränität benötigen jedoch Tage, Wochen, Monate und manchmal ein halbes Leben.

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Foto von Annemarie Strubel
Antwort von Annemarie Strubel
Geschäftsführerin München

Oh ja, wirkungsvolle Kommunikation lässt sich erlernen.

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie Ihren Führerschein gemacht haben? Sie wussten, das dauert und Sie brauchen viele Stunden zum Üben. Am Anfang mussten Sie sich total konzentrieren: Kupplung treten, in den Spiegel schauen, Kupplung kommen lassen, Gas geben... Immer wieder haben Sie sich die einzelnen Schritte im Kopf vorgesagt. Mit der Zeit jedoch lief das alles automatisch ab und Sie mussten überhaupt nicht mehr groß darüber nachdenken. Ziel erreicht! Was für ein tolles Gefühl!

So ähnlich ist es mit der Kommunikation, allerdings nehmen sich die wenigsten Menschen Zeit zum Üben. Sie "plappern" einfach drauf los und wundern sich, dass Sie ihr Ziel keineswegs  erreichen.

Doch Kommunikation braucht Übung und das Wissen darum, wie Kommunikation eigentlich funktioniert. Was möchte ich dem anderen mitteilen und wie kommt das Gesagte bei ihm an? Denn wir kommunizieren immer, auch wenn wir gar nichts sagen. Oft noch deutlicher als mit Worten - nämlich durch Mimik, Gestik, Aussehen - mit unserer Körpersprache.

Und dieses Wissen, wie Kommunikation gelingt, lässt sich trainieren, in guten Seminaren oder im persönlichen Coaching. Gelingende, wirkungsvolle Kommunikation ist eines der spannendsten Themen im Beruf, jedoch genau so im Privatleben. Es lohnt sich, zu üben!

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Foto von Sibylle Kaminski
Antwort von Sibylle Kaminski
Inhaberin Köln

Ja und nein.

Besser, d.h. genauer und zielgerichteter kommunizieren lässt sich auf jeden Fall lernen. Selbstreflexion und gründliche Vorbereitung sind die Voraussetzungen dafür. Je besser ich mich und meine Motive kenne und je besser ich mich innerlich auf ein Gespräch oder eine Präsentation vorbereite, desto befriedigender wird auch das Ergebnis sein.

Allerdings ist die Wirkung nicht per se voraussagbar. Denn wie unsere Gesprächspartner*innen reagieren, wie sie auf unseren Input antworten, lässt sich nicht bewirken. Wer manipulieren will, kann sich gern rhetorischer Werkzeuge bedienen. Die Grundlagen wirkungsvoller Kommunikation sind andere: Authentizität, Glaubwürdigkeit, Emotionale Intelligenz.

Sibylle Kaminski, www.relaxyourwork.de

 

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Antwort von Ute Emmerich
Inhaberin, Medientrainerin, Mediencoach EMMERICH mediencoaching Köln

Selbstverständlich lässt sich wirkungsvolle Kommunikation erlernen. Ich würde das nicht im Alleingang und via Lehrbuch versuchen. Es gibt zahlreiche Seminare, die zu diesem Thema angeboten werden.

Doch nicht Jedem nützt ein Training von der Stange. Wichtig ist es, einen Anbieter zu finden, der individuell auf die Bedürfnisse und Inhalte seiner Kunden eingeht und bereit ist, spezielle Konzepte für Ihren jeweiligen Bedarf zu entwickeln.

Außerdem sollten die Trainer mit Videoanalysen arbeiten. Denn dadurch wechseln Sie die Perspektive - von der Eigenwahrnehmung hin zur Fremdwahrnehmung. Und diese ist sehr aufschlussreich.

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Antwort von Volker Saar
Geschäftsführer Skills Academy Nürnberg

Kommunikation ist in vielen Berufen das wichtigste Handwerkszeug. Sich Gedanken zu machen über die Wirksamkeit der Kommunikation und diese effizient anzuwenden ist schließlich der Inhalt der meisten Verkaufs-, Telefon- aber auch Führungskräfte-Trainings. Was oft zu kurz kommt, ist die Vorstufe der Kommunikation:

- Das Zuhören. Nur wer in der Lage ist, das Gehörte mit eigenen Worten zu wiederholen, hat ordentlich zugehört. Dann entsteht Kommunikation; ansonsten wäre es ein Austausch von Monologen. Nehmen wir an, dass es mit dem Zuhören funktioniert, ist die zweite Stufe der Kommunikation wichtig:

- Fragetechniken. Mit geschickten Fragen ist man in der Lage, die Kommunikation zu steuern. So entsteht eine offene, wirkungsvolle Kommunikation. Offene Fragen sind dabei wichtig. Vermeiden Sie suggesstive Fragen oder Warum-Fragen. Mit Fragen kann man die Hintergründe des Gehörten erforschen.

- Gesprächsaufbau. Im Business-Alltag ist es wichtig, eine Gesprächsdramaturgie anzuwenden, sich also Gedanken zum grundsätzlichen Aufbau des kommunikativen Miteinanders zu machen. Hier bietet sich z.B. die Trichtertechnik an, um den Gesprächspartner von einer bestimmten Idee zu überzeugen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten für eine wirkungsvolle Kommunikation, die man nicht nur erlernen kann. Ist man beruflich mit Worten unterwegs, gibt es fast schon eine Verpflichtung, sich hier permanent fortzubilden. Wer stehen bleibt, wird schnell überholt.

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Antwort von Thorsten Frank
Geschäftsführer edulab education communication consulting Augsburg

Ja klar. Alle drei Bereiche: verbal, paraverbal und nonverbal.
Zum "Selbststudium" helfen eigenen Videoaufnahmen oder Übungen wie z.B. diese kostenlose Übungen auf youtube: https://www.youtube.com/user/edulabel

Darüber hinaus auch Coaching, Inhouse-Training oder die Teilnahme an offenen Seminare wie z.B. bei edulab Rhetorik-Trainings: http://seminare.edulab.de/rhetorik-seminare.html

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Foto von Dierk Rommel
Antwort von Dierk Rommel
Inhaber Dierk Rommel - Training Coaching Consulting Hamburg

Hilfreiche Tools sind Aktives Zuhören, 4 Seiten einer Nachricht sowie die Ich-Zustände aus der Transaktionsanalyse. Desweiteren Feedback aus dem beruflichen und privaten Umfeld sowie die daraus resultierende Fähigkeit, sich selbst "von der Seite" betrachten zu können.

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Antwort von Christina Calla Schwab
Geschäftsführerin / Trainerin CALLA CONSULTING Stuttgart

Wirkungsvolle Kommunikation ist erlernbar wenn man bereit ist, das nötige Training zu absolvieren.

Der Königsweg zur wirkungsvollen Kommunikation läuft über die 6 Säulen:

  • Adressatenanalyse - Analyse des Kommunikationstypus des Adressaten
  • Fremdzielanalyse - Anaylse der Kernbotschaften meines Gegenübers
  • Spielwiese Selbstausdruck - Wie bin ich von Natur aus kommunikatiiv aufgestellt?
    -> Analyse der eigenen Kommunikationsstilistik und Training von Kommunikationskompetenzen und -strategien
  • Eigenzielanalyse - Formulieren meiner Kernbotschaften
  • Kooperations- und Verhandlungsfähigkeit in kommunikativen Situationen erproben
  • Training von adressatengerechtem Kommunizieren.

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Antwort von Eva-Maria Fetzner
Inhaberin FETZNER Telefontraining Pforzheim

Unter Anleitung eines Kommunikationsexperten kann eine wirkungsvolle Kommunikation nach und nach mit vielen praxisorientierten Übungen sowie anschließenden Videoaufzeichnungen mit konkretem Feedback und individueller Optimierung erlernt werden. Es ist ein Lernprozess und funktioniert nicht von heute auf morgen. Ein Coaching für eine konkrete Kommunikationssituation kann die erfolgreiche Praxisanwendung mit Vorbereitung, Analyse und Nachbereitung abrunden. 

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Antwort von Gayala Ricoletti
Gayala Ricoletti®art and consulting Kassel

Ich empfehle zunächst die theoretische Beschäftigung mit denen Themen Rhetorik und Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg. Danach macht es m.E. Sinn einen Rhetorikcoach zu kontaktieren und sich dort coachen zu lassen. Desweiteren ist es hilfreich, sich selbst während der Kommunikation kontinuierlich zu beobachten und die wichtigsten Grundsätze immer wieder einzuüben. Gerade die achtsame und aufmerksame Haltung dem anderen gegenüber hilft Empathie zu entwickeln und sehr genau zu erfassen, wie die eigenen Worte beim anderen ankommen. Auch die positive und offene Haltung Menschen gegenüber in Form eines postiven Mindsets ist ein Garant die Menschen im Herzen zu erreichen. Ich bin keine Befürworterin von Manipulationsstrategeien,da die Menschen sehr genau spüren, wenn sie manipuliert werden. Dennoch ist es hilfreich die gängigen Manipulationsstrategeien zu kennen, um sie bewusst zu vermeiden, denn oftmals sind wir selbst unbewusst manipulativ. Und zu guter Letzt empfehle ich, die eigene Körperhaltung zu beobachten und den Situationen anzupassen. Grundvoraussetzung für eine wirkungsvolle Kommunikation ist darüber hinaus eine gute Beziehung zu sich selbst zu haben, denn durch die damit entstehende Kongruenz zwischen dem Innersten und dem Äußeren  verbessert sich die Ausstrahlung. Dadurch kann eine begeisternde Wirkung erziehlt werden. Es gibt zwar viele Menschen, die meinen Charisma sei angeboren- man habe es oder nicht- doch meine Erfahrung zeigt, dass der Mensch sehr wohl zu einem angenehmen Charisma beitragen kann.

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Foto von Ralph Dalibor
Antwort von Ralph Dalibor
Inhaber Dalibor.communications Bielefeld

Aber selbstverständlich läßt sich wirkungsvolle Kommunikation erlernen! Voträge, Reden oder Präsentationen zu halten, ist zu 80-90 % Handwerk und nur zu vielleicht 10-20 % "Begabung". 

Und selbst Menschen, die nicht "begabt" sind, haben - zumindest nach einem Training/Coaching bei mir ;-) - sehr gute Chancen, gut und wirkungsvoll zu kommunizieren. Versprochen!

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Antwort von Reiner Neumann
Trainer - Berater - Autor Rotenburg

Das ist einfach zu beschreiben - beobachten, lesen, Feedback einholen, teilnehmen an Trainings - lernen, üben, lernen, üben. Und vor allem immer wieder 'kritische' Situationen aufsuchen, sich ausprobieren, intensiv Feedback geben lassen - beim nächsten Mal einzelne ausgewählte Aspekte besser machen.

Die Umsetzung ist schwieriger - es kostet Zeit und auch Geld, Energie, Selbstüberwindung und die Bereitschaft, sich kritischem Feedback auszusetzen.

Ohne externe Hilfe durch qualifizierte Trainer / Coaches wird das nicht gelingen.

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