Dürfen bestehende Newsletter-Empfänger auch nach dem 25. Mai 2018 angemailt werden oder muss eine explizite Anmeldung erfolgen?

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Antworten:

Foto von Dr. Klaus Meffert
Antwort von Dr. Klaus Meffert .
Geschäftsführer IT Logic GmbH Idstein

Newsletter dürfen auch nach dem 25.05.2018 an Abonnenten verschickt werden. Allerdings müssen die Abonnenten vorher per Double Opt-In deren Mail-Adresse bestätigt haben.

Außerdem muss der Abonnent über sein Widerrufsrecht informiert worden sein (bedeutet: Er muss informiert worden sein, dass er jederzeit den Newsletter abbbestellen kann, nämlich durch Klicken eines Link, der in jeder Newsletter-Mail vorhanden sein muss).

Weiterhin sollten "überflüssige" Daten (wie eine Telefonnummer) nicht mehr gespeichert werden, wenn diese für den Newsletterversand nicht notwendig sind, aber bei der Newsletter-Registrierung abgefragt wurden.

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Antwort von Werner Hülsmann .
Geschäftsführer Datenschutzconsulting.eu Werner Hülsmann Ismaning

Wenn eine nachweisbare Einwilligung bereits vorliegt oder das Vorliegen der Bedingungen des § 7 Abs. 3 UWG nachgewiesen werden kann, dürfen Newsletter-Empfänger nach wie vor angemailt werden. Durch das Gültigwerden der DSGVO änderen sich "nur" die Anforderungen an die Einwilligung, nicht aber die grundsätzlichen Erlaubnistatbestände (Einwilligung oder § 7 Abs. 3 UWG).

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Antwort von Sonja Holzherr .
Firmeninhaber shQ Consulting Rottenburg

Wenn von den Newsletter-Empfängern bereits eine korrekte DS-GVO-konforme Einwilligung vorliegt, dann muss keine neue Anmeldung erfolgen. Wichtig ist, dass die Einwilligung im Bedarfsfall nachgewiesen werden kann. Der Newsletter-Empfänger muss jederzeit die Möglichkeit haben, sich von dem Newsletter wieder abzumelden, wobei die Abmeldung keinen höheren Aufwand als die Anmeldung verursachen darf.

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