Braucht man überhaupt Berater und falls ja, warum?

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Antworten:

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Antwort von Hartmut Meiler
Inhaber, Hof an der Saale

Die Frage kann ich einfach beantwortet: JA, man braucht Berater!

Bei den transitiven Fragestellungen brauche ich Fachwissen, das jemand anderes hat und das ich damit nicht selbst erarbeiten muss.U.U. bekomme ich sogar noch eine Garantie für die Richtigkeit des Rates.

Bei den reflexiven Fragestellungen (also jenen, die mich selbst und mein Leben betreffen) brauche ich einen Berater für die Methode der Antwortfindung, nicht die Antwort selbst. Der Berater kann und wird mir andere Perspektiven zeigen, andere Alternativen. Gemäß dem Motto der reflexiven Beratung. Berate so, dass Dein Mandant (Klient) nach der Beratung mehr Handlungsmöglichkeiten hat, als zuvor.

Ohne Berater ist es (auch aus eigener Erfahrung) manchmal sehr schwer "auf den Trichter" zu kommen. In diesen Fällen kann ein (professioneller) Berater sehr hilfreich sein.

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Antwort von Klaas Kramer
Selbständiger Unternehmergarten Schöneiche, Schöneiche bei Berlin

Nicht jeder braucht Berater.

Es gibt Menschen, die sind überzeugt, alles richtig zu machen und bereits zu wissen. Die sind beratungsresistent.

Die meisten Menschen lassen sich in ihrem Leben jedoch in fachlichen Fragen (Gesundheit, Steuern, Recht, technischen Spezialbereichen, unternehmerischen und kaufmännischen) mindestens 1 x beraten.

Unternehmersein bedeutet, lebenslang zu lernen und offen zu sein für andere Perspektiven, als die eigenen. Neugierde und Austausch mit anderen gehört nach meiner Erfahrung dazu.

Dazu gehört auch (neben kollegialen und freundschaftlichen Austausch) der Zugriff auf das Wissen von professionellen Spezialisten, deren Wissen und Können bzw. deren Fähigkeit, mit dem Klienten gemeinsam Ideen, Strategien, Konzepte oder Handlungsleitfäden zu erarbeiten "eingekauft" wird.

 

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Antwort von Götz v. Bechtolsheim
, Landshut

Ja, man braucht Berater. Weil man nicht alles selbst wissen kann. So wie im privaten auch: Man braucht Steuerberater, Versicherungsberater, jemanden, der die Waschmaschine und das Handy oder die Zentralheizung erklärt. Im geschäftlichen Leben ist das nicht anders. Niemand weiß alles. Klar, Wikipedia und Google wissen viel, aber die setzen nichts um - und brauchen viel Zeit.

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Antwort von Bert Overlack
Geschäftsführer bert.overlack GmbH, Rastatt

Typischerweise werden Berater in vier Situationen gebraucht:

1) wenn ein Unternehmen die benötigte Kompetenz und Erfahrung nicht hat,

2) wenn ein Unternehmen die Kompetenzen und Erfahrung zwar hat, aber keine zeitlichen Kapazitäten hat oder ein Projekt in zeitlichem Verzug ist,

3) wenn ein Blick von außen sinnvoll und notwendig ist, oder

4) eine Kombination aus 1)-3).

Da kaum ein Unternehmen über alle erforderlichen Kompetenzen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Kapazitäten und darüber hinaus einen freien, unabhängigen Blick von außen auf das eigene System hat, braucht eigentich jedes Unternehmen Berater. Leider wird dies häufig erst erkannt, wenn ein Projekt oder eine Situation schon im Brunnen liegt. 

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Antwort von Jürgen T. Knauf
Geschäftsführer SCOPAR GmbH, Würzburg

..ja, denn Berater

  • haben eine neutrale Sichtweise und sind nicht betriebsblind
  • kommen an mehr Informationen, weil im Vertrauen offener gesprochen wird, woran etwas hakt
  • haben Methoden- und Fachkompetenz
  • gehen strukturiert und zielorieniert vor und schauen über den Tellerrand
  • bringen Erfahrungen aus ähnlichen Projekten ein
  • erarbeiten Lösungen parizipativ, so dass sie gelebt werden
  • sind es gewohnt Probleme ursächlich zu lösen und doktern nicht an den Symptomen rum

..zumindest sollten obige Punkte gegeben sein!

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Antwort von Ulli Engelmann
Verhandlungsexperte Mediator Engelmann GbR, Chemnitz

 Braucht man überhaupt Berater und falls ja, warum?

Nein, brauchen Sie nicht. Die übergroße Mehrheit der Unternehmer sind Experten auf ihrem Gebiet.

Sie beherrschen ihren Fachbereich seit Jahren von der Akquisition bis zum Verkauf, Sie haben Ihr Team erfolgreich im Griff und ebenso die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse, die Ihnen den Erfolg sichern. Nur wenn unerwartet von außen Probleme auftauchen, könnten Sie aus dem gewohnten Gleichschritt auf ein nichtalltägliches Terrain geführt werden. Was dann?

95% aller Verhandlungen können Sie erfolgreich führen. Vielleicht auch diese. Was aber, wenn Ihnen auch die verbleibenden 5% der Verhandlungskunst notwendig, wichtig oder gar existenzerhaltend erscheinen, Ihren Erfolg oder auch Ihr Gesicht dauerhaft zu wahren?

Diese 5% beherrschen spezialisierte Experten für Verhandlungen in schwierigen Situationen. Diese sollten dazu speziell ausgebildet sein (Advanced Negotiator). Wenn Sie solch einen Berater akquirieren, haben Sie aus meiner Erfahrung bereits einen Großteil Ihres Verhandlungszieles sicher erreicht. Diese Spezialisten arbeiten vorrangig strategieorientiert mit dem Fokus, das Ziel ihres Mandanten optimal zu verhandeln.

Einer der wesentlichen Vorteile dieser Menschen ist, dass sie nicht von dem Verhandlungsergebnis und den beteiligten Personen abhängig sind. Sie haben dadurch eine völlig andere Perspektive als die Beteiligten selbst und erkennen daher Optionen, die diesen oft vorenthalten bleibt.

Sollte es also in einer Verhandlung „um die Wurst gehen“, empfehle ich, solch einen Experten anzusprechen, zu testen und zu nutzen. Da das Ergebnis in der Regel einen längeren Verhandlungsweg durchschreitet, sehen Sie mit Ihrem geschulten Auge, ob dieser Berater zu Ihnen passt und Ihnen den erwarteten Erfolg sichert.

Foto von Dr. Bernhard Leidinger
Antwort von Dr. Bernhard Leidinger
Partner, Mülheim an der Ruhr

Wenn man keine Berater brauchen würde, gäbe es keine. Das regelt der Markt durch Nachfrage.

 

Berater haben eine Sicht von außen auf die Strategie, die Prozesse und Strukturen und kennen bei anderen Unternehmen erfolgreich implementierte Lösungen für Probleme. Damit können Sie dem Management ihrer Kunden komplementär zur Seite stehen.

Weiterhin können Sie Analysen durchführen, für die das Management keine Zeit hat und wofür such kein Anderer im Unternehmen verfügbar ist.

Schließlich sind sie Sparringpartner für das Management.

 

Foto von Dr. Michael Knieß
Antwort von Dr. Michael Knieß
Referatsleiter Wirtschaftsförderung Dr. Michel Knieß, Berlin

Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass ein guter Berater helfen kann und wird. Davon zeugen unzählige Beispiele bei nahezu allen unternehmensbezogenen Fragestellungen. Ein Blick von draußen, ein neutrales Urteilt unterstützt in fachlichen Detailfragen und hilft Widerstände aufzulösen. Entsprechende Qualifikation unterstellt, lässt sich ein guter Berater im Rahmen eines kostenlosen Erstgespächs erkennen. Die Chemie muss stimmen, der Berater sollte möglichst individuell auf Ihren Bedarf eingehen.

Foto von Peter Schreiber
Antwort von Peter Schreiber
Der B2B- Spezialist für den erfolgreichen Vertrieb von Industriegütern und -dienstleistungen PETER SCHREIBER & PARTNER, Ilsfeld-Auenstein

Es geht gar nicht darum, ob man etwas ohne Berater selber kann.
Zwar können wir, das PS&P-Team, als Schwaben diesen Gedanken aus unserem Innersten nachvollziehen: „150% Fertigungstiefe ist immer noch das beste…!“, andererseits sind wir aber auch Unternehmer und denken an Effektivität & Effizienz:

  • Kann man es auch so gut und wirkungsvoll wie die Externen mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz und ihrer professionellen Routine…?
  • Unabhängig vom Knowhow: Wie viel Aufwand, Zeit & Geld, benötigt man, wenn man es selber machen würde…?
    Kann man es sich leisten, durch diesen Aufwand die Fokussierung auf die eigenen Kernkompetenzen zu vernachlässigen…?
  • Will man es sich leisten, attraktive Ideen und interessante Impulse aus anderen Firmen und Branchen zu verpassen, weil man sich im eigenen Saft dreht…?
  • Hat der „Prophet im eigenen Land / im eigenen Unternehmen“ Gehör und Wirkung…

Weiterlesen...
https://www.schreiber-training.de/das-koennen-wir-selber/

Mfg
PETER SCHREIBER

 

Foto von Birgit Primig
Antwort von Birgit Primig
, Schörfling

Eine wunderbare Frage.

Nein: Wenn mensch mit Entscheidungen keinerlei Probleme hat, seine Ziele kennt, selbst gut recherchieren kann, zu kreativen Problemlösungen fähig ist, ... oder einfach nichts von Berater_innen hält.

Ja: Wenn eine (Problem-)Situation festgefahren ist, ein System als Teil des Systems nicht zu verändern ist, der Tunnelblick das Denken beherrscht, unklare Widerstände auftauchen, das letzte fehlende Stück Mut nicht auffindbar ist, ... oder sich mensch mit Beratung das Leben erleichtern will.

Foto von Ulrich Koester
Antwort von Ulrich Koester
Geschäftsführer Maritime Tecnet GmbH, Eching

Unternehmen sind heute personell sehr "lean" aufgestellt. Jede geplante Veränderung im Unternehmen bedarf einer sehr genau abgestimmten Projektorganisation, mit zusätzlichen internen aber auch externen Fachkräften.  Findet das nicht statt, wird die bestehende Organisation häufig überlastet und die Mitarbeiter stemmen sich gegen die Veränderung. So ist der Misserfolg oft vorprogrammiert.

Aus diesem Grund benötigt man nicht mehr den alten Typ eines Beraters, aber Team-Player, die durch Erfahrung und Expertise eine solche Projektorganisation stützen oder sogar steuern. Der neue Typ ist ein bereits erfahrener, möglischt cross-functional geprägter, Manager, der sich kurzfristig in ein Team integrieren kann und mit einer entsprechenden Methodenkompetenz aufwarten kann.

Foto von Dr. Stefan Radegast
Antwort von Dr. Stefan Radegast
Direktor MarketForce Team, Düsseldorf

Ganz einfach:

1. Der Experte weiß in aller Regel zu einem bestimmten Sachgebiet mehr als man selbst - dieses Motiv gewinnt noch an Bedeutung, wenn die Welt eher komplexer und komplizierter wird. 

2. In vielen Fällen ist es hilfreich, eine Stellungnahme von neutraler, unvoreingenommener Seite zu erhalten.

3. Delegiert wird auch, wenn man selbst keine Kapazität hat.

4. Und ja, manchmal überläßt man externen Dritten unpopuläre Aufgaben, an dem man sich selbst die Finger verbrennen würde.

Foto von Dr. Zarmina Penner
Antwort von Dr. Zarmina Penner
Inhaber, Wiesbaden

Ja, es gibt Zeiten, in denen man einen guten und und zur Fragestellung passenden Berater bzw. Experten braucht. Ein Berater, der eine Fragestellung gut versteht und sie präzise und ohne Wenn und Aber beantworten kann.

Diese Expertise kann benötigt werden, wenn man
1- gedanklich feststeckt und sich bereits unendliche Gedanken gemacht hat, ohne zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen.
2- einen Perspektivenwechsel braucht und in neuen Optionen denken möchte
3- eine Fragestellung an einen Profi ”outsourcen” möchte, um nicht mehr selbst Zeit und Energie dafür zu verwenden.

Solche Episoden kommen bei jedem immer wieder vor, privat und beruflich. Die Kunst ist zu wissen, wann man Hilfe aufsucht und wann man lieber selbst versucht, eine Lösung zu finden. Manche von uns tun sich schwer damit, um Hilfe zu bitten, und fragen eher zu spät. Andere fragen zu oft und zu schnell und geben sich nicht ausrecheind Zeit mit der Analyse und der Lösungsanbahnung.

Gute Experten bzw. Berater, die zum richtigen Zeitpunkt die passende Antwort wissen, sind Gold wert.

Foto von Silka Strauss
Antwort von Silka Strauss
Eigner STRAUSS MEDIATION, München

Eine gute Frage!

Beraterinnen haben viele Aufgaben. Sie sind Vertraute, "richtige" Zuhörerinnen ohne Vor-Urteile, Begleiterinnen für eine gewisse Zeit. Wir bieten Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung.

Speziell meine Beratungen basieren auf dem Verstehen. Wenn ich weiß, welche Kommunikationsgesetze existieren, kann ich den anderen besser verstehen. Die Kommunikation und damit die eigene Haltung verändern sich. Besonders wichtig in meiner Arbeit sind die Gesetze, die die Welt erklären, die Lebens- oder Naturgesetze. Sie bringen Menschen zusammen.

Fazit: Ja, Beraterinnen sind wichtig.

Foto von Prof. Dr. Norbert Krawitz
Antwort von Prof. Dr. Norbert Krawitz
Hochschullehrer Universität Siegen, Siegen

Bei komplizierten betriebswirtschaftlichen Entscheidungsproblemen, die man nicht selbst lösen kann, benötigt man ggf. entweder entsprechende fachkundige Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter oder eine fachkundige externe Beratung. Für steuerliche Fragestellungen stehen insbesondere die öffentich bestellten Steuerberater (Steuerberaterinnen), für Fragen der Rechnungslegung z.B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder spezielle Berater zur Verfügung. Ob man einen Berater bzw. eine Beraterin einschalten soll, hängt somit im wesentlichen von der Komplexität des Problems und dem damit verbundenen Entscheidungswert ab.

Foto von Christian Merz
Antwort von Christian Merz
Geschäftsführer, München

Berater sind hilfreich bei klar umrissenen Fragestellungen und Projekten, welche nicht mit eigenen Resourcen abgedeckt werden können. Zusätzlich bieten sich Berater als on-the-job Trainer und Coaches an. Beratung ohne klare Zielvorgaben sind reine Verschwendung. Wenn Berater die Zielvorgaben selbstständig, z.b: im Rahmen einer Analyse, definieren, dann ist der Einsatz auch eher fraglich. Bleiben Sie Frau und Herr im eigenen Haus.

Foto von Hubert Kögler
Antwort von Hubert Kögler
amphion, Frankfurt am Main

Keiner merkt, wenn er, sie keinen Berater braucht. Es geht darum eigene Talente, Potentiale, frei zu legen und methodisch in genießbar Form zu bringen. (frei nach A. MAGNUS).

Wer Rat sucht erhält, der nicht sucht, merkt Mögliches rypischerweise nicht.

Hubert Kögler

amphion

Foto von Sven Sander
Antwort von Sven Sander
Geschäftsführer Sven Sander Charisma-Experte, Cuxhaven

Hallo,

Haben Sie imletzten Jahr ein ehrliches konstruktives Feedback zu Ihrer persönlichen Wirkung bekommen? Wissen Sie wie Sie wirken? Kennen Sie genau Ihre Stärken und Potentiale? Haben Sie immer das Gefühl 100% oder besser angekommen zu sein oder gewirkt zu haben?

Wenn Sie nur eine Frage mit NEIN beantwortet haben, kennen Sie die Antwort!

Die meisten können reden, vielleicht auch präsentieren, aber die wenigsten überzeugen oder faszinieren! Die meisten fahren auf 3 Zylinder und könnten auf 6, 8 oder sogar 12 Zylinder fahren.

Erfolgreiche Menschen, ob in der Wirtschaft, Politik oder im Sport haben einen Berater oder einen Coach! 

Viel Erfolg! (mehr Infos und Konatkt über www.sven-sander.de)

Foto von Andreas Mollet
Antwort von Andreas Mollet
Geschäftsleiter INOLUTION, Muttenz

Ketzerische Frage - ketzerische Antwort :-) Weil sie Antworten auf Fragen liefern.

 

... oder ein wenig ernster: ... weil Sie vielleicht einen anderen Blickwinkel haben, eine andere Vorgehensweise, eine differenzierte Meinung oder ganz einfach auch die eigene Sicht reflektieren ...

Foto von Armin Rütten
Antwort von Armin Rütten
Partner, Wiehl

Ja.

Wegen der Kenntnisse, die über die man sonst selbst verfügen müsste. Bestes beispiel ist der Steuerberater. Auch wenn die Meisten sich dessen nicht gewahr sind, er ist ein Berater. Zugegeben, wir leisten zumeist nur eine Unterschrift, nachdem er seine Beratung in den nötigen Papierverkehr mit dem Finanzamt goß, doch im Kern ist er ein Berater.

Sinnvoll zu scheiden ist hier nach Art der Berater und nach Art und Umfang unserer Ziele, Ressourcen und Station als Unternehmer/Unternehmen.

Große Unternehmen, mit entsprechenden Aufgabenfeldern und Umsätzen stellen irgendwann interne Mitarbeiter ein, die letztlich jedoch externe Berater oder deren Leistungen abzulösen gedacht sind, was oft einen großen Sinn macht. Sei es die eigene Reiseabteilung, die Rechtsabteilung, Marketing oder HR.

Wichtig ist zu verstehen, wann externe Berater herangezogen werden sollten und das hängt bei KMUs hoch davon ab, ob ein gutes Bewusstsein der eigenen Wachstums- und Veränderungsprozesse verfügbar ist.

Externe Unternehmensberatungen können dabei oft wertvolle Hilfestellungen geben, indem sie mit ihrem Wissen um rechtliche, steuerliche oder organisatorische Herausforderungen, aufgrund ihrer und ihrer Berater Erfahrungen, auf veränderungs- bzw. wachstumsbedingte neue Anforderungen hinweisen können.

Ähnliches gilt wenn aufgrund sich verändernder Marktanforderungen neue Wege der Kunden bindung gesucht oder beachtet werden müssen, über die nicht jeder immer umfassend informiert sein kann. Oder wenn die IT nicht mehr den Betrieb der internen Kommunikationsanlagen betreiben kann, da der Markt umfangreich und fordernd durchforstet werden muss, während IT eigentlich, nun ja IT Dinge zu tun hätte.

Auch in Punkto sich verändernder Herausforderungen oder sich eröffnender Chancen sind externe Berater durchaus eine Ressource mit Fingerzeigcharakter, gesetzt die Qualifikationen der Berater geben dies her.

Und hier sehen wir meist das Kernproblem, nämlich die Qualifikationen der Berater einschätzen zu sollen, die wir ins Haus laden möchten. Klangvolle Namen und tolle Charts auf den Websites versprechen viel, was gehalten wird sieht man dann erst später. Hier gibt es keine Rezepte, aber vielleicht Empfehlungen von Bekannten, anderen Unternehmern oder dem Bauchgefühl, das die Perlen im Angebot zu finden versteht. Irgendwann wird eine gut gepflegte interne Datenbank mit empfohlenen Adressen fast unabdingbar, um im entscheidenden Moment DEN richtigen Berater zu finden.

Und wenn Sie wissen wollen, ob und wie Sie oder Ihre Mitarbeiter klüger werden sollten, rufen Sie mich an. Denn Klugheit hilft oft Entscheidungen zu treffen, die uns die besten Berater nicht abnehmen können oder wollen sollten.

 

Armin Rütten

Foto von Dr. Ralf Beinbrecht
Antwort von Dr. Ralf Beinbrecht
Geschäftsleitung, Aalen

Jede Tätigkeit hat seine Berechtigung, so auch die des Berater´s. Sicherlich ist es so das dass was erwartet wird, im Vorfeld nicht immer 1:1 klar abgestimmt, oder sich Kurzdarlegungen von Erwartungen stark trennen.

Somit ist eine klare Kommunikation was brauche, möchte ich - immer ein wichtiges Gerüst für die Beratung

Kurz um; aus meiner Perspektive hat eine Beratertätigkeit seine Berechtigung, sinnvoller jedoch ist eine Begleitung um das Thema im Sinne des Kunden und dessen MA sinnvol abzustellen! 

MFG - R. Beinbrecht 

Foto von Gabriele Rinke
Antwort von Gabriele Rinke
Bereichsleiterin, Gossel

Berater können durchaus sinnvoll sein, so lange sie nicht inflationär genutzt werden. Dies ist jedoch leider immer häufiger zu beobachten. Das vorrangige Ziel scheint dabei zu sein, eigenes Personal zu reduzieren und/oder die Übernahme von Verantwortung für ein Ergebnis "abzugeben". Die Fixkosten lassen sich bezogen auf Personalkosten sicher tatsächlich zunächst reduzieren, in vielen Fällen sind die Ausgaben für Berater am Ende jedoch höher als ein paar wenige, fest angestellte Mitarbeiter.

Der Einsatz vn Beratern verhindert meist Aufbau von internem Wissen, so dass schnell Abhängigkeiten entstehen. Das ist auf Beraterseite auch gewollt, das ist die Quelle von Umsatz. Oft wird verkannt, dass auch der Berater gelenkt werden muss; ohne entsprechend ausgebildeten Gegenpart auf Auftraggeberseite wird nicht das gewünschte Ergebnis erreicht.

Sinn machen Berater dann, wenn neue, unbekannte Themen erarbeitet werden sollen, und das Wissen (noch) nicht im Unternehmen vorhanden ist. Im "Tandem" ist dann Wissensaufbau möglich, der mittelfristig den Berater überflüssig macht. Sinn machen Berater auch, wenn heikle interne Themen moderiert oder Geschäftsleitungen überzeugt werden müssen. Dies sind alles zeitlich eng befristete Einsätze. Ein guter Berater ist am Ende überflüssig.

 

 

Foto von Thomas Schmischke
Antwort von Thomas Schmischke
GS-Leiter und Prozessberater und Berater Cpro INDUSTRY Projects@Solutions GmbH, Backnang

Das ist natürlich eine sehr allgemeine Frage. Konkreter könnte man antworten, wenn man genauere Umstände kennen würde. Im Bereich IT / Organisation macht Beratereinsatz vor allem Sinn

- wenn eine Aufgabe zu erfüllen / ein Projekt durchzuführen ist, bei welchem sich der Aufbau interner Kompetenzen nicht lohnt (weil diese z.b. nur einmal in 10 Jahren benötigt werden) oder

- weil für Aufgabe/Projekt keine internen Kapazitäten (mit den richtigen Skills) verfügbar sind

Wichtig ist in beiden Fällen, dass der Auftraggeber darauf achtet, das der notwendige Knowhowtransfer stattfindet, sodass der Berater in absehbarer Zeit durch interne Kolleg/inn/en ersetzt werden kann, bzw. dessen Arbeiten fortgeführt werden können.

Im Falle von Beratern für Strategieentwicklung/Kostenoptimierung/Effizienzsteigerung in der Produktion etc. kann es jedoch anders aussehen. In diesem Fall gerne eine PN an mich.

Foto von Bert Udo Koch
Antwort von Bert Udo Koch
Geschäftsführer Ich-Konzept, Herold

Der Blick von außen ist oftmals sehr hilfreich. Oftmals sind wir zu sehr in unserem Hamsterrad. Mit einer Beratung werden emotionale und mentale Blockaden werden gelöst, neue Türen werden geöffnet und neue berufliche Lebenswege begleitet.

Foto von Judith Farwick
Antwort von Judith Farwick
, Düsseldorf

Ja! Recht haben ist nicht Recht bekommen, "actual" heißt nicht Dasselbe wie "aktuell", und ein Kaninchen ist kein kleiner Hase. Man kann viel über Vieles wissen, aber nicht alles über Alles. Die größte Professionalität liegt manchmal darin, zu erkennen, wo die eigene Kompetenz aufhört. Und man anfangen sollte, die Anderer zu nutzen.

Foto von Dr. Ludger Ackermann
Antwort von Dr. Ludger Ackermann
Senior Data Centre Consultant dc-ce rz-beratung GmbH & Co. KG, Frankfurt (Main)

In Zeiten des Fachkräftemangels haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, Personal mit der notwendigen Fachkompetenz für anspruchsvolle Themen und Projekte zu finden. Mit dünner werdender Personaldecke bleibt oft nur übrig, sich auf Steuerung und interne Abstimmungen zu konzentrieren. Die eigentliche inhaltliche Arbeit übernehmen dann Berater, die projektspezifisch und zeitlich begrenzt hinzugezogen werden können. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass sich die Expertise von Beratern irgendwo in der Republik befinden kann, da projektspezifisches Reisen zum Beraterleben dazugehört. Eigenes Personal muss sich dagegen am benötigten Standort finden lassen.

Die Bearbeitung eines Projektes durch Berater mag zwar teurer sein, dafür wird in der Regel der Zeitplan eingehalten und eine gute Qualität geliefert. Ich kenne auch Unternehmen, die nur sehr selten Berater einsetzen, weil sie die nötigen Kompetenzen im Hause haben. Allerdings werden dort Projekte selten in der geplanten Zeit umgesetzt, weil es nicht gelingt, die internen Know-How Träger von den Linienaufgaben soweit zu befreien, dass sie ausreichend Zeit für die Projekte haben.

In manchen Projekten werden Berater allerdings auch wenig zielgerichtet und entsprechend wenig effizient eingesetzt. Für interne Mitarbeiter stellt sich dann schnell die Frage, wozu man diese Berater braucht, wenn sie für ihre hohen Kosten nur einen geringen Nutzen für das Unternehmen erzielen. Als Berater benötigt man in einem solchen Projekt schon eine gewisse Seniorität, um die Situation offen anzusprechen und auf Änderung zu drängen. Am Ende bleibt aber nichts übrig, als die angebotene Leistung zu erbringen, wenn der Kunde seine Projektsteuerung nicht ändert.

Ich habe nichts dagegen, wenn Unternehmen ohne Berater auskommen, denn Beratungsunternehmen leiden ebenfalls unter dem Fachkräftemangel. Nicht jeder ist zum Berater geeignet, und wenn ich niemanden mehr habe, der das Projekt durchführen kann, kann ich entsprechende Anfragen nicht bedienen und keine Angebote mehr abgeben. In dem Fall zahlt sich eine langjährige Geschäftsbeziehung für beide Seiten aus, denn meine besten Kunden lasse ich auch dann nicht hängen, wenn es personell bei mir eng wird.

Foto von Dr. Sylvia Pfaff
Antwort von Dr. Sylvia Pfaff
Geschäftsführerin Food Information Service (FIS), Bad Bentheim

Diese Frage finde ich sehr berechtigt. Es gibt bestimmt nichts, was ein Unternehmen auch nicht allein kann. Der Berater bringt aber einige Vorteile mit:

  • Expertenwissen: umfangreiche oder auch spezielle Fragestellungen können fundiert beantwortet werden.
  • Blick über den Tellerrand: der Berater hat Einblick in viele Unternehmen und kann daher auch Querverweise oder Erfahrungen (ohne Know how Übertrag) vermitteln.
  • Experte gibt Sicherheit: das Unternehmen hat evt. begrenzte Ressourcen, so kann der Berater im Audit den Auditor auch beschäftigen und für eine entspannte Atmosphäre sorgen.
  • Sparingspartner: der Berater hat, wenn er gut ist, nichts zu verlieren. Daher kann er den Spiegel vorhalten und auch unangenehme Punkte ansprechen. Wenn das nicht angenommen wird, auch gut - man hat es wenigstens versucht.

Diese Punkte entsprechen meiner Erfahrung. Das Unternehmen kann auch alles allein, aber nicht so schnell.

Herzliche Grüsse, Dr. Sylvia Pfaff, FIS Europe

Foto von Verena Weihbrecht
Antwort von Verena Weihbrecht
Inhaberin 3V Marketing, Waakirchen

Der Begriff "Berater" ist sehr allgemein gefasst. Wenn man an Steuerberater denkt, ist die Frage mit "ja" sehr einfach zu beantworten. Weil das Experten in ihrem Fachgebiet sind. Wenn man das selbst machen könnte, braucht man keinen Berater.

Auf andere Themen angewendet, läßt sich das genauso übertragen. Allerdings finde ich: ein Mensch alleine kann niemals Experte in allen Themen und Bereichen sein. Deswegen ist meine Antwort auf Ihre Frage: ja, man braucht Berater, wenn man nicht selbst in allem Experte sein möchte.

Foto von Hans-Gunnar Elias
Antwort von Hans-Gunnar Elias
Eberlein, Grebisz & Partner, Detmold

Es gibt viele gute Gründe, einen Berater hinzuzuziehen:

- wenn man Spezialknow-how braucht, das man nicht im Unternehmen vorhalten kann

- wenn man eine "dritte" Meinung braucht, um den richtigen Weg zu finden

- wenn man eine aussehstehende Autorität benötig, um unterschiedliche, innere Meinungen auszuloten

- wenn man sich zu sehr auf sich selbst konzentriert und mal wieder einen klaren Blick braucht

- wenn man mal ausloten und vergleichen will, was Andere Tun und was ausser den eingefahrenen Wegen noch asn Möglichkeiten genutzt werden kann

oder

- wenn man schlicht einmal selber keine Zeit für wichtige Themen hat

Foto von Peter Baumgartner
Antwort von Peter Baumgartner
::: LEADERSHIP, Altmünster

Die Antwort ist relativ einfach, sehr kurz und total einleuchtend:

Gute Berater rechnen sich.

Ein guter Berater unterstützt das Unternehmen/die Organisation gekonnt und dadurch entwickelt sich das Unternehmen/die Organisation weiter. Die Ziele einer Unternehmensberatung:

Großartige Leader.

Großartige Teams.

Großartige Ergebnisse.

Foto von Dr. Aloys Hüttermann
Antwort von Dr. Aloys Hüttermann
Patentanwalt Michalski Hüttermann & Partner, Düsseldorf

Im Patentbereich braucht man nicht unbedingt Berater, wenn man selbst über die notwendigen Kenntisse verfügt - allerdings sind entsprechende Spezialisten gesucht und gefragt. Man sollte, wenn man nicht Patenspezialist ist, sich nicht anmassen, dass selber handhaben zukönnen. Gerade das Erstellen von Patentanmeldungen und Prüfbescheiden ist nicht einfach, wenn man den optimalen Schutzumfang herausholen will - die Ausbildungsdauer von ca. 3 Jahren für Patentanwälte ist schon sinnvoll!

Größere Patentabteilungen der Industrie aber machen viele ihrer Patentanmeldungen und Prüfverfahren selbst, dies ist aber oft mehr eine Frage der Strategie denn der Kosten. Hier werden externe Berater teilweise nur eingesetzt, um Spitzen abzufangen oder wenn Erfindungen technische Gebiete betreffen, für die man keine Expertise im Haus hat, da sich das vom Umfang her nicht lohnt, hier jemand fest einzustellen.

Nur bei Patentverletzungen vor den Land- und Oberlandesgerichten herrscht Rechtsannwaltszwang.

Foto von Erich R. Unkrig
Antwort von Erich R. Unkrig
Inhaber ILOS® Institut für lernfähige Organisationen und Systeme, Krefeld

Grundsätzlich stellt sich die Frage, welche Berater gemeint sind – die internen oder die externen. Ich denke, Ihre Frage zielt auf die externe Ressource ab! Und hier gilt wie so oft: es kommt darauf an! Halten Sie sich an den Grundsatz, dass externe Berater nur bei Engpässen eingesetzt werden. Dies verhindert, dass Sie unnötig Geld ausgeben und Führungskräfte, Kollegen wie auch Mitarbeiter frustrieren.  

Hier einige Gründe für den Einsatz von externen Beratern, die gleichzeitig auch Antwort auf „Braucht man Berater?“ geben.

Grund 1: Es fehlt an der passenden Kompetenz (Qualität)!

Für ein Projekt* werden Wissen und Erfahrungen benötigt, die weder Sie noch irgendjemand im Unternehmen passenden Umfang hat.

Grund 2: Es fehlt an internen Ressourcen (Quantität)!

In einem Projekt* haben Sie nicht die internen Ressourcen, um die von Ihnen geplanten Meilensteine (insbesondere die auf dem sogenannten kritischen Pfad) „in time“ und qualitativ passend zu erreichen.

Grund 3: Es fehlt Schlag- und Durchsetzungskraft!

In einem Projekt* soll die Wirksamkeit der Internen, gezielt unterstützt und verstärkt werden.

Grund 4: Es fehlt an Objektivität!

In einem Projekt* braucht es eine „neutrale Instanz“, der von den Stakeholdern/Beteiligten „frei von eigenen Interessen“ zugeschrieben/zugebilligt wird.

Grund 5: Es fehlt das Gefühl von „state of the art“!

Um das Risiko in einem Projekt* zu minimieren und die Akzeptanz zu erhöhen sollen die aktuellsten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis berücksichtigt werden und angemessen einfließen.

Grund 6: Es fehlt an Mut, bestimmt Themen anzusprechen!

Oft müssen Themen an- und ausgesprochen werden, die intern nicht zu Thema gemacht werden (können/ dürfen). Im Projekt* braucht es deshalb manchmal auch den „Advocatus Diaboli“ oder "Bad Guy", der Dinge sagt oder tut, die "man" in der jeweiligen Unternehmenshierarchie und -kultur nicht sagt oder tut.

 

*Anmerkung: In diesem Kontext spreche ich deshalb von Projekt, da externe Berater vor allem in einen solchen Kontext hilfreich sind - und nicht in Routinen. Die Kritierien "Was ist ein Projekt?" sind zeitlich befristet, relativ innovativ, risikobehaftet, erhebliche, komplex und von hoher Bedeutung.

Foto von Dr. Andreas Neumann
Antwort von Dr. Andreas Neumann
Rechtsanwalt Port7 Rechtsanwälte GbR, Münster

Man ist immer nur so gut wie seine Beraterinnen und Berater. Wenn man alles selbst machen wollte, verlöre man seine Ziele aus den Augen. Von daher ist es besser zu delegieren, was man nur delegieren kann.

Foto von Dr. Johannes Grabher
Antwort von Dr. Johannes Grabher
Partner , Vaduz

Der Beizug eines Beraters ist in allen Fällen mehr als nur hilfreich und sohin empfehlenswert, zumal es sich beim Berater in der Regel um einen Experten/Sachverständigen im jeweiligen Fachgebiet handelt. Durch dessen Unterstützung kann Zeit und Geld gespart werden. Allfällige Schwierigkeiten entstehen erst gar nicht oder können bereits zu einem frühen Zeitpunkt bereinigt werden.

Foto von Fritz B. Höring
Antwort von Fritz B. Höring
Geschäftsführer Connion GmbH, Forstern

Zum einen braucht man Berater, weil nicht alle das können, was Sie mit Ihrer Frage getan haben, nämlich bestimmte Dinge (oder auch alles) in Frage zu stellen und Alternativen aufzuzeigen.

Zum anderen braucht man Berater, weil diese ggf. Know-how haben, über das man selbst nicht verfügt. Wissen zu vermitteln ist daher eine der wesentlichen Aufgaben von Beratern.

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Antwort von Hans Herrmann
Geschäftsführer HMC Market Consulting, Michelstadt

Beratung für nachhaltigen Nutzen führt zum Erfolg

Jeder Mensch sucht im täglichen Leben Rat bei einem Doktor, bei einem Anwalt oder bei vielen anderen Spezialisten, um seine Probleme zu lösen oder Fehler zu vermeiden. Ähnlich verhält es sich bei Unternehmen gleich welcher Größenordnung. Insbesondere kleinere oder mittlere Betriebe verfügen in der Regel nicht über eigene Bereiche, die intern mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Generell fühlt sich der Mittelstand im Tagesgeschäft mit seinem eng bemessenen Personal an die  Anforderungen seiner Kunden gebunden ohne sich ständig optimal auf die neuen Herausforderungen einstellen zu können. Web 2.0 sind Industrie 4.0 nur einige Beispiele, welche im Wettbewerb eine immer dominierende Rolle für Unternehmen spielen. Die Expertise hierfür kann dabei nur von außen kommen, da intern weder Zeit noch Manpower vorhanden sind.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Nutzung von Berater ist die Einsicht des Unternehmers Rat zu benötigen. Ist eine Beratung auch mit dem daraus entwickelten Unternehmenserfolg verbunden, dann stellt dies der einzige richtige Weg dar. Nach Möglichkeit sollte immer ein Teil des Beratungshonorars mit der Umsetzung des gegebenen Rates verbunden sein. Mitunter werden auch Beratungsleistungen angeboten, dessen Honorar sich auch der Kosteneinsparung oder aus einem zusätzlich generierten Deckungsbeitrag ergibt.

Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich davon aus, dass sie gezielt nach einer nutzenbringenden Beratung nachfragen.

 

 

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Antwort von Dr. Werner T. Fuchs
Inhaber, Hünenberg

Wenn man unter "Berater" einen Sparringpartner versteht, dann unbedingt. Denn ohne fremdes Gegenüber sieht man nur in sein eigenes Spiegelbild. Der Sparringpartner sollte allerdings etwas von von der Materie verstehen, im Idelfall zu den Meistern seines Fachs gehören und keine Angst davor haben, bei Liebesenzug wegen Festhalten an seinen Einschätzungen vom Hof gejagt zu werden. 

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Antwort von Jörg Köck
Geschäftsführer BETTER SOLUTIONS Coachingconsulting GmbH, Locarno - Monte Bré

Aus folgenden Gründen lohnt es sich Berater einzusetzen:

1. Ideen und Lösungsansätze ausserhalb der Organisation zu nutzen (Querdenker)

2. Neue Wege erfolgreich beschreiten (Erfahrung/Kompetenz)

3. Die Kapazität ist zu gering.

4. Die Autorität der Fachabteilung wird nicht anerkannt (Der Prophet im eigenen Land)

5. oder eine Mischung von 1 - 4

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Antwort von Heike Barz-Lenz
Inhaber Barz-Lenz - Kaufmännische Beratung, Berlin

Leider ist immer wieder festzustellen, dass Existenzgründungen und junge Unternehmen zu oft an kaufmännischen Problemen scheitern. Nach Aussagen von Banken ist dies tatsächlich für 80% der Insolvenzen die Ursache. Darüber hinaus hat eine entsprechende Umfrage ergeben, dass diesem Aufgabenbereich nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dennoch sind die Anforderungen in der Regel dann doch spezieller, als anfangs gedacht. Eine Beratung kann daher in den unterschiedlichsten Situationen hilfreich sein. 

Den Überblick gewinnen : Bereits beim ersten Schritt in die Selbstständigkeit werden die Rahmenbedingungen im Hinblick auf den kaufmännischen Arbeitsumfang festgelegt. Die Wahl der Geschäftsform entscheidet wie viel kaufmännische Organisation nötig ist - Doppelte Buchführung oder Einnahmenüberschussrechnung.

Eine Einführung in die allgemeinen Grundlagen macht deshalb Sinn. Dazu gehört die Anlage der schriftlichen Geschäftsunterlagen und betrifft die Belegorganisation.

Hilfe zur Selbstkontrolle: Wer seine Einnahmen und Ausgaben im Griff hat, kann schnell feststellen, wo sein Unternehmen aktuell steht. Fachliche Beratung gibt Antworten auf spezielle Fragen und stellt Zusammenhänge her.

Kostenanalysen helfen finanzielle Schieflagen zu verhindern bzw. die Gründe hierfür aufzuarbeiten. Die Auswertung und Zuordnung von Kosten ist ein wertvolles Mittel Problemzonen zu erkennen. Die Struktur von Einnahmen und Ausgaben wird so transparent. Auf dieser Basis lassen sich Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.

Fachliche Beratung und Unterstützung bei undurchsichtigen oder einfach ungeübten Aufgaben ist deshalb empfehlenswerrt. Unsicherheiten können auf diese Weise schnell beseitigt werden und die Zahl von Folgeproblemen wird erheblich geringer.   

Foto von Jürgen Frehse
Antwort von Jürgen Frehse
CEO OnlineUniversity24, Hamburg

Das kann jeder für sich selbst beantworten.
Aus Fehlern wird man schlau, aber wer will schon alle Fehler selbst machen.
Einen Experten um Rat Fragen kann da eine Menge Zeit und Ärger einsparen.
Autodidakten und Amateure aus Leidenschaft sind natürlich klar im Vorteil.
Um eine andere Sichtweise auf bestimmte Dinge zu bekommen, ist ein Berater unerläßlich, denn leider haben wir meist Scheuklappen oder zumindest einen blinden Punkt. Um sich voll und ganz auf seine eigenen Kompetenzen zu konzentrieren kann ein Berater für die anderen benötigten Gebiete sehr hilfreich sein.

Foto von Dipl.oec. Klaus Köhler
Antwort von Dipl.oec. Klaus Köhler
, Frechen

Unternehmen brauchen Berater, wenn es um neue Themen z.B im Bereich Steuern, bei Rechtsfragen, bei neuen Themen zum Jahres-/ Konzernabschluß und IT-Anforderungen. Denn Berater bringen nicht nur Umsetzungserfahrung mit, sondern auch Lösungen, Anwendungs-auslegungen, Branchenerfahrungen und Ideen für Umsetzung.

Denn entgegen dem Tenor von manchen Medien und Unternehmsnverbänden stecken die Firmen wenig Geld / Zeit in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter; diese sollen zudem bei einer "Grund-auslastung" von nahezu 100% nebenbei Projekte stemmen. Der Erfolg von Veränderungen im Unternehmen ist davon abhängig, wie weit der Projektleiter eine "Vision" von dem Umsetzungs-ergebnis hat, also wie das Bild des Unternehmens in Zukunft aussehen könnte. Dazu wiederum braucht man Erfahrungen, etc.

Berater bringen zudem ein Netzwerk von vielen informellen Quellen, Informationsplattformen und Arbeitsgruppen mit, die ein Mitarbeiter nicht einsehen kann. Diese Netzwerke helfen, manche Probleme im Projekt schnell, kostengünstig und formlos zu lösen.

Nicht zuletzt helfen Berater, ein neutrale "Projektionsfläche" in Unternehmen zu schaffen, wenn für die Umsetzung aus den eigenen Reihen der Diskussionsbedarf zu groß ist, oder einfach gesagt: wenn der Konkurrenzgedanke mehr im Vordergrund steht als das gemeinsame Ziel.

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Antwort von Beat Schlumpf
Inhaber GSL Consulting GmbH, Biberist

Berater können sehr hilfreich sein insbesondere wenn es darum geht, eigene Schwächen im Unternehmen aufzudecken oder zu adressieren.

Die Aussensicht d.h. der Blick von Aussen nach Innen ohne die einschränkende Betriebsblindheit bringt neue Perspektiven und neue Impulse.

 

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Antwort von Jo Vorstadt
Inhaber AktivCoach und Strategie-Experte, Auenheim

Das ist eine sehr gute - wenn auch ketzerische - Frage. Antwort: Ja und Nein

Ja - wenn man eine ganz spezielle punktuelle Herausforderung hat - z.B. "Wie kann ich für meine neueste Innovation den Markt testen" und dafür im Rahmen der Beratung ein direkt umsetzbares Konzept erhält.

 

Nein - wenn man allgemeine Probleme beseitigen will - z.B. "Wie kann ich den Umsatzrückgang aufhalten?"

... dann habe ich in vielen meiner Potenzialberatungen immer wieder erlebt, dass man nach einer Analyse ein Konzept entwickelt, sogar dazu einen Handlungsplan entwirft - doch wenn ich ein halbes Jahr später vorbeischaue, dann hat sich nicht wirklich viel verändert und das Konzept + der Handlungsplan ist von einer dicken Staubschicht bedeckt.

Hier hilft wirklich nur ein begleitendes Coaching und Mentoring. Ich handhabe es in meinem EBC-Mentoring so, dass man wöchentlich für ca.1 Stunde zusammen kommt und dann die Ergebnisse der letzten Woche bespricht und eine ToDo-Liste für die neue Woche erstellt. Meist kann ich dabei auch direkte zusätzliche Unterstützung aus meinem Netzwerk geben.

Auf jeden Fall sollte man die Kompetenz und Erfahrung eines Beraters in Anspruch nehmen. Die Statistik bestätigt, dass beratungsresistente Unternehmen ein über 80-prozentiges Risiko der Insolvenz haben - das heisst, beratene Unternehmen vermindern dieses Risiko auf nur 20 %.

Foto von Prof. Dr. Friederike Müller-Friemauth
Antwort von Prof. Dr. Friederike Müller-Friemauth
Ökonomische Zukunftsforschung / Beratung, GF kühn Denken auf Vorrat, Odenthal bei Köln

Eine kluge Frage.

Guten Tag,
ich würde die Frage anders stellen wollen. Berater sind so alt wie Europa (vgl. das "Orakel von Delphi"). Menschen sind nun mal neugierig und wollen wissen, wie etwas besser geht oder was kommt. Die Frage scheint mir eher: Wann bzw. zu welchem Zweck braucht man Berater? Drei Dinge sind mir dazu aufgefallen:

  1. Bei Methoden und Prozessfragen. Aber: Die kann man sich auch selbst beantworten. Erforderliche Ressourcen: Zeit, Lernbereitschaft.
  2. Zeitfragen: Benchmarks (wie haben das andere gemacht? / was zeichnet sich ab?). Kann man sich ebenfalls selbst beantworten - allerdings spart Expertise von Leuten, die sich dauernd damit beschäftigen, hier deutlich Ressourcen. - [Vorsicht jedoch vor Prognosen: Wenn es Berater gäbe, die wüssten, was kommt, wären die schon alle in der Karibik.]
  3. Perspektiv-Wechsel. Das erscheint mir am schwierigsten, will man es selbständig bewältigen. Optionen dazu: Gutes Netzwerk, Freunde und Bekannte aus fremden Branchen, Gesprächspartner aus anderen Ländern und Kulturen, Learning Journeys. Alles möglich, ist aber aufwändig und dauert seine Zeit. Jedenfalls kann man die eigenen blinden Flecken nicht intern selbst bearbeiten.

Fazit: Braucht man Berater? a) Seltener, als tatsächlich genutzt (weil oftmals das Problem auch anders lösbar wäre) und öfter, als manches Unternehmen glaubt (zu Themen oder Fragen, die entweder als Problem gar nicht bewusst sind oder unterschätzt werden). 

Foto von Rainer Ulrich
Antwort von Rainer Ulrich
geschäftsführender Gesellschafter SEViX GmbH, Bremen

Die Frage kann man nur vielschichtig beanworten. Die Antwort hängt von der Situation und den realen Problemen des Unternehmens ab, mit den hieraus resultierenden unternehmerischen Herausforderungen. Grundsätlich gilt es Lösungsbeiträge zu generieren, die messbar sind und dem Unternehmen helfen, den Unternehmenswert zu steigern.

Berater mit Umsetzungskompetenz werden z. B. benötigt 

  • bei integrativen Strategieentwicklungsprozessen
  • bei essentiellen Lücken im Erfahrungswissen
  • bei Management-Defiziten (empty suits)
  • bei Überbrückung von Vakanzen
  • bei der Due Diligence und der Generierung von Wertsteigerungsprogrammen
Foto von Klaus Adamhuber
Antwort von Klaus Adamhuber
Geschäftsführender Gesellschafter Pegasus24 - Immobilien - Finanzen - Marketing - Coaching, Mühldorf am Inn

Berater können in verschiedensten Situationen hilfreich sein.
Hierzu zählen zum Beispiel:

  • die Abdeckung von fachlichen Kompetenzen, welche Inhouse nicht oder nur ungenügend abgedeckt werden können 
  • Analyse von Situationen, Aufgaben und Problemen durch einen externen Blickwinkel
  • die Weiterentwicklung unterstützen durch neutrale Reflexion

Jedoch muss man sich auch über den Begriff "Berater" im Klaren sein, dass diese eben im Grundsatz nur beratend tätig sind und Entscheidungen vom Auftraggeber / Ratsuchenden getroffen werden müssen.

Foto von Jürgen W. Goldfuß
Antwort von Jürgen W. Goldfuß
Inhaber MTD Marketing - Training - Dokumentation, Spaichingen

Wenn das vorhandene Knowhow in einem Unternehmen dank einer emotions-, angst- und hierarchiefreien Kommunikation ausgetauscht wird, dann lassen sich bereits viele Fragen hausintern klären. Manchmal ist jedoch auch der Blick "über den Tellerrand" ganz sinnvoll, vor allem, wenn Erfahrungen aus anderen Branchen einfließen können. Gelegentlich werden auch Berater "missbraucht", um unangenehme Entscheidungen, vor denen sich die Geschäftsleitung drückt, zu begründen: "Der Berater empfiehlt dringend ....". Das Honorar wird dann unter "Alibi" abgebucht.

Foto von Dirk Schlüchter
Antwort von Dirk Schlüchter
Becker & Schlüchter, Bürogemeinschaft, Osnabrück

Berater blicken von außen in das Unternehmen. Dadurch können diese unbefangen auf die Organisation blicken und sind nicht in den den Strukturen und in den Abläufen des Betriebes verfangen. Die Mitarbeiter und die Unternehmensleitung haben sich an die üblichen Abläufe gewöhnt.Natürlich stellt die Routine im Tagesgeschäft einen wichtigen Wert dar. Doch falls ein Änderungsbedarf bestehen sollte, kann dies ein Berater als neutrale Person leichter herausfinden und anstoßen. Auch wenn es um spezielle Fragen geht, die ein hohes Maß an Fachwissen erfordern, kann der Rat von Beratern schnell helfen. Da Berater Einblick in verschiedene Unternehmen und häufig auch in unterschiedliche Branchen haben, ist noch mehr Expertise für spezielle Fragestellungen vorhanden.

Foto von Oliver Wagner
Antwort von Oliver Wagner
Inhaber Ad libitum, Wasserburg

Warum sollte jeder das Rad neu erfinden? Noch dazu wo es Zeit und Geld kostet, wenn bei einem Projekt wichtige Details übersehen werden.

Ein Berater, der sich in seinem Thema auskennt, weiß worauf er achten muss und welche Klippen zu umschiffen sind. Er hilft damit dem Kunden nicht nur das Projekt termingerecht umzusetzen sondern auch Geld zu sparen. Selbst dann, wenn der Berater natürlich auch Geld kostet.

Foto von Andrea Raupach-Siecke
Antwort von Andrea Raupach-Siecke
Freiberufliche Marketingberaterin Marketing-Rhein-Main, Idstein

Brauchen ... braucht man einen Arzt? Manchmal schon. Braucht man einen Berater? Manchmal schon.

Berater sollten unabhängig und objektiv bei individuellen Fragestellungen weiterhelfen; sie haben i.d.R. einen guten Überblick und sind entweder fach- oder branchenerfahren - ggf. beides. Berater sind hilfreich, wenn man selbst nicht weiterkommt oder nicht die Zeit hat, sich intensiv in ein Thema reinzuarbeiten.

Wichtig ist jedoch, sich nicht von schönen Worten blenden zu lassen. Vertrauen Sie auf ihr Bauchgefühl - insb. wenn Geld ins Spiel kommt. Beratung ist Vertrauenssache.

Foto von Katharina Starlay
Antwort von Katharina Starlay
Geschäftsführerin starlay* corporate couture, Wiesbaden

Berater ermöglichen es einem, sich selbst aus einer anderen Perspektive zu sehen und zu reflektieren. Je nach Thema, um das es geht, haben sie Erfahrungen und viel Handwerkszeug, das Ziele erreichen lässt, positiv verändert und das Leben leichter macht.

Schließlich muss man nicht alles selbst können: Nur, weil man gerne isst, muss man noch lange kein guter Koch sein. Und nur, weil man sich täglich anzieht, auch kein guter Stylist.

Eine Beratung in Anspruch zu nehmen heißt vielfach, einen (möglicherweise langen) Weg sinnvoll abzukürzen - dann, wenn der Berater der richtige ist. Sie oder ihn auszuwählen, ist die eigentliche Kunst.

Foto von Oliver Zoll
Antwort von Oliver Zoll
Experte für Geschäftsentwicklung von IT Unternehmen ZOLL & COMPANY, Haibach, Unterfranken

Aus meiner eigenen, langjährigen Praxiserfahrung auf "beiden" Seiten der Geschäftsbeziehung (Unternehmen und Berater) kann ich dazu folgende Antwort geben.

Sie lautet: Ja.
Warum?

1) Kein Unternehmen dieser Welt hat für jede, spezielle Aufgabenstellung immer das dafür notwendige, optimale Know-How in den eigenen Reihen. Das ist zu teuer und oft auch nicht absehbar. Hier hilft externe Expertise schnell und zielgerichtet.

2) EIn externer Berater hat einen anderen, unverstellten Blick auf das Unternehmen / Problem. Im Unternehmen selbst herrscht oft Betriebsblindheit und man sieht den Wald vor lauter Bäumern nicht mehr: Lieblingszitat: " das haben wir schon immer so gemacht!"  - eben, deshalb geht auch nichts mehr voran. Gewohnheit tötet Innovation.

3) Veränderungsprozesse in Unternehmen sind zügiger und zielorientierter abzuwickeln, wenn ein externer "Katalysator" (Berater) ohne eigene Interessen im Unternehmen den Prozess voran treibt. Die berühmt berüchtigten "politics" oder individuelle Karriereziele sind somit Außen vor.

4) Ein professionieller Berater und Experte erklärt seinem Kunden nicht dessen eigenes Geschäft. Das kennt der am Besten. Aber: externe Erfahrung und Wissen hilft oft, verborgene Wachstumspotenziale zu heben und die notwendigen Projekte zur Hebung dieser Potenziale durchzuführen. Stichwort ist hier: mangelnde Verfügbarkeit von eigenen Ressourcen im Unternehmen. (gekoppelt mit Antwort 2)

Ich hoffe, meine Antwort hilft Ihnen in Ihrem Meinungsbildungsprozess.

Beste Grüße

Oliver Zoll

 

Foto von Dieter Schnaubelt
Antwort von Dieter Schnaubelt
Inhaber, Schriesheim

Das ist immer eine gute Frage und abhängig vom jeweiligen Thema.

Um eine umfassende Antwort geben zu könnne bitte Thema und konkrete Fragestellung, zb. was ist das eigene Anliegen, was ist die Zielsetzung welcher Beratungsbedarf besteht usw.

Foto von Matthias Knapp
Antwort von Matthias Knapp
Inhaber knapp:consult, Aachen

Gute Frage ;-)

Berater (gute, natürlich, es gibt immer schwarze Schafe) bringen m.E. dem Unternehmen mindestens vier Vorteile:

- sie haben Fach- und Methodenwissen, das im Unternehmen nicht regelmäßig benötigt wird und daher oft kaum vorhanden ist (z.B. zur Umstellung einer betrieblichen Softwarelösung)

- sie vertreten keine Abteilungsinteressen, können daher sachlicher argumentieren und zwischen konkurrierenden Ansprüchen vermitteln

- sie stellen zusätzliche Kapazität zur Verfügung, sind i.d.R. hoch belastbar und nach ihrem Einsatz auch problemlos wieder aus dem Dienst zu entlassen

- weil sie keine persönlichen Bindungen zu den Mitarbeitern haben, können sie auch unangenehme Wahrheiten aussprechen - das gilt auch "nach oben" ggü. Führungskräften (nach meiner Erfahrung vertritt ein guter Berater im Dienste der Sache häufig die Position der betroffenen Fachabteilungen)

Konnte ich Ihnen weiterhelfen?

Herzliche Grüße
Matthias Knapp

Foto von Horst Gräbner
Antwort von Horst Gräbner
Geschäftsführer WebServiceKöln.de, Köln

Es kommt darauf an. Grundsätzlich braucht man keine Berater, egal wofür. Man kann versuchen, sich das notwendige Wissen, egal in welchem Fachbereich, selbst anzueignen und so sein Problem zu lösen. Diese Vorgehensweise ist allerdings sehr zeitaufwändig und Zeit ist nun mal das Kostbarste, was wir haben.

Die Inanspruchnahme eines Beraters, der ja in der Regel Experte auf seinem Gebiet ist, spart vor allen Dingen Zeit und ermöglicht uns, diese Zeit für andere Dinge zu verwenden.

Die Inanspruchnahme eines guten Beraters vermittelt einem natürlich auch ein gewisses Gefühl der Sicherheit, welches sich höchstwahrscheinlich so schnell nicht einstellt, wenn man sich ausschließlich selbst mit der Lösung eines Problems beschäftigt.

Foto von Frank Eckhoff
Antwort von Frank Eckhoff
Firmenkundenbetreuer, Berlin

 Das kommt auf die Herausforderung und den Berater an! Ein passender Berater kann Sie bei der Bewältigung von Herausforderungen und der Lösung unterstüzten.

 Warum? Es geht darum, neue Perspektiven, neue Lösungsansätze, neue Impulse in das Unternehmen zu bringen. Ein systemischer Prozessbegleiter nimmt sich Zeit für eine gründliche, kontextübergreifende Analyse und ist in der Lage das Wissen im System für die Lösung zu aktivieren.

 Schon in der Auftragsklärung wird die Zielsetzung SMART (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert) festgelegt. Dies ist die Voraussetzung für einen messbaren Erfolg der Beratung.  

Foto von Franz J. Schweifer
Antwort von Franz J. Schweifer
Geschäftsführer Die ManagementOASE, Mödling b. Wien

Als Berater / Consulter gerät man leicht in den Verdacht, befangen zu sein und quasi aus der eigenen Profession heraus die Frage mit einem verdächtig entschiedenen "JA, SELBSTVERSTÄNDLICH!" zu beantworten. Aber die Sache ist nun denn doch etwas differenzierter zu sehen.

Denn einerseits zeichnet beraterische Seriosität auch aus, dem Kunden nicht eine externe Leistung zu suggerieren, die er möglicherweise gar nicht braucht. Vielmehr geht es darum, gemeinsam mit dem Kunden solide zu klären, worin dessen Bedarf tatsächlich besteht und ob man genau dazu geeignete Expertisen einbringen kann. Sonst droht Enttäuschung. Und Enttäuschung ist das Ende eine Täuschung - die niemand freut.

Andererseits kann die Frage guten Gewissens mit JA beantwortet werden, wenn es etwa (1) schlicht eine bestimmte Fachexpertise braucht, um ein konkretes Problem lösen oder ein Defizit ausgleichen zu können (IT, Digitalisierung, Marketing etc.). Oder etwa, wenn (2) der Kunde durch eine externe Sichtweise zu ganz neuen Einsichten & Erkenntnissen kommen kann, die ihn weiterbringen und gewissermaßen neue Türen öffnen. Denn leicht kann es passieren, dass einem eigene Erfahrungen oder Gewohnheiten im Wege stehen, man sich sozusagen im Kreise dreht und alte Muster wiederholt.

Wie heißt es doch so treffend: "Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke!" Ein guter Berater ist also ein achtsamer Wegbegleiter, der einem zeitweise (gedanklich) "aussteigen" hilft, damit man nicht auf der Strecke bleibt. Ja, vielleicht sogar ganz neue Pfade begeht, die eine zauberhafte Bereicherung sind.

Foto von Sonja D'Angelo
Antwort von Sonja D'Angelo
Strategie-Expertin Sapiens Consulting GmbH, Tägerwilen

Ja, Berater braucht man als Unternehmer.
Sie sind Sparing-Partner für den Unternehmer. Berater geben neue Impulse für die Führung und Entwicklung des Unternehmens.
Berater schauen von einer anderen Persepktive auf das Unternehmen und sind nicht "betriebsblind". Sie unterstützen neue Ansätze zu gehen und begleiten den Unternehmer auf dem Weg.
Allerdings muss ich auch sagen: Gute Berater sorgen dafür, dass sie nach einer Weile aus dem Unternehmen wieder verschwinden können und der Kunde allein weiter machen kann, sonst sind es keine Berater mehr :-)
Ein Berter ist konstruktiv in seiner Kritik und weiss auch wann er fehl am  Platz ist und besser eine andere Fachperson beraten sollte.
Berater bringen die Werkzeuge und der Unternehmer und die Führungskräfte lernen damit umzugehen, bzw. diese anzuwenden.
Wenn diese Kriterin erfüllt sind sage ich: JA, es braucht Berater!

Foto von Werner Schmid
Antwort von Werner Schmid
Software Experte Unternehmensberatung Stephan Bauriedel (CRM), Ulm

Die Frage ist ebenso provokativ wie einfach zu beantworten. Nehmen wir als Beispiel die Beratung bei einer Softwareauswahl. Da stehen sich gegenüber: Ein Softwareverkäufer, der dieses Verkaufsgespräch täglich mehrfach führt und das vielleicht schon seit vielen Jahren. Und ein (künftiger) Anwender einer Software, die er noch nicht kennt. Der Berater kennt - im besten Fall - sowohl den Verkäufer, mindestens aber die verkaufende Firma und die Software, zumindest der Art nach. Der Käufer kann kein Argument des Verkäufers bestätigen oder widerlegen. Für den Verkäufer ist es daher ein Leichtes, den Anwender zu überzeugen. Der Berater vertritt - in diesem Beispiel - den Käufer und kann jedes Argument des Verkäufers auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen. Am Ende kann der Berater zu- oder abraten die Software zu kaufen. Dazu braucht man Berater.

Foto von Hubertus Maske
Antwort von Hubertus Maske
, Hamburg

Auf die allgemeine Frage möchte ich so antworten: 

Ein Berater ist nützlich, wenn er aufgrund von Erfahrung und Ausbildung mehr von der Sache versteht als der Beratene. Gerade bei Themen, die nicht regelmäßig vorkommen, kann ein Berater helfen, Struktur und Lösungen zu erarbeiten. 

Ein weiterer Vorteil von Beratern ist die Außensicht. Gerade wenn man das eigene Tun hinterfragen möchte hilft es, jemanden an den Tisch zu holen, der nicht Teil des Systems ist. 

Foto von Wolfgang U. Lauer
Antwort von Wolfgang U. Lauer
Inhaber, Owingen

Wissen ist verfügbar, dafür braucht es keinen Berater. Letztere braucht es jedoch, um aus Wissen relevante Schlüsse zu ziehen und diese auf konkrete Situationen gemäß  der eigenen Verhaltensmöglichkeiten gewinnbringend anzuwenden.

Foto von Anke Tielker
Antwort von Anke Tielker
Inhaberin, Walsrode

Hm.... schwierige Frage ohne Angabe eines Hintergrundes.

Meine Kunden nutzen meinen Blick als den "von außen". Ich stelle fachbezogene Fragen zum Projekt, werte die Antworten aus und kann mit meinen Kunden einen Plan entwickeln. Dies passiert im störungsfreien Raum und wenn eine Denkblockade seitens des Kunden vorhanden ist, gibt es verschiedene Methoden um kurzfristig wieder im Denkprozess "zu landen".

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hier einen kleinen Einblick ins Beraterinnen-Leben geben.

Foto von Jürgen Dute
Antwort von Jürgen Dute
, Schwerte

Selbstverständlich braucht man Berater. Die Kunden, die meinen sich online beraten zu lassen, setzen auf das falsche Pferd.

Eine Honorarberatung ist m. E. nicht ziehlführend, da der direkte Bezug zum Kunden fehlt. Zudem werden die Kunden, die eine Beratung benötigen, nicht entsprechend beraten. Online-Beratung ist nicht schlecht, persönliche Beratung ist besser.

Zudem bieten Online Portal nicht unbeingt das ganze Spektrum an Möglichkeiten an, die ein Berater bietet. Wer online abschließt, darf im Zweifel nicht auf eine persönliche Beratung hoffen. online ist online.D.h., auch in der Abwiclung von Schäden.

Herzlichen Glückwunsch, wer auch die dann die AGB versteht. Der Berater ist in der Haftung, wenn es mal schwierig wird.

Foto von Ralf Mades
Antwort von Ralf Mades
Inhaber, Gera

Eine einfache, sehr allgemein gehaltene aber oft gehörte Frage, deren Antwort jedoch ins Leere läuft, wenn man sie auch allgemein beantwortet.

DEN Berater gibt es nicht - einzelne Berater stehen zumeist für ihre Ausbildung und ihre Berufserfahrung, Berater aus großen Beratungsunternehmen repräsentieren die Ziele, das Wissen und die Kultur Ihres Unternehmens.

Aus eigener Erfahrung wie auch aus zahlreichen Gesprächen abgeleitet kann ich von „Universalberatern“, die Ihre Firma z.B. auf Schwachstellen untersuchen sollen / wollen, eher abraten.

Meist bringen sie Unruhe ins Unternehmen und orientieren sich bei ihrer Analyse an ihren eigenen Kernkompetenzen - was oft nicht mit Ihren Vorstellungen bzw. den Firmenproblemen kongruiert.

Eine Schwachstellenanalyse können Sie - am besten mit ausgewählten Mitarbeitern und / oder befreundeten Kunden auch selbst durchführen. Das ist kostengünstiger und in der Regel für alle Beteiligten produktiver. Bestehen fundamentale Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Unternehmens, ist ein Mediator eher die richtige Wahl.

Anders sieht es bei Beratern aus, die über Fachkenntnisse verfügen, die in Ihrem Hause generell nicht oder nur rudimentär vorhanden sind. Diese Spezialisten können sehr wohl einen wichtigen Beitrag leisten; zum Beispiel wenn Sie Entscheidungen treffen müssen, die Ihrem Unternehmen zu Wettbewerbsvorteilen verhelfen können, bei denen eine exakte Risikobewertung mangels Detailwissen jedoch nicht von Ihnen alleine vorgenommen werden kann.

Wichtig bei der Auswahl eines Beraters ist auch, daß dieser zielorientiert seine Aufgabe analysiert, mit Ihnen diskutiert und möglichst kurzfristig umsetzt.

Und falls Sie das Gefühl haben sollten, daß Sie nicht „auf einer Wellenlänge liegen“ oder gar „die Chemie nicht stimmt“, sollten Sie das sofort ansprechen, damit das Ganze nicht zu einer „Frustveranstaltung“ gerät.

 

Foto von Martin Kübeck
Antwort von Martin Kübeck
Inhaber ExPerts4all, Bad Soden a. Ts.

Ja, Berater können durchaus nützlich und oftmals auch notwendig sein.

Berater haben - oder sollten zumindest - ihr Ohr am Markt. Sie kennen neue Ansätze, bewährte Lösungen, und - hoffentlich - auch überholte Konzepte oder Vorgehensweisen.

Berater beschäftigen sich täglich mit ihrem Fachgebiet. Sie als Kunde "schnuppern" höchstens in bestimmte Bereiche kurz rein, das ist ein Zeitproblem. Sie als Kunde haben in Ihrem Unternehmen andere und wichtigere Dinge zu tun.

Berater beraten, hören zu und entdecken oftmals Zusammenhänge, für die Sie "betriebsblind" sein könnten.

Berater können schneller die für Sie wesentlichen Inhalte, Zusammenhänge, Möglichkeiten und Konzepte finden bzw. zusammenstellen - einfach weil sie mehr im Thema sind als Sie.

Ja, man Braucht Berater.

Foto von Eva Janich-Zitzmann
Antwort von Eva Janich-Zitzmann
Geschäftsführerin 4moreE GmbH, Biel/Bienne

Berater benennen Probleme, die Sie selbst aus politischen Gründen niemals benenen wollten.

Berater bringen aktuelles Fachwissen ein: Wenige Unternehmen schaffen es, ihre Mitarbeiter stets aktuell in umfassendem Methodenwissen up to date zu halten. Berater können also das Wissen Ihrer Mitarbeiter ergänzen und use cases aus anderen Branchen mitbringen, die den Horizont Ihres Teams erweitern.

Berater arbeiten schnell und konzentriert eilige Projekte ab, für die Ihr Team keine Zeit hat.

Wer seinen Berater gut führt und die Ergebnisse geschickt verwendet, spart sich enorm viel Zeit, Energie und gewinnt neue Einblicke und Prestige. 

Foto von Christian Zöllner
Antwort von Christian Zöllner
Inhaber, Braunschweig

Ja  Ein Berater bekommt  in sehr vielen Firmen einen tiefen Einblick und sieht somit nicht mit einer betriebsblinden Brille das Unternehmen. Er erkennt sofort Fehler und weiß zu optimieren. Damit reduziert der Kunde nachhaltig seine Kosten und wird in seinen Prozesse effizienter.

Foto von Dirk Buchhalla
Antwort von Dirk Buchhalla
CDO gulden röttger | rechtsanwälte, Mainz

Warum braucht man Berater?

Berater können einem dabei helfen die Sicht auf die Dinge aus einem anderen Blickwinkel einzunehmen. Man rät einem Juristen z.B., nicht ohne Grund sich, sich nicht selbst zu vertreten. Selbst wenn man ein Fachmann in gewissen Dingen ist, kann es einem schwer fallen Sachverhalte objektiv zu betrachten. Hierbei kann ein Berater sehr hilfreich sein.

Berater aus Bereichen in denen man sich nicht gut auskennt, sind in der Regel immer notwendig um kluge Entscheidungen zu treffen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit sich das Wissen selbst anzueignen, aber dafür fehlt einem letztendlich die Zeit.

Man kauft sich durch einen Berater Fremdwissen ein.

Foto von Claudia Lippert
Antwort von Claudia Lippert
Inhaber Claudia Lippert, Strengberg

Selbstverständlich ist es immer jemandens eigene Entscheidung ob man einen Berater zu Hilfe nimmt oder nicht. Nur manchmal ist es halt so, dass man noch nicht mal erahnt, dass es wo eine Herausforderung oder einen Stolperstein gibt, weil das bei einem selbst vorhandene Wissen diese Information nicht beinhaltet. Daher ist es bestimmt eine schlaue Entscheidung sich zu informieren ...und dafür sind wir Berater da. Die meisten bieten sogar ein kostenloses Erstgespräch!!!

Foto von Christoph Schulte
Antwort von Christoph Schulte
Geschäftsführer IT Vertriebs & Consulting Agentur GmbH, Sundern

Ja,

Der Berater hat ein spezielles Fachwissen, durch seine Erfahrung kann er die Themen aus einer anderen Weise betrachten und eine neue Zielrichtung kann schneller definiert werden. Eine Veränderung heißt immer, dass ein Ablauf, ein Prozess oder die Firmenkultur geändert werden muss. Ohne einen wichtigen Grund oder den Willen eine Veränderung herbeizuführen zu wollen, wird das Vorhaben nicht gelingen.

Bei diesem Veränderungsprozess ist es wichtig, die Mitarbeiter einzubinden und die Veränderungen zu zeigen. Hier übernimmt der Berater die Schlüsselrolle der Führungskraft in dem Team und kann so das Verhinderungsverhalten in ein dynamisches Veränderungsverhalten steuern. Sein Ziel ist es, dass alle an den neuen Zielen und Anforderungen mitarbeiten.

Foto von Dr. Stefan L. Eichner
Antwort von Dr. Stefan L. Eichner
Politikberater, Think Tank, Wuppertal

I.d.R. bezieht sich der Begriff "Berater" oder "Consultant" auf die betriebswirtschaftliche Beratung. In meinem Wissensbereich geht es hingegen um volkswirtschaftliche Beratung, d.h. meist um die Analyse gesamtwirtschaftlicher Zustände und - das ist wichtig - Entwicklungen. In der entwicklungsdynamischen Analyse muss, anders als im ökonomiischen Mainstream, zwischen unterschiedlichen Zuständen der Gesamtwirtschaft unterschieden werden. Zu differenzieren sind etwa die beiden Extreme einer sich gleichmäßig, routinemäßigen Entwicklung sowie einer Situation, die von vielen Turbulenzen gekennzeichnet ist. Im ersten Fall können sich Betriebe und Ökonomen auf Vergangenheitsdaten (z.B. Studien) stützen. Hier kann der Berater die Rolle eines Dienstleisters übernehmen. Im zweiten Fall ist das unmöglich, weil wirtschaftliche Turbulenzen Vergangenheitsdaten teilweise oder gänzlich entwerten. Hier kann nur ein Beratungsansatz/eine überlegene ökonomische Theorie helfen, die eben nicht nur eine Zustandsbetrachtung - gerade so, wie es der ökonomischen Mainstream tut -, ermöglicht, sondern quasi als "Schlüssel"  die "Tür" zu verschiedenen Entwicklungsszenarien eröffnen kann und zwar unabhängig von Vergangenheitsdaten. Daraus ergeben sich speziell in Situationen  des wirtschaftlichen Wandels andere, zuverlässigere Handlungsorientierungen. Doch was für den Wandel gilt, trifft auch auf ein ruhiges wirtschaftliches Umfeld zu: Entscheidend ist in beiden Fällen, welcher wirtschaftstheoretischer Ansatz zu Rate gezogen wird. Sofer Berater mit entwicklungsdynamischen Analyseansätzen umgehen können, sind sie m.E. aus gesamtwirtschaftlicher sicher nicht überflüssig.

Dr. Stefan L. Eichner

Foto von Prof. Dr. Horst Muschol
Antwort von Prof. Dr. Horst Muschol
Gutachter Westsächsische Hochschule Zwickau (FH), Zwickau

Ja.

Kompetente Berater verfügen - je nach ihrer spezifischen Ausrichtung - über geeignete Vorschläge bzw. Konzepte zu Lösung individueller und betrieblicher Probleme.

Zudem sind sie i.d.R. ein notwendiges Alter Ego für den Unternehmer.

Foto von Fridolin Dietrich
Antwort von Fridolin Dietrich
Geschäftsführer, München

35 Standorte und 25.000 Mitarbeiter weltweit, aber 4 unterschiedliche Werte- und Kulturprogramme. Das wollte der Vorstand des internationalen Industrieunternehmens nicht mehr akzeptieren. „Wir brauchen ein gemeinsames und einheitliches Verständnis, wie wir handeln und zusammenarbeiten. Nur so können wir zielgerichtet arbeiten.“ In Chicago, in Madrid, in München, Peking oder Sidney.  Wurden früher eher Unternehmensberatungen für solche länder- und kulturübergreifenden Projekte angefragt, so tauchen heute immer mehr Agenturen im Relevant Set der Entscheider auf. Mit gutem Grund.

Wir Agenturen sind es gewöhnt Strategien aus dem Blickwinkel von Kunden und Verbrauchern zu entwickeln. Eine Vielzahl von Kundenprojekten hat uns dabei zu einer sehr dezidierten Marktkenntnis in bestimmten Branchen geführt, die weit über die üblichen desktop-orientierten Marktanalysen hinausgehen. Und bei Gestaltung unserer Beratungsprozesse legen wir besonderen Wert darauf die Expertensicht unser Kunden und Ihrer Mitarbeiter mit einzubeziehen. Über 2.500 Expertengespräche alleine bei uns zeigen eine komplexe und vielschichtige Analyse-Kompetenz auf.

Hinzu kommt die Digitalisierung als größte Herausforderung unserer Zeit. Im Zuge der digitalen Transformation werden ganze betriebliche Strukturen neu aufgebaut, werden Abteilungen und Hierarchieebenen der Managementkultur angepasst. Das gelingt aber nur, wenn Innovationen, neue Produkte und  Dienstleistungsangebote durch die Corporate Identity im Sinne von Visualisierung, Authentizität und Glaubwürdigkeit gestützt werden. Und Werbe- und Public-Relations-Botschaften dabei in Bezug zu Identität und Positionierung stehen.

Der digitale Wandel stellt dabei das Innen- und Außenleben der Unternehmen auf den Kopf und schafft so neue Ansätze und Ideen. Dabei spielt die Kommunikation, das Mitnehmen von Mitarbeitern und Kunden eine erfolgskritische Rolle. Schnelle Kommunikation, gute Reaktionsfähigkeit und enge Abstimmung sind agile Formen der Zusammenarbeit, die Agenturen auszeichnen. Hinzu kommt, dass sich Unternehmensberater meist für die Umsetzung nicht zuständig fühlen. „Management Summaries und Strategiepapier, das war’s.“ so ein Insider. Ganz anders bei uns Agenturen. Mittels Workshops, Expertengesprächen, Benchmarks und Best Practise Beispielen werden Vision, Mission, Leitsätze und Geschäftsfelder definiert.

Strategische Beratungsprojekte ergeben sich dabei noch häufig aus Kommunikationsaufgaben. So stand auch bei dem Industrieunternehmen ein neu definierter Wertekanon am Anfang. Doch damit war es nicht getan. Denn die neue Werthaltung des Unternehmens wirkte sich rasch auf Führung, Zielkategorien und Leitsätze aus. Aus neuen Werten wurde ein weltweites Corporate Culture Programm.

#marke, #markenberatung, #identitätentdecken, @DietrichID

Fridolin Dietrich Markenberater bei Dietrich Identity

Der Diplom Kaufmann und Organisationspsychologe ist Günder von Dietrich Identity und verfügt über zwei Jahrzehnte internationale Praxiserfahrung in Industrie und Beratung. Sein Motto: "Wir verkaufen ein Produkt, dass jedes Unternehmen braucht, aber wenige haben. Echte Werte."

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Antwort von Martina Wirth
Wirtschaftstrainerin und -coach, GF coach4success, Augsburg

Nicht unbedingt. Es ist abhängig vom Thema und abhängig von der eigenen Persönlichkeit. Grundsätzlich ist man für seine Entscheidungen - egal ob mit oder ohne Beratung - immer selbst verantwortlich. Kein Berater übernimmt auch nur eine Teilverantwortung!

Beratung wie ich sie durchführe ist als Reflexion zu verstehen, als Austausch von Lösungswege und Ideen. Manche Menschen können in einem Gespräch einfach besser ihre Fragestellungen und Probleme durchdenken. Ein neutraler Gesprächspartner, der keine eigenen Interessen an der zu treffenden Entscheidung und deren Konsequenzen hat, macht im immer Sinn.

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Antwort von Thomas Strobel
Geschäftsführer FENWIS GmbH, Gauting

Ein Berater kann bei vier wichtigen Aspekten einen wertvollen Zusatznutzen liefern:

  1. Wenn es darum geht, bestehende Denkmuster bewusst zu verlassen und mit neuen Perspektiven zu arbeiten
  2. Wenn eine neutrale Moderation hilfreich ist, die hierarchiefreies Denken und Arbeiten ermöglicht
  3. Wenn der Berater eine zur Fragestellung passende Methodik mitbringt, die gemeinsame, strukturierte Arbeit ergebnisorientiert begleitet
  4. Wenn Wissenstransfer aus anderen Branchen, Märkten und Geschäftsmodellen Anregungen für eigene Innovationen anstoßen kann.

Voraussetzung für eine offene, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit ist allerdings, dass zwischen Auftraggeber und Berater "die Chemie stimmt". Deshalb sind intensive Vorgespräche zu Arbeitsweise, Erfahrungshintergrund, Vorgehensweise und Referenzen vor der Beraterauswahl ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Foto von Dr. Jürgen Kumbartzki
Antwort von Dr. Jürgen Kumbartzki
Geschäftsführer TAIKN Strategische Markenberatung, Heidelberg

Es stimmt, Berater kosten oft eine Menge Geld und häufig bleibt der Eindruck, die erzählen einem auch nur, was die Fachabteilung selbst gewusst hätte. Trotzdem haben Berater wichtige Funktionen, die erheblichen Mehrwert generieren können.

1. Berater haben Prozesskompetenz: Oft kommen Projekte, neben dem Tagesgeschäft, nicht in Gang. Es dauert, bis ein vernünftiger Projektplan steht und mit den beteiligten koordiniert ist. Wird ein Berater eingestellt, kommt der mit einem klar strukturierten Prozessplan, der ohne Umwege zum Ziel führt und dann auch sofort umgesetzt wird.

2. Berater beschleungen den Prozess: Sie haben Zeit, sich wirklich auf das Projekt zu konzentrieren. Schon weil Berater Geld kosten, sind Vorstände oder Geschäftsführungen daran interessiert, dass Mitarbeiter Ressourcen in den Prozess einbringen - wo sonst das Tagesgeschäft Vorrang hat.

3. Berater haben Methodenkompetenz: Sie bereiten Workshops vor und nach und erstellen entsprechende Ergebnis-Präsentationen. Das passiert in der Regel auf Basis bewährter Methoden, die intern viel größere Ressourcen binden würden.

4. Berater sind nicht durch die "interne Brille" begrenzt: Häufig stehen im Unternehmen und wichtiger noch, die Kultur (i.S.v. gelernten, oft unausgesprochenen Barrieren) wichtigen Veränderungen im Weg. Eine der bedeutsamsten Funktionen von Beratern ist, den Blick zu öffnen und Projekte frei von internen Zwängen zu begleiten.

5. Berater sind neutral: In der internen Zusammenarbeit zwischen Abteilungen kommt es gelegentlich zu Interessenkonflikten, die ein Projekt empfindlich stören können. Berater sind  neutrale Instanzen, die hier vermitteln - manchmal reicht die bloße Anwesenheit eines Dritten.

5. Berater gewinnen ungefilterte Informationen: Dieser Punkt hängt stark mit der Neutralität zusammen. Gerade in der Befragung von Kunden oder Geschäftspartnern werden Beratern erfahrungsgemäß ungefiltert ehrliche Antworten gegeben, die so niemals im Gespräch mit Firmeninternen und erst recht nicht gegenüber der Geschäftsführung geäußert würden. Für Markenprozesse ist der ungefilterte Blick auf das Unternehmen und seine Leistungen ein extrem wichtiger Punkt.

6. Berater haben ein Standing: Was gilt der Prophet im eigenen Land? Oft wissen die Fachabteilungen sehr genau (zwangläufig sogar viel besser als externe Berater) um die Probleme. Sie finden aber vor der Geschäftsführung kein Gehör. Hier haben es Berater qua der ihnen zugesprochenen Kompetenzen, ihrer Neutralität und wegen des Vergleichs zu anderen Unternehmen viel leichter, Probleme anzusprechen und entsprechende Maßnahmen anzustoßen.

7. Berater federn Konflikte ab: Kommt es zu Unstimmigkeiten, steckt der Berater die Kritik ein. Oft werden Berater bei "unangenehmen Themen" vorgeschickt und stecken dann auch "gelegentlich die Prügel ein". Konflikte zwischen Führungskräften der Fachabteilung und der Geschäftsführung werden vermieden.

8. Berater sind Spezialisten und daher wertvolle Sparringspartner: Oft sind die Fachkompetenzen von Beratern viel spitzer als die von Fachabteilungen. Interne Mitarbeiter und Führungskräfte müssen ja viel breiter aufgestellt sein. Speziell bei Markenthemen zeigt sich: im Grunde ist ein gutes Markenverständnis vorhanden, dann treffen die Verantwortlichen aber trotzdem immer wieder Entscheidungen, die nicht aus der Marke kommen, die sie doch selbst definiert haben. Hier sind Berater wertvolle Sparringspartner, die im Diskurs helfen, Strategien effektiv umzusetzen.

Foto von Maria Lang
Antwort von Maria Lang
Geschäftsführerin knallrot. GmbH, Frankfurt (Main)

Die Beantwortung der Frage kann nur die Frage nach dem Ziel sein. Mit Blick auf das ZIel und den Zeitraum, bis wann man es erreicht haben muss, ergibt die Koordinaten. 

Sind interne Ressourcen vorhanden um die das Thema zu bearbeiten? Wenn ja, ist die Frage ob ein Berater nötig ist, richtig und wichtig. Sind keine vorhanden, wäre zumindest ein Berater zur Planung und Strukturierung des Themas sinnvoll. 

Müssen Workflow-Prozesse oder Teans verändert werden um eine Änderung zielorientiert lösen zu können? Ja, dann ist ein Berater hilfreich, weil er neutral über Prozesse und Teams neue Lösungen schaffen kann. 

Soll eine Änderung langfristig sein? Oder betrifft es ein zeitlich limitiertes Projekt? Solange interne Kompetenzen da sind, die solche Themenstellungen neutral und nachhaltig planen und umsetzen können, gibt es keinen Bedarf. Es liegt dann in der Kompetenz des internen Beraters sich gegebenfalls Unterstützung von außen zu holen, falls er Bedarf hat. Ansonsten hilft ein externen Berater je nach Zielstellung die Maßnahme nachhaltig auf das Unternehmen auszurichten. 

Der Berater ist so gut, wie die Auftragsbesprechung und interne Vorbereitung des Projektes. Je genauer und klarer die Zielsetzung ist, desto effektiver der Output des Beraters. 

Foto von Dr. Burkhard Scherf
Antwort von Dr. Burkhard Scherf
Geschäftsführender Partner, SSZ Beratung, Uedem

Kein Mensch braucht Berater! Die wollen doch bloß die Kohle aus den Unternehmen abschleppen. Die tun nur so als wüssten sie etwas, dabei haben sie doch in Wirklichkeit überhaupt keine Ahnung von dem, was in unserem Unternehmen wirklich los ist. Und dann schicken sie immer lauter grüne Jungs und Mädels, die frisch von der Uni kommen, aber vom wirklichen Leben noch nichts wissen.

Es sei denn, vielleicht...

  • man findet eine Unternehmensberatung, die in einem bestimmten Themengebiet über eine wirklich nachweisbare Kompetenz verfügt, die eben nicht jeder hat - nachweisbar z.B. aufgrund von Veröffentlichungen, Referenzprojekten oder Inhalten auf der Website
  • und die nicht nur "lauter grüne Jungs und Mädels" beschäftigt, sondern gestandene Berater mit 10, 15 und mehr Jahren an Erfahrung
  • und könnte nicht vielleicht auch etwas daran sein, dass man im eigenen Unternehmen bei manchen Themen über die Jahre etwas betriebsblind geworden und auf Impulse von außen angewiesen ist?
  • und an eigenen Ressourcen (vor allem Zeit kompetenter Mitarbeiter), um Veränderungsprojete nicht nur zu konzipieren, sondern auch umzusetzen, fehlt es angesichts der permanenten Herausforderungen des Tagesgeschäfts ja doch meistens...

Also manchmal braucht man vielleicht doch Berater, wenn es die richtigen sind!

Foto von Christine Donner
Antwort von Christine Donner
Geschäftsführung Unternehmens- und Wirtschaftsberatung, Essen

Die Frage, ob man einen Berater braucht lässt sich gut mit der Frage an Herrn K. vergleichen ob es einen Gott gäbe (Berthold Brecht Geschichten von Herrn Keuner).

Wenn man sich nicht vorstellen kann, dass es auf Grund eines Beraters zu einer Verhaltensänderung kommen kann, dann ist die Frage als solche ja gar nicht relevant.

Wenn man sich indes gut vorstellen kann, dass es auf Grund eines Beraters zu einer Verhaltensänderung kommen kann, dann hat man sich bereits entschieden, dass es sinnvoll ist einen Berater zu haben.

Eine zweite Antwortmöglichkeit auf die Frage ist, ob der Betreffende bei sich selbst einen Beratungsbedarf sieht, oder eben nicht. Im letzteren Fall ist die Frage wieder irrelevant, im ersten Fall liegt die Antwort auf der Hand: er braucht einen Berater.

Herzliche Grüße

Christine Donner

Foto von Dr. Rainer Bierwagen
Antwort von Dr. Rainer Bierwagen
, Brussels

Selbst wenn Sie die beste Ausbildung genossen haben, werden Sie kein Universalgenie sein. Wenn Ihr Knie kaputt ist, brauchen Sie einen Chirurgen.  Und in jdem Fall brauchen Sie einen Juristen.  Mit dem besondren Wissen und der Erfahrung.

Foto von Claudia C. Pest
Antwort von Claudia C. Pest
Inhaberin, Aschaffenburg

Guten Tag,

die Frage ist sehr grundsätzlich. Nun, es gibt im Leben sehr viele unterschiedliche Situationen, die Lösungen bzw. Antworten benötigen.

Manche Menschen wissen nicht, wie sie den nächsten Schritt setzen sollen. ...

Ja, ein Berater ist sehr sinnvoll, um zu unterstützen, Wege aufzuzeigen, Kraft zu geben, zu motivieren. ...

Beste Grüße und: stets die richtige Entscheidung,

Claudia Pest 

Foto von Dr. Jürgen Attenberger
Antwort von Dr. Jürgen Attenberger
, Hannover

Eine gesetzliche Vorschrift, sich beraten zu lassen, gibt es nicht. Wenn Sie entsprechend qualifiziert sind und alles wissen, können Sie alles selbst erledigen ...

Es kommt aber schon darauf an, in welchem Bereich Sie tätig sind. Als Hersteller kann eine Unterstüzung zur Optimierung der abzuarbeitenden Anforderungen hilfreich sein. Verzögerungen führen dazu, dass Sie Ihr Produkt erst später am Markt plazieren können und damit erst später Einnahmen generieren. Wenn Sie eine aufwändige und wesentliche Anforderung erst spät in Anfgriff nehmen, kann es zu solchen (vermeidbaren) Verzögerungen kommen.

Foto von Dr. Karin Schreiner
Antwort von Dr. Karin Schreiner
Interkulturelle Trainerin und Coach Intercultural Know How - Training & Consulting, Wien

Berater sind Experten. Experten verfügen über konkretes Fachwissen in Spezialbereichen. Daher sind sie eine gute Ressource für Manager und Führungskräfte, die heute nicht mehr über alle Fachbereiche alles wissen können. Berater werden herangezogen, wenn das eigene Wissen über spezifische Fachbereiche nicht ausreicht. Daher sind sie sehr wichtig.

Darüber hinaus werden Berater von außen hinzugezogen und vertreten eine neutrale Position. Sie können eine Sachlage daher aus einer anderen Perspektive sehen als beispielsweise eine Führungskraft und bringen so neue Impulse oder Sichtweisen ein. Das für viele Unternehmen sehr wertvoll.

Foto von Dr. Mario Buchinger
Antwort von Dr. Mario Buchinger
Inhaber, Achenkirch

Nein, Berater braucht man nicht, stattdessen braucht man Unterstützer und Querdenker.

Berater verkaufen Wissen gegen Geld und erzeugen damit Abhängigkeiten anstatt das zu tun, was man tun sollte, nämlich die Kunden dabei zu unterstützen, dass man als externe Instanz überflüssig wird. Die meisten Berater greifen in Unternehmen Wissen ab und verkaufen es woanders als ihre Leistung, unabhängig von der Frage, ob diese Lösungen den jeweiligen Unternehmen wirklich etwas bringen. Gerade große Beratungsunternehmen funktionieren nicht durch überzeugende Kompetenz, sondern durch gutes Marketing und ihre alten Seilschaften und Netzwerke.

Unterstützer und Querdenker erklären den Unternehmen nie, wie etwas “richtig” geht, sondern stellen Fragen, bringen neue Impulse ein und unterstützen das Unternehmen dabei, aus eigener Kraft besser zu werden. Unterstützer und Querdenker erzeugen nie Abhängigkeiten, sondern beflügeln die eigenen Kräfte der Menschen in einer Organisation zur kontinuierlichen Verbesserung. Unterstützer und Querdenker sind weniger Methodiker und Techniker, sondern viel mehr Sozialarbeiter und Mentoren.

Foto von Natalie Breitschmid
Antwort von Natalie Breitschmid
Geschäftsleitungsmitglied, Baar

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“  Albert Einstein.

Der Vorteil eines Beraters liegt darin begründet, dass er gerade nicht Teil dieses Systems ist. Er sieht verschiedene Branchen, Unternehmen und Vorgehensweisen und kann dadurch Horizonte erweitern.

Foto von Andreas Breitsprecher
Antwort von Andreas Breitsprecher
Leiter Kommunikation, Wiesbaden

Unternehmen benötigen Berater. Ein Berater hat eine andere Sicht auf eine Firma und ihr Umfeld. Damit können in die Beurteilung von Themen und Problemen andere Facetten einfließen, die Lösungen bzw. Entscheidungen objektiver machen. Berater bringen eine Outside In-, nicht eine Inside Out-Sicht in das Unternehmensgeschehen ein.

Foto von Frieder Mathis
Antwort von Frieder Mathis
Leiter Techn. Service FMConsulting, Biblis-Nordheim

Gut Frage und nicht einfach zu beantworten.

Wenn die Führung passt und ihr immer an Optimierung arbeitet dann nur bei Spezialthemen. Wenn aber ein Anschub oder Unterstützung benötigt wird ist es sinnvoll sich jemand dazu zu holen.

Neue Ideen von außen nutzen und jemand mit anderem Blickwinkel temporär zu nutzen ist hilfreich.

Berater für PowerPoint und Standardsprüche würde ich mir nie holen.

Foto von Prof. Dr. Heinz Siebenbrock
Antwort von Prof. Dr. Heinz Siebenbrock
Hochschullehrer, Drensteinfurt

Diese Frage lässt sich aus meiner Sicht nur subjektiv beantworten: Ich habe in meinem Leben, nicht nur im Berufsleben, sehr oft sehr gute Ratschläge erhalten und dafür bin ich zutiefst dankbar.

Foto von Mark Thiel
Antwort von Mark Thiel
Geschäftsführer führungs-kräfte.net, Bochum

Je mehr Führungsverantwortung man über Menschen hat, umso komplexer wird die Führungsrolle und die damit einhergehenden Aufgaben. Berater, also Coaches braucht man, um einen externen Blick auf eine hoch komplexe psychosoziale Berufssituation zu erhalten, um Konflikte zu lösen, wichtige Entscheidungen zu treffen oder Kulturen zu verändern – eben besondere, komplexe und schwierige Führungssituationen mit einem externen Begleiter meistern.

Foto von Ulrich Hambuch
Antwort von Ulrich Hambuch
Principal Consultant / Freelancer, Troisdorf

Ob Sie einen oder mehrere Berater brauchen, können Sie selbst entscheiden.

Es gibt mehrere Gründe mit externen Beratern (größere Unternehmen habe auch sog. Inhouse-Beratungsabteilungen) zusammenzuarbeiten.

Einige wichtige Gründe für den Einsatz externer Berater sind:

- Interner Ressourcenengpass

- Mangel an internen Kompetenzen

- Spezialwissen gefragt

- Externe Sichtweise und neue Impulse gefragt.

Der Beratungsmarkt ist groß und sehr heterogen. Der Begriff Berater ist zudem nicht geschützt und es gibt Berater in jedem Themengebiet.

Wenn Sie der Meinung sind, keinen Berater zu benötigen, dann geht es Ihnen vermutlich wie der Bundeskanzlerin, denn die weiß auch alles besser und hat immer recht.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Hambuch

Foto von Simon Buck
Antwort von Simon Buck
Managing Partner BuckAdvice., Berlin

Uneingeschränkt "Ja". In meiner Branche, der Finanzdienstleistung, sind ca. 94% aller Berater keine Berater, sondern Verkäufer, da sie direkt von den Produktproduzenten (Banken, Versicherungen, Investmentfonds ....) bezahlt werden. Das Ergebnis: Es werden Finanzprodukte und - konzepte verkauft, die nicht den Kunden dienen, sondern für die Verkäufer am lukrativsten sind. Die Ergebnisse sind entsprechend schlecht - für die Anleger! 

Wir sehen das als unabhängiges Honorarberatungsunternehmen tagtäglich, wenn wir die Kostenstrukturen von Finanzprodukten analysieren und vergleichen.

Man muss als Anleger das Bewusstsein haben, dass man nur objektiv und unabhängig beraten wird, wenn man auch bereit ist für die Beratung zu bezahlen. Wer nicht bezahlt befindet sich automatisch in einem Verkaufsgespräch wieder - und die vermeintlich kostenlose Finanzberatung entpuppt sich nach Jahren als teure Mogelpackung.

Ihr Simon Buck

BuckAdvice Honorar-Vermögensberatung für Executives & Ärzte. 

http://www.buck-advice.de

 

 

Foto von Michael Domsalla
Antwort von Michael Domsalla
Inhaber KMTO, Bad Zwischenahn

Man kann sich nicht selbst beobachten. Das gilt vor allem für Marken. Die Interpretation der Marke benötigt als Ergänzung der eigenen Arbeit den Aussenblick. Auch wenn es für das Unternehmen gut läuft, kann es für die Marke schlecht aussehen. Der (gute) Berater ist die einzige neutrale Instanz. Zudem können Berater die Erfahrungen aus anderen Unternehmen einbringen. Ob das nutzbringend ist, darf jeder selbst entscheiden. 

Foto von Gabriela Friedrich
Antwort von Gabriela Friedrich
Frei für Erfolg, Hamburg

So gut wie kein Mensch ist in Bezug auf sich und sein Problem objektiv oder verfügt über den erforderlichen inneren Abstand, um die Metaebene seiner Situation erkennen zu können. Auch Betriebsblindheit durch Prägungen, blinde Flecken aufgrund unbewusster Verdrüngung oder Wunschdenken sind weit verbreitet. Deshalb ist es in jedem Fall sinvoll, einen unabhängigen, unvoreingenommenen Dritten hinzu zu ziehen. Solch ein Berater ocder Coach identifiziert Wahrnehmungsverzerrungen, einschränkende Denkgewohnheiten und verborgene Ursachen des Problems, bringt zusätzliche Problemlösungskompetenzen ein und eröffnet somit neue Möglichkeiten für eine zielführende Veränderung.

Foto von Raik-Michael Meinshausen
Antwort von Raik-Michael Meinshausen
Partner Stanton Chase, Düsseldorf

Ja! Schon im sehr früh in der Geschichte wurde "Rat" (im Sinne von "Beratung" oder „beratende Versammlung“) genutzt. Hieraus abgeleitet stammen auch Worte wie Familienrat, Stadtrat oder Rathaus. Ein "Ratschlag" wiederum ist eine unmittelbare, an eine Person gerichtete Sprechhandlung. Demzufolge sind Beteiligte an einer Beratung: Berater/in und Beratene.

Die Arten von Beratung sind vielfältig: Schulberatung, Ernähungsberatung, Schuldenberatung, Personalberatung, Eheberatung, IT-Beratung, Steuerberatung etc.

Im Unterschied zu Betreuung, Belehrung etc. entscheiden Beratenene letzlich selbst, ob der Rat angenommen wird und welches Verhalten in Folge gezeigt wird. Beratung ist als Dienstleistung (oft vertraglich gesichert) eine Erklärung von Tatsachen (also Wissensvermittlung) einschließlich der Darstellung und Bewertung von Entscheidungsalternativen zur Verhaltensbeeinflussung.

Je weniger eigenes Wissen oder Erfahrung vorhanden ist und je komplexer oder komplizierter ein Sachverhalt erscheint, desto sinnvoller erscheint Beratung.

Foto von Claudia Simon
Antwort von Claudia Simon
Geschäftsführerin VISTEM GmbH & Co. KG, Heppenheim

Da stellt sich für mich erstmal die Frage, was ist denn mit "Berater" und "brauchen" gemeint?

Ich höre immer wieder folgendes in den Unternehmen:

"Ihr Konzept ist super und so aufgebaut, dass wir (das Unternehmen) es (eigentlich) selber könnten. Aber wir glauben, dass wir es durch externe Unterstützung besser und vor allen Dingen schneller und konzentrierter hinbekommen und auch Widerstände früher erkennen und auflösen können. "

Das entspricht auch unserer Erfahrung. Ein Change im Unternehmen braucht mehr als nur Wissen und Ideen. Da gibt es Widerstände, Mitarbeiter wollen mitgenommen,  Führungskräfte gecoacht werden und es braucht immer wieder den Blick von außen auf das große Ganze, um auf der Spur zu bleiben. Das sehe ich als die Hauptaufgabe eines Beratungsauftrages - neben der Impulssetzung und Skizzierung eines klaren Vorgehens.

Foto von Stefan Knorsch
Antwort von Stefan Knorsch
Geschäftsführer, Bayerisch Gmain

In jedem Unternehmen gibt es Bereiche die aufgrund fehlender personeller Resourcen, oder fehlender Expertise eines externen Beraters bedarfen. Leider lassen viele Unternehmen Potentiale ungenutzt aus einer Abneigung Beratern gegenüber.  

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Antwort von Stefan Heinisch
Geschäftsführer CUSTOR, Nürnberg

Ein klares "Ja"!

  • Kein Unternehmen kann aus Kostengründen jenseits der eigenen Kernkompetenz sämtliche Skills vorhalten, die es braucht, um die komplexen Herausforderungen einer sich ständig verändernden Umwelt zu bewältigen. Dies gilt umso mehr, je punktueller dieser Kompetenzbedarf anfällt. Dazu bedient man sich dann - ganz nach dem Grundsatz "make or buy" - eines externe Spezialisten. Klassische Einsatzbereiche dafür sind z.B. die Marktforschung oder das vergleichsweise junge Service Design.
  • Stark differenzierte Unternehmensstrukturen führen zu einer starken internen Spezialisierung. Die bekannten negativen Folgen sind der Verlust des Gesamtbildes aufgrund zu starken Silodenkens. Um also die Zukunftsfähigkeit nicht zu gefährden, benötigt man einen externen Berater mit einem holistischen Ansatz. (vgl. http://custor.de/beratung/futurecheck/) Mit einem solchen (Sparring-)Partner an der Seite kann man das eigene Unternehmen proaktiv auf den Prüfstand stellen und so zum einen negative Sanktionen durch Kunden (und Mitarbeiter!) rechtzeitig verhindern und zum anderen die Unternehmenszukunft im eigenen Sinne gestalten.
Foto von Johannes Wörle
Antwort von Johannes Wörle
Inhaber IHR UMZUGSEXPERTE, Frankfurt (Main)

So allgemein ist diese Frage nicht zu beantworten.

Bei meinem Schwerpunkt Umzugsmanagement ist es in der Regel so, dass die Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Umzugsprojekten wenig Erfahrung haben und/oder auch nicht die personellen Resourcen. Um keine Gefährdung des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen und um wirtschaftlich zu arbeiten lohnt sich daher ein Berater mit Sicherheit.

Foto von Matthias Rosenberg
Antwort von Matthias Rosenberg
Vorstand Controllit AG, Stade
Gute Frage ;0) Berater im Umfeld BCM, ITSCM und Krisenmanagement können durch die Spezialisierung Einführungsprojekte effektiver durchführen oder bei der späteren Optimierung helfen. Voraussetzung ist allerdings das die eingesetzten Berater auch Erfahrungen mit den Themen mitbringen. Natürlich kann man seine Erfahrungen als Unternehmen aber auch selber sammeln.
Foto von Hubert E. Gruenbaum
Antwort von Hubert E. Gruenbaum
Vorstandsvorsitzender, Bayreuth

Die Komplexität der steuerliche, finanziellen und rechtlichen Fragen steigt ständig an.

Hiermit steigen die Anforderungen an die Berater die "richtigen" Empfehlungen zu machen.

Darüberhinaus steigen die haftungsrechtlichen Probleme, die in diesen Empfehlungen stecken.

Foto von Mati Ahmet Tuncöz
Antwort von Mati Ahmet Tuncöz
Unternehmer Mati Ahmet Tunçöz - Experte für Selbstfindung©, Köln

Definitiv ja!

Da das eigene Arbeiten, Wirken und Handeln auf den Mehrwert anderer Personen ausgelegt ist, ist ein Fremdbild auf sich selbst und die Ergebnisse der Arbeit unumgänglich.

Nur eine eigene Meinung über Sachverhalte ist nicht umfassend genug, da der Mensch genug blinde Flecken hat, die er entweder nicht sieht oder nicht sehen kann oder will.

Herzlichst

Mati Ahmet Tuncöz

www.tuncoez.de 

Foto von Wolfgang Inderwies
Antwort von Wolfgang Inderwies
Inhaber IndeConsult, Scheyern

Ja, Berater sind vor allem aus drei Aspekten hilfreich:

  1. Der Berater hat einen "Blick von außen" auf die jeweilige Aufgabenstellung und bringt Markterfahrungen mit.
  2. Der Berater kann bei der Vermarktung von Projektergebnissen "nach innen" unterstützen, da ein Externer häugig höhere Akzeptanz genießt.
  3. Der Berater liefert zusätzliche Kapazität für Projekte, die im Rahmen des Tagesgeschäfts oft nicht zur Verfügung steht.
Foto von Gerhard Holzer
Antwort von Gerhard Holzer
Manager, Ebreichsdorf

Berater können einerseits helfen, neue Blickwinkel zu eröffnen und externe Erfahrungen anderer Unternehmen einzubringen; zum Zweiten können sie aber auch als Prophet aus einem fremden Land Meinungen der eigenen Mitarbeiter dem Management "besser verkaufen".

Und ein dritter Aspekt sind je nach Setup auch Ressourcen, die bei knappen eigenen Möglichkeiten temporär zur Verfügung stehen.

Foto von Dr. Alexander Deicke
Antwort von Dr. Alexander Deicke
Inhaber, Ludwigsburg

Ein Berater kann in vielerlei Hinsicht von Nutzen sein. Demnach gibt es viele verschiedene Gründe, wonach es sinnvoll ist, sich die Hilfe eines Beraters zu sichern, um das Unternehmen voranzutreiben. Man unterscheidet danach:

1. Innerhalb eines Unternehmens kommt es bei Umstrukturierungen oder Ausfällen verschiedenster Art häufig zu Personalengpässen. Da die Einstellung eines neuen Mitarbeiters sowohl eine strategisch als auch eine finanziell wichtige Entscheidung ist, wäre es hier von Vorteil, auf einen Berater zurückzugreifen, welcher entweder eine beispielsweise krankheitsbedingte Vakanz überbrückt oder dem Unternehmen Luft verschafft, sich in aller Gründlichkeit um einen neuen Mitarbeiter zu kümmern.

2. Ein weiterer Aspekt, den ein Berater mit sich bringt, ist die Tatsache, dass dieser gezielt für Fachbereiche ausgewählt werden kann und diese perfekt und ohne große Einarbeitungszeit in den Arbeitsalltag starten können. Es wird sich also "know - how" ohne große weitere Arbeitsschritte eingekauft.

3. Außerdem können durch Berater effizient Projekte abgewickelt werden, die nicht umbedingt Kerngeschäft eines Unternehmens sind, allerdings trotzdem einer Abwicklung bedürfen. An dieser Stelle ist ein Berater extrem sinnvoll, da dieser, wie bereits oben erwähnt Fachspezifisch die Engpässe des Unternehmens behebt.

Foto von Niko Bayer
Antwort von Niko Bayer
Inhaber, Nieder-Olm

Nein. Völlig überflüssig, wenn man selbst alles besser weiß und keinen Wert auf andere Meinungen legt. Neue Blickwinkel, kluge Fragen als Anstoß erhalten, von anderen Erfahrungen hören, das ist nur was für Leute, die nicht wissen, was sie wollen. Routine und Gewohnheit haben etwas sehr Beruhigendes an sich. Warum sollte man etwas in Frage stellen, wenn es schon seit XXX Jahren so gemacht wird?

Foto von Jörg Schacht
Antwort von Jörg Schacht
Geschäftsführender Gesellschafter i-Q Schacht & Kollegen Qualitätskonstruktion GmbH, Schwaig bei Nürnberg

1) Um Kapazitätsspitzen abzudecken

2) Um sich schnell neues Know How in die Firma zu holen

3) Um mal eine Sichtweise zu bekommen, die nicht durch die Brille der Betriebsblindheit erfolgt

Foto von Martina Haas
Antwort von Martina Haas
Inhaber Martina Haas Speaking | Networking | Innovation, Berlin

Es ist überaus hilfreich, die Betrachtung eines Außenstehenden mitheranzuziehen - er hat - hoffentlich - die nötige Expertise und ist angesichts der Distanz nicht betriebsblind. Zudem sind Ihre Themen für Berater nicht emotionsbelastet. Das ermöglicht Beratern eine objektivere Sicht.

Dennoch gilt: Sie sind der Experte und kennen Ihre Kunden am besten. Und: Sie sind der Entscheider, der die Konsequenzen trägt. Insofern gilt: Holen Sie sich externen Input und  cehcken und verproben Sie ihn dann. Lösungen müssen zu Ihnen passen, denn Sie sind draußen an der Verkaufsfront...

Foto von Carmen Pérez Pies
Antwort von Carmen Pérez Pies
Management Assistentin, Düsseldorf

Ist das eine ernsthaft gemeinte Frage? Falls ja, hier ein paar Argumente dafür:

- gesammelte Expertise zu bestimmten Themen

- sie können und sollen unangenehme Fragen stellen / Sachverhalte ansprechen oder unpopuläre Lösungen vorschlagen, ohne ihren Arbeitsplatz zu gefährden (was sicherlich bei einem "normalen Angestellten" der Fall wäre).

Foto von Dieter Renner
Antwort von Dieter Renner
Senior Fellow DRC Advisors to Board, Jesenwang

Ja, Berater können nicht die Aufgaben des Managements übernehmen, sondern folgende Aufgeben leisten:

Neue Methodikkompetenzen und Erfahrungen aus anderen Unternehmen einbringen

Kapazitätsengpässe in Funktionsbereichen für gewisse Zeiten schliessen

Aus neutraler und distanzierter Sicht Strategien und Ziele kritisch hinterfragen

Foto von Dr. Marc Lampe
Antwort von Dr. Marc Lampe
, Dallgow-Döberitz

Volkswirtschaftlich betrachtet wäre es sinnvoll, wenn jeder Mitmensch alle Fragen seines Lebens, wie z.B. medizinische, steuerliche und rechtlich, selbst beurteilen und beantworten könnte. Die Komplexität unserer Biologie lässt sich aber nicht durch uns Menschen verringern bzw. einschränken. Das Rechts- und das Steuersystem ließen sich schon vereinfachen, theoretisch. Ob die Politik in unserer Epoche dazu in der Lage ist, ist eine zweite Frage. So lange, wie Sachverhalte aber sehr komplex sind und ohne viel fachliche Kompetenz kaum mehr sicher einzuschätzen sind, werden Berater erforderlich sein. Ich kenne viele Fälle, in denen Bekannte meinten, eine rechtliche Streitigkeit auch ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts zu bewältigen, aber schlechte Erfahrungen machen mussten. Oft überwiegen die so verursachten Nachteile die Kosten, die ein Rechtsanwalt gekostet hätte. Ich als Rechtsanwalt würde auch nie meine Schuhe selber reparieren wollen, mich selbst medizinisch zu behandeln versuchen usw., weil ich darüber einfach zu wenig weiß bzw. über zu wenig Erfahrung verfüge.

Foto von Ralph Dalibor
Antwort von Ralph Dalibor
Inhaber Dalibor.communications, Bielefeld

Die Antwort ist (für einen Berater) nicht so einfach. Deshalb lautet sie: Das hängt davon ab! 

Wenn genügend Kompetenz im eigenen Unternehmen vorhanden und eine Kultur der Fehlerakzeptanz sowie eine gelebte Feebackkultur etabliert sind, kann es manchmal auch ohne Berater gehen. 

In vielen (den meisten) Unternehmen wird bei der Zusammenarbeit mit einem Berater jedoch gerade der neutrale und kompetente Blick von Außen gesucht. Und das ganz unabhängig von der eigenen Kultur. Die Hoffnung: Der Berater sieht Zusammenhänge, die Interne aufgrund von "Betriebsblindheit" nicht sehen (können.) Das kann hilfreich sein und ist es meist auch.

Wenn der Berater die Kommunikation und die damit notwendigerweise einhergehende Organisation sichten soll, ist es oft nicht einmal notwendig, detaillierte Branchenkenntnisse zu haben. Gelegentlich ist es sogar besser, wenn der Berater auf der Basis seiner fachlichen (Kommunikations-)Kompetenz Fragen stellt, die ein fachlich versierter Experte nicht stellen würde. Insofern würde ich sagen: Berater werden gebraucht.

Foto von Harry Houthuijse
Antwort von Harry Houthuijse
Managing Director, Zürich

Nicht unbedingt!
Berater sind "professionelle, bezahlte Freunde", die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein echter Freund kann, je nach Situation, der beste Berater sein. 
Man braucht nicht unbedingt Berater, aber durchaus Freunde!

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Antwort von Andreas Brinker
Prokurist, Leiter Finanz- und Rechnungswesen ICS adminservice GmbH, Leuna

Unternehmen/Unternehmer brauchen Berater dann, wenn Veränderungen anstehen (positiv in Wachstumsphasen und negativ in schwierigen Phasen) und sie selber nicht die Kompetenz/Erfahrung besitzen, diesen Prozess zu managen oder Input von außen benötigen. Was es nicht braucht sind 25 jährige Berater ohne jegliche Lebens- und Unternehmenserfahrung, deren einzige Referenz der Name ihres lukrativen Arbeitgebers ist und die zu astronomischen Tagessätzen Allgemeinplätze abarbeiten

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Antwort von Regina Michalik
Inhaberin, Berlin

Braucht man Architekten? Physiotherapeuten? Fachkräfte im Baumarkt? Wenn man sich doch selbst das Traumhaus entwerfen,Übungen und Reparaturanleitungen im internet runterladen kann?
Niemand braucht Berater - es sei denn er oder sie kann sie gebrauchen: das heisst, man muss wissen, was man sich von der Beratung verspricht, was man will, was die Fragen und Probleme sind, bei denen man Unterstützung sucht. Und wie diese Unterstützung aussehen sollte: reicht ein Buch, ein Faltblatt, ein Rat von Freunden oder möchte ich eine persönliche. auf mich abgestimmte Hilfestellung durch einen Profi. 
Und wenn man nicht weiß, was genau man braucht, was helfen könnte, so hilft eine Beratung zur Beratung: durch Beratungsprofis wie OrganisationsentwicklerInnen, die wissen, was für unterschiedliche Unterstützungsformate existieren, sie zumindest teilweise persönlich beherrschen, aber im Zweifelsfall auch gern KollegIinnen empfehlen oder eine weitere Beratung überflüssig machen. 

Foto von Hans Ulrich Würth
Antwort von Hans Ulrich Würth
Copywriter Employer Branding & Direct Response Hans Ulrich Würth _Personalmarketing, Braunschweig

Es kann schief gehen mit Berater und ohne Berater. Nimmt man die Sache selbst in die Hand hat man im Fall des Falles zumindest einen Schuldigen. Das ist ganz wichtig fürs eigene Wohlbefinden. Darüber hinaus - und das ist das Übliche - hat man mit Berater die besseren Chancen zur Lösung des Problems. Die Aufgabe für den Beratungssuchenden liegt darin, den passgenauen Berater für die Aufgabenstellung zu finden. Stimmt dann auch noch die Passung zwischen Beratungssuchendem und Berater, ist das schon ziemlich mehr als nur die halbe Miete. 

Foto von Karl H. Jaquemot
Antwort von Karl H. Jaquemot
Inhaber Betriebsberatung Jaquemot, Aachen

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Sie in Rechtsfragen einen Anwalt, in Gesundheitfragen einen Arzt oder in Steuerfragen eien Steuerberater benötigen? Sie werden hoffentlich sagen: Klar, man kann ja nicht alles wissen!

Und das ist auch meine Antwort: Berater haben in vielen Fällen ihre Berechtigung und Notwendigkeit. So brauchen Sie in vielen Fragen der arbeitsteiligen Wirtschaft Experten und Kenner der Materie, die Ihnen die Sachverhalte fachkundig und verständlich vermitteln können.

Das gilt umso mehr in einer Wissensgesellschaft, in der unser größtes Kapital vor allem im verfügbaren Wissen gesehen wird. Sofern also der verfügbar gemachte Beratungs-Nutzen durch Wissenszuwachs das notwendige Beraterhonorar übersteigt, ist die Investition in Beratung sogar sehr gut angelegtes Geld.

Foto von Klaus-Henning Glitza
Antwort von Klaus-Henning Glitza
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Die Frage ist sehr pauschal, aber ich will trotzdem versuchen, sie zu beantworten. Ich nehme an, dass es um eine Person geht, die Sie berät, und nicht um Außendienstler, dioe sich auch oft Berater nennen. 

Wenn es um Fachwissen geht, das Sie selbst nicht in ausreichendem Maße haben, brauchen Sie einen Fachmann in dem betreffenden Wissengebiet, also einen Berater. Allerdings ist Berater kein geschützter Begriff, so dass in diesem Sektor auch diverse Scharlatane anzutreffen sind. Falls Sie Fragen haben, wie man eieinen geeigneten Beater finden, wenden Sie sich sich gerne  nochmals an mich.. 

Foto von Dr. Wafi Al-Baghdadi
Antwort von Dr. Wafi Al-Baghdadi
Inhaber Dr. Wafi Al-Baghdadi Cosulting & Coaching, Hennef
  • wenn der Klient unsicher ist
  • Wenn der Klient wirklich nicht weiterkommt
  • Wenn der Klient den Blick über den Tellerrand hinaus bringen will
  • Bei anstehenden (schwierigen) Veränderungen
  • Wenn der Klient Konflikte im Team oder in der Führungsmannschaft nicht lösen oder zumindest bewältigen  kann
  • Bei der Einführung neuer Abläufe/Techniken
  • Wenn die Geschäfte schlecht laufen
  • Beim Bestimmen von Visionen, Strategien und Zielen
  • Bei der Einführung von Projektmanagement im Unternehmen
  • Bei anstehenden schwierigen bzw. komplexen Situationen
  • Wenn der Klient die gelebte Organisationsstruktur erneuern will
  • Wenn der Klient mehr Effektivität im Unternehmen erreichen will
  • Bei der Einführung eines neuen Produktionssystems
  • Mit besten Grüßen von … info@al-baghdadi.de
Foto von Thomas Pochadt
Antwort von Thomas Pochadt
Key Account Manager, Hamburg

Eigentlich zeigt die Frage schon, warum ein Berater benötigt wird. Nur ein Berater kann die Wünsche und die daraus abgeleiteten Ziele ermitteln und auch ggf. passende Lösungen anbieten.

Foto von Ernst Lorenzen
Antwort von Ernst Lorenzen
Inhaber, Siek

Berater sind dann empfehlenswert, wenn es im Leben um Situationen geht, die den affektiven, also den gefühlsbetonten Lernzielbereich betreffen. Da ca. 81% unserer Handlungen unbewusst ausgeführt werden, ich also nicht den Verstand einsetze, bevor ich handle, muss der Mensch lernen, trotz allem richtig zu handeln. Das geht oft nur mit der Hilfe eines Fachmannes, hier also eines Beraters.

Foto von Dr. Khalil Hourani
Antwort von Dr. Khalil Hourani
General Manager Hourani Consulting, VS-Villingen

Berater sollen Untenehmen und Menschen beraten. Dies wird um so wichtiger je komlexer das Umfeld ist. Gerade in Zusammenhang mit Digitalisierung wird dies wichtiger.
Beratung ist wichtig um Unternehmen und Menschen nach Vorne zu bringen.

Also man braucht Berater, wenn man mnicht stehen bleiben will.

Stillstand ist Rückstand.

Foto von Joachim Lang
Antwort von Joachim Lang
Geschäftsführer consinion GmbH, Ulm

Ein klares JA.

Das Wissen, das wir im Internet finden ist schier unerschöflich. Zudem drängt sich natürlich auf, dass die kommenden Algorithmen Fakten finden und uns Entscheidungen abnehmen. Ob diese Entscheidungen dann besser sind, als die, die ich selbst getroffen hätte ist  offen.

Der Unterschied zwischen der Qualität dieser Entscheidungen liegt darin, dass die persönlichen Werte eines jeden Menschen Basis seiner Entscheidungen ist. Diese Werte sind auch Basis meines Handelns. Auch wenn ein Computer meine Entscheidungen übernimmt, übernimmt er nicht die Verantwortung für mein Tun.

Der Berater dient uns mit seinen Werten und seiner Erfahrung der Reflexion unseres Verhaltens. Ich bin davon überzeugt, dass der persönliche Austausch und Kontakt die größte Erungenschaften der Menschheit ist und unseren Erfolg auch in Zukunft garantiert.

Foto von Othmar Loser-Kalbermatten
Antwort von Othmar Loser-Kalbermatten
Inhaber, Emmenbrücke

Es braucht keine Berater, da die Natur eh arbeitet. Vielleicht nicht in die gewünschte Richtung. Wenn man die Arbeit der Natur etwas steuern will, kann die Aussen-Sicht eines externen Beraters hilfreich sein. Und manchmal sind Hinweise und Hilfestellungen nützlich. 

Foto von Dr. Bernd Thurat
Antwort von Dr. Bernd Thurat
Interim Manager und Interim Executive Dr. Thurat Unternehmensberatung, Aachen

Berater sind "Sparringspartner" mit den ich Szenarien durchsprechen kann, die aus Ihrer Erfahrung aus den unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen schöpfen können.

Das setzt aber voraus, dass ich weiß wohin ich will, der Berater darf auf keinen Fall das Zepter in die Hand nehmen und zum bestimmenden Element in dem Unternehmen werden.

Er ist Berater und vor diesem Hintergrung brauchen wir ihn

 

Gruß

Bernd Thurat

Foto von Dr. Detlef May
Antwort von Dr. Detlef May
, Herrsching am Ammersee

Um solche Fragen zu beantworten braucht man offenbar einen!

Wer selbst unendlich viel Erfahrung auf allen Wissensgebieten der Welt hat, braucht natürlich  keinen ????

Foto von Guy Jean Foglino
Antwort von Guy Jean Foglino
Geschäftsführer GFI - Gesellschaft für intelligente Finanzkonzepte mbH, München

Man braucht einen Berater aber nicht irgendwelchen Berater.

Das Wort Berater ist vielseitig. Für mich ist er jemand, der einen kompletten Marktüberblick in den Bereiche hat, worüber er berät. Er ist dafür da, um der zu beratenden Person oder Firma zu helfen, eine optimale Entscheidung zu treffen.

Durch seinen Überblick,seine strukturierte Vorgehensweise und seine Erfahrung gelingt es ihm, eine Lösung herbei zu führen, auch wenn die Situation kompliziert ist. 

Dafür muss es in der Lage sein, die Ausgangslage genau zu ermitteln und zu analysieren, die Ziele und Wünsche der zu beratenden Person oder Firma zu erfragen, eventuell sie auch in Frage zu stellen, um danach den Weg zu einer Entscheidungsgrundlage zu ebnen.

Foto von Detlef Symanski
Antwort von Detlef Symanski
Inhaber Consulting Management Symanski, Essen

Berater sind erforderlich. Sie geben innerhalb einer Firma eine neutrale Sicht auf die Dinge. Ferner ergibt sich durch Berater die Möglichkeit, auf zusätzliche Fachkompetenz zurückzugreifen. Außerdem haben  Berater die Möglichkeit, zeitich begrenzt bzw. befristet tätig zu werden und trotzdem ein Projekt zu Ende zu bringen.

Foto von Susanne Sperber-Pflaumer
Antwort von Susanne Sperber-Pflaumer
Freischaffende für Strategie und Kommunikation, Garmisch-Partenkirchen

Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an...

Grundsaetzlich sollte man sich fragen: 'Welches Problem will ich eigentlich lösen?'

Je nach dem, wie man diese Frage beantwortet, kann man die Frage weiter analysieren. Wenn ich die bestmoegliche Loesung fuer ein Problem finden will, kann ich folgende Fragen analysieren:

  • Habe ich den vollen Ueberblick ueber das Problem?
  • Kenne ich tatsaechlich alle Fakten des Problems?
  • Kann ich zusaetzliches Wissen generieren, wenn eine unbeteiligte/neutrale Person das Problem analysiert.
  • Wieviele potentielle verschiedene Loesungen kann ich fuer das Problem erkennen?
  • Kann ich mehr Loesungsansaetze finden, wenn ich Personen involviere, die z.B.
    • Uber mehr Erfahrung verfuegen als ich
    • Einen Ueberblick ueber die Branche haben
    • Aehnliche Probleme anderswo bereits geloest haben
    • Andere perspektiven aufzeigen
    • Meinen Ansatz hinterfragen

In vielen Faellen koennen Berater unterstuetzen, weil sie:

  • Neutral und unvoreingenommen analysieren
  • Kritische Fragen stellen, die sie eigene Sichtweise auf die Probe stellen
  • Weil sie kreative Loesungsansaetze vorschlagen - 'Thinking outside the box'

Eine ganz andere Frage ist jedoch, wie man den passenden Berater findet.

Foto von Prof. Dr. Hans Demanowski
Antwort von Prof. Dr. Hans Demanowski
, Berlin

Ja, denn man kann sich nicht in jedes Spezialgebiet einarbeiten. Berater bringen spezielles Know-How ein, das sich im Unternehmen oft nicht wirtschaftlich vorhalten lässt. Zudem haben Berater einen unverstellten Blick "von außen" und können deshalb Problemlösungen oft besser identifizieren. Sie bringen außerdem in der Regel eine neutralere Übersicht der jeweiligen Branche mit und sind unvoreingenommen.

Foto von Alois Gmeiner
Antwort von Alois Gmeiner
DER WERBETHERAPEUT DER WERBETHERAPEUT, Wien

JA, Berater machen SINN!

Denn, sie durchbrechen das "Scheuklappendenken" im eigenen Betrieb und bringen auch komplett neue Ansätze für das Marketing und die Werbung (so der Berater auch gut ist ;-)

Den ersten Input kann eine Selbst-Analyse bieten - so wie hier: http://www.werbetherapeut.com/gratis-werbecheck/

Da gibt es dann SOFORT erste konkrete Tipps was man im eigenen Marketing verbessern kann.

 

Gruß:

 

Werbetherapeut

Foto von Markus Hövener
Antwort von Markus Hövener
Geschäftsführer suchradar Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing, Emsdetten

Natürlich braucht man nicht unbedingt einen Berater. Man kann sich auch vieles anlesen. Es gibt hier hinreichend viele Bücher und Online-Quellen (wie das SEO Learning Center von Moz).

Aber: So erhält man nur das Wissen, nicht aber die Erfahrung. Welche Maßnahmen bewirken wirklich etwas? Und was ist nur Nice-to-Have? Dafür benötigt man eben die nötige Erfahrung und für die ist ein Berater schon hilfreich.

Foto von Dr. Axel Härtl
Antwort von Dr. Axel Härtl
Inhaber Optimierungspartner Dr.-Ing. Axel Härtl, Feldhorst

DIe Frage müssen Sie für sich selbst beantworten. "Man" kann Berater sinnvoll hinzuziehen, wenn die anstehenden Fragen nicht selbst geklärt werden können; z.B. Steuerberater, Bankberater, Fachplaner, etc.

Wenn Sie Unternehmensberater meinen, dann würde ich darauf achten, dass praktikable Vorschläge entwickelt werden, die auch umsetzbar sind. Beim häufig vorgeschlagenen Abbau von Personal wäre ich vorsichtig - der Schuss geht meistens nach einiger Zeit nach hinten los. Ich bin als Unternehmensentwickler seit 15 Jahren aktiv und bin schon sehr häufig beauftragt worden, die Schieflagen nach Personalabbau wieder zu korrigieren.

In Einzelfällen kann es auch aus rein kapazitiven Gründen sinnvoll sein, externe Fachkräfte hinzuzuholen. Das sind dann aber weniger klassische Berater, sondern z.B. Interim Manager.

Grundsätzlich - immer wenn Sie unsicher sind, kann der Einsatz eines Sparringspartners Vorteile bringen.

Zuguter Letzt: es gibt auch Coaches, die häufig als Berater bezeichnet werden. Nur Coaching ist etwas völlig anderes - ein Coach würde Ihnen nie zu etwas raten, sondern Sie durch Fragen und Hilfestellungen darin unterstützen, selbst die Lösung zu Ihrer Fragestellung zu finden.

Foto von Anna E. Schmaus
Antwort von Anna E. Schmaus
Eigentümerin und CEO, Deggendorf

Ein Berater wird dann benötigt, wenn Fragen und Probleme gelöst werden sollen, für die eine Firma, Organisationen, eine Förderbank, eine Regierung keine entsprechenden Personen beschäftigt hat. Berater sollen Experten auf ihrem Gebiet sein. Mit ihrem Fachwissen können Berater ein Frage oder ein Problem schnell und auf hohem Niveau zur Zufriedenheit aller lösen.

Foto von Rolf Sterzinger
Antwort von Rolf Sterzinger
Geschäftsführer, Kronberg im Taunus

Seit es Lebensgemeinschaften gibt, ist auch die Tätigkeit von Beratern bekannt.

Die Herrschenden hielten sich sowohl in Fachfragen wie auch in Lebensfragen

Astrologen, Ärzte, Priester und Gelehrte. Heute wird dies in verstärktem Umfang

praktiziert. Das gilt besonders für die ehemaligen kommunistischen Länder.

Foto von Ive-Marko Harjes
Antwort von Ive-Marko Harjes
Geschäftsführer Xpuls business solutions gmbh, Bremen
Hallo zusammen, das ist natürlich eine außerst spannnede Frage... Wenn man sie von der anderen Seite betrachtet müsste man sich fragen: Macht es für ein Unternehmen Sinn, für alle aufkommenden insbesondere temporären Aktivitäten Kapazität und Qualifikation im Hause zu haben? Haben die Planer nach (!) einer nervenaufreibenden Neuplanung oder dem Anlaufmanagement von Produkten genügend Liniengeschäft, um weiter beschäftigt zu werden? Also, bei strategischer Neuausrichtung, großen Planungsaktivitäten bis hin zu zielgerichteten trouble shooting z. B. im Ausland, ist es sicherlich sinnvoll, auf fremde Kapazitäten mit (gerade dann spezifischer) Qualifikation zurück zu greifen. Manchmal sind es dann Berater oder temporäre Unterstützer... Ganz unsinning ist das nicht. Sollte aber vielleicht keine Unternehmensstartegie sein.
Foto von Manfred Krupp
Antwort von Manfred Krupp
, Neu-Isenburg

Das hängt davon ab, wieviel Kenntnisse und Erfahrungen der Auftraggeber mit dem speziellen Fachgebiet des Beraters hat. Und mit der Komplexität der Fragestellung. Beratung in komplexen Fragestellungen für einen Auftraggeber, der seine Kenntnisse in einem anderen Fachgebiet hat, wird so gut wie immer zu einem besseren Ergebnis führen und häufig auch noch kosteneffizient sein.

Foto von Wolfgang M. Voigt
Antwort von Wolfgang M. Voigt
Geschäftsführer, München

Man kann einen Berater brauchen, wenn man

  • zu eigenen Vorhaben eine kompetente, unvoreingenommene Stimme hören möchte, auch wenn sie gegebenenfalls unbequem ist
  • Probleme nicht mehr mit den bisher bewährten Instrumenten löst
  • eine Aufgabe vor sich hat, für die im eigenen Unternehmen keine Kapazität und / oder nicht ausreichend Kompetenz verfügbar ist
  • bereit ist, Externen einen Vertrauensvorschuss zu gewähren und auf dieser Basis mit ihnen zusammenzuarbeiten 
Foto von Wolfgang Bartholner
Antwort von Wolfgang Bartholner
Inhaber, Wien

Ein Berater bringt die oftmals dringend notwendige "externe Komponente" ins Unternehmen. Das betrifft Know-How, Problemanalyse sowie die Freiheit von internen Hierarchien (keine Abhängigkeiten oder Angst, bestimmte Diagnosen zu formulieren). Der Berater kennt viele andere Unternehmen von Innen und hat die Erfahrung gesammelt, wie gewisse Situationen oder Herausforderungen dort bewältigt wurden. Aus diesem Erfahrungsschatz kann man dann praxiserprobte "best practises" ableiten, die ohne Berater meist keinen Eingang ins Unternehmen finden. 

Foto von Stefan Zimmermann
Antwort von Stefan Zimmermann
Selbständig, Berlin

Die Frage ist natürlich sehr allgemein formuliert. Ich möchte darauf etwas konkreter antworten:

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Trainer und Coach für interkulturelle Kompetenzen kann ich sagen: Die Rückmeldungen meiner Kunden zeigen mir, dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich zu bestimmten Themen beraten zu lassen. 

Konkret auf meine Arbeit bezogen heißt das: Viele meiner Kunden haben mir die Rückmeldung gegeben, dass ihnen das Training bzw. Coaching geholfen hat, bei interkulturellen Begegnungen besser zurecht zu kommen. Sie konnten kritische Situationen besser einschätzen und sich angemessener verhalten. Gerade für Deutsche, die mit Chinesen geschäftlich zu tun haben, ist es wichtig, sich gründlich vorzubereiten, da die kulturellen Unterschiede sehr groß sind.

Foto von Prof. Dr. Eckart Koch
Antwort von Prof. Dr. Eckart Koch
, München

Jeder benötigt Expertise in einem Bereich, in dem er sich nicht so genau auskennt, der aber für seine Aktrivitäten und zu erreichenden Ziele wichtig ist. Dies kann sich auf einige Spezialbereiche des eigenen Unternehmens beziehen oder es ist die unabhängige Expertensicht auf übergeordnete Fragen des Managements oder der strategischen Ausrichtung beziehen.

Foto von Margit E. Flierl
Antwort von Margit E. Flierl
Inhaberin / Managing Director Delta Consultants EK, Nürnberg

Ja, man braucht Berater.

Berater sind der direkte Weg zu zusätzlichen Kapaziäten und Direkt-Zugriff auf das Ziel Know-how. Dazu kommt die sofortige Nutzung der Erfahrung des Beraters. Zeitlich und bezüglich der Kosten ist der Einsatz eines Beraters für das Unternehmen überschaubar und planbar.

Der Nutzen beim Einsatz eines Beraters übertrifft die Kosten.

Foto von Michael Schulze Heuling
Antwort von Michael Schulze Heuling
Geschäftsführender Gesellschafter tci-tangram consultants international gmbh, Bückeburg

"Weil man Autos nicht anschieben kann wenn man drin sitzt."

Berater kennen in der Regel aufgrund langjähriger Praxis mehrere Unternehmen und verschiedene Lösungsansätze, die das Unternehmen nicht kennt, da es ja sonst allein eine Lösung gefunden hätte.

Foto von Dr. Hans-Ulrich Westhausen
Antwort von Dr. Hans-Ulrich Westhausen
Leiter Konzernrevision, CIA, CISA, CFE, CCSA, CFSA ANWR GROUP eG, Düsseldorf

Als langjähriger Revisionsleiter in verschiedenen Branchen bin ich zunächst per Berufsdefinition interner Prüfer und Berater. Die Revisionsfunktion ist in D und vielen anderen Ländern unmittelbar oder zumindest mittelbar gesetzlich normiert. Auch wenn der Mehrwert des Revisors meist sehr schwer zu quantifizieren ist, ist er dennoch empirisch belegbar.

Unabhängig von der Beraterfunktion eines Internen Revisors, ist ein Berater grundsätzlich sinnvoll, um den Blick "von außen" (prozessunabhängig) in eine Problembewertung einzubringen und damit die jeweilige Problemlösung bzw. das Arbeitsergebnis qualitativ zu verbessern (im Vgl. zur rein prozessinternen Lösung) und darüber hinaus meistens auch zu beschleunigen.

Foto von Henryk Konhäuser
Antwort von Henryk Konhäuser
Inhaber, Krefeld

Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Zunächst ist zu klären, ob für eine Aufgabenstellung ausreichend internes Expertenwissen zur Verfügung steht. Ist dies nicht der Fall, dann kann ein externer Berater eine Lösungsoption sein und diese Lücke schließen. Steht hingegen ausreichend interne Fachkompetenz zur Verfügung, dann kann ein Berater Sinn machen, um interne Kapazitätsengpässe zu kompensieren oder aber auch alternative Sichtweisen beizusteuern. Insbesondere dort, wo vorhandene Fachkompetenz mit operativer Verantwortung einhergeht, sind externe Zweitansichten häufig sehr zielführend.

Foto von Dirk Volkmann
Antwort von Dirk Volkmann
Interim Manager, Düsseldorf

Allein um einen freien, nicht verstellten Blick auf die internen Abäufe in einem Unternehmen zu bekommen, ja ! Vielfach haben Mitarbeiter und Führungskräfte schlichtweg ein Brett vorm Kopf, 'das haben wir ja schon immer so gemacht'. 

Auf der anderen Seite kennt die Führungsebene oftmals nicht die Probleme (und ggf. auch die Lösungsansätze) der unteren Ebenen (the iceberg of ignorance: https://www.linkedin.com/pulse/iceberg-ignorance-arun-kumar-agarwal/), hier sind neutrale Berater (oder eben ein Interim-Manager) das beste Mittel um diese Potenziale zu heben. 

 

Foto von Werner Hülsmann
Antwort von Werner Hülsmann
Geschäftsführer, Konstanz

Man braucht keine Berater, wenn man alle Kenntnisse, um die es geht selbst hat.

Wenn aber in einem Unternehmen nicht alle erforderlichen Kenntnisse zur Erledigung aller erforderlichen Aufgaben (z.B. zur Umsetzung des Datenschutzes und insbesondere der DSGVO) vorhanden sind, dann hat das Unternehmen zwei Möglichkeiten: a) es läßt eigene MitarbeiterInnen  für diese Aufgaben aus- und fortbilden oder b) es nutzt die Expertise von Berater/innen. Welche der beiden Varianten (die auch i Mischformen einsetzbar sind) für das Unternehmen sinnvoll und wirtschaftlich sind, kommt auf das Unternehmen und die jeweilige Situation an.

Die Frage läßt sich also mit einem klaren "Das kommt ganz darauf an!" beantworten. :-)

Foto von Iris Skowronek
Antwort von Iris Skowronek
Unternehmerin Unternehmenserfolg²¹, Bad Kreuznach

Ist die Frage ernst gemeint? 

Es fehlt in den Unternehmen sehr oft an kaufmännischer Kompetenz. Die Tendenz, dass Unternehmen in Schwierigkeiten geraten liegt in erster Linie an der mangelhaften unternehmerischen und organisatorischen Führung. Eine Chance auf ausreichend Handlungsspielraum für das Einleiten von Gegenmaßnahmen haben Sie nur, wenn Sie frühzeitig, auf Ihre Unternehmensanforderungen abgestimmte, Überwachungs- und Steuerungssysteme implementiert haben!

Was ist dabei das Dilemma der Unternehmen?

  • Die Angst "Schwäche" (die keine ist) zu zeigen!
  • Kein Geld! Kein Geld?

An der Entwicklung der betrieblichen Zahlen kann jeder Unternehmer leicht ablesen, wann es an der Zeit ist, die Reißleine zu ziehen. Leider verzichten viele Unternehmen, vor allem Kleinere, auf jede Form von Hilfe, da sie glauben, alles selbst (besser) zu wissen. Oder sie geben ihr Geld lieber für "wichtigere" Dinge aus. Betriebsberater steigen dann oft erst in das Geschehen ein, wenn sie von der Bank eingesetzt werden, weil ein Kredit zu platzen droht.

Nachweislich erfolgreicher und cleverer ist aber, wer weiß, dass er/sie nicht alles wissen kann. Dies erkennt, ein Netzwerk mit Experten pflegt und sich frühzeitig Hilfe holt!

Foto von Andreas Barthel
Antwort von Andreas Barthel
Director Barthel&Partner, Frankfurt am Main

Wenn ich diese Frage einmal auf den Prozess des Unternehmens-zu und -verkaufs und eines strategischen Coachings reduzieren darf dann möchte ich wie folgt antworten:

  • Beim Unternehmens Zu- und Verkauf benötigt ein Käufer Fachanwälte und Steuerberater/Wirtschaftsprüfer in jedem Fall  Die Fragen und zu lösenden Themen bei der Steuer und Handelsrechtlichen Struktur des Zu-/Verkaufs verlangt Spezialistenwissen - hier verlieren "Geizhälse" richtig Geld und aus meiner Sicht wäre es grob fahrlässig hier auf Beratung zu verzichten.
  • Bei der Beratung für einen Zu-/und Verkauf ist der Einsatz eines Branchenberaters angeraten, weil dieser die Prozesse kennt und den Grad des Interesses der anderen Seite richtig einschätzen kann. Bei der Erstellung eines Unternehmens-memorandums und anderen notwendigen Dokumenten kann ein Berater wertvolle Dienste leisten. Weiterhin ist es gut in Verhandlung einen emotional nicht beteiligten Berater neben sich zu wissen der gerade in schwierigen Verhandlungen wertvolle Dienste leistet - oft auch den "Deal" rettet. Unternehmensmakler benötigen Sie nicht, denn diese Vermitteln nur und sind aus meiner Sicht überflüssig.Aus meiner Sicht sollten Berater nur auf Dienstleistungsbasis entlohnt werden, weil die übliche Variante über erfolgsabhängiges Honorar (5% vom Unternehmenswert i.d.Regel), das Halndel negativ beeinflussen kann.
  • Wenn Unternehmer eine neue Strategie aufsetzen möchten, oder etwas verändern wollen, ist ein Branchen erfahrener Coach/Berater ebenfalls eine große Hilfestellung, weil er die Fragen stellt (stellen sollte), die den Unternehmer weiterhelfen sich neu auszurichten. Das muß nicht unbedingt eine neue große Erkenntnis sein, meist reicht sogar eine Bestätigung des Gefühls das die Unternehmer sowie so schon "in sich tragen".
  • Letztendlich kommt es auf die Qualität des Beraters an und darauf wie der Kunde und Berater zusammenarbeiten - das ist entscheidend für den Erfolg einer Beratung

Auch wir lassen uns im übrigen von Spezialisten/innen beraten und wir haben es niemals bereut - sie waren ihr Geld Wert.

Konnte ich Ihnen damit weiterhelfen?

Viele Grüße

Andreas Barthel

Foto von Axel Schrand
Antwort von Axel Schrand
, München

Berater verfügen  i.d.R. über einen breiten Erfahrungshorizont, insbesondere dann, wenn Sie sich auf eine Branche oder einen Managementbereich spezialisiert haben. 

Berater sind im Idealfall nicht betriebsblind und haben keine Scheuklappen.                                   Sie sind unbefangen, objektiv und kritisch.

Berater sind hinsichtlich der Entwicklungen in ihrem Kompetenzbereich auf dem neuesten Stand. Sie sind auch bestenfalls interdisziplinär orientiert und können ihre erfolgreichen Beratungs-leistungen durch eine Referenzliste bestätigen.

 

Foto von Christian Pirker
Antwort von Christian Pirker
Geschäftsführender Gesellschafter, Klagenfurt-Viktring

Natürlich braucht man immer wieder Berater. Einerseits macht es Sinn, laufende Beratung im Bereich Unternehmensentwicklung zu nutzen und andererseits geht es darum, sich in diversen Spezialfragen Rat und Tat einzuholen.

Foto von Walter Braun
Antwort von Walter Braun
Inhaber SYSTEM-MANAGEMENT, Heiligenhaus

Das alleine entscheidet der Kunde. In der Nachschau unserer Kundenmandate finden wir überproportional vier Gründe:

+ Impulse von außen - hilfreich etwa bei der Frage nach künftigen Geschäftsmodellen;

+ Fehlende Kapazität - etwa um Coachings zu ermöglichen, komplexe Projekte zu steuern etc

+ internes Know-how erweitern - etwa beim Teilen von Wissen und Erfahrungen;

+ Gewohnheiten aufbrechen - um z.B. einen Strukturwandel zu bewältigen.

Ein kundenorientierter Berater klärt vor Angeboten erst einmal den konkreten Bedarf und die Zielsetzung des Kunden und bespricht dann die möglichen Optionen.

Viele Grüße aus Heiligenhaus

Walter Braun

Foto von Harald Ehrlich
Antwort von Harald Ehrlich
HR Director Reward & Recognition, Ratingen

Braucht man überhaupt Berater und wenn ja, warum?

 

Ob man (ein Unternehmen, eine Organisation) externe Berater braucht, hängt u.a. von der vorhandenen Expertise, von vorhandenen Ressourcen und von politischen Notwendigkeiten ab.

Was das konkret heisst, wird deutlich, wenn man sich die Gründe für einen Beratereinsatz ansieht:

 

Berater als Experte

Ist ein notweniges know how im Unternehmen (noch) nicht ausreichend vorhanden, so kann man den Bedarf mit Hilfe eines externen Spezialisten schneller decken. Beispiel: ein Unternehmen hat bislang noch keine Erfahrung mit eCommerce (elektronischer Handel, eMarktplatz), so kann es sinnvoll sein, hierfür einen Berater zu engagieren.

 

Berater als Prozess- und Analysehelfer

Unternehmen können sich selbst – trotz aller Erfahrung und technischen Expertise – in der Regel nicht selbst kritisch analysieren. Dazu mangelt es oft an know how, wie eine solche Analyse durchgeführt wird und zumeist auch an der Akzeptanz der internen Stellen. Ein wichtiges Asset, dass Beratungsfirmen haben, ist ein Set an Analysewerkzeugen, mit denen je nach Fragestellung eine schnelle Analyse möglich ist. Dieses Wissen braucht man intern nicht vorzuhalten, es sei denn, man ist ein sehr grosse Unternehmen, dass wiederholt strategische Analysen in seinen Geschäftseinheiten durchführt (manche Konzerne haben hierfür Interne Consulting Teams).

 

Berater als Lückenfüller

Das Erarbeiten von Zukunftsstrategien und die Weiterentwicklung des Unternehmens gehören zu den Kernaufgaben des Managements. Oftmals ist das Management kleiner und mittlerer Unternehmen recht operativ tätig und verfügt nicht über das notwendige strategische Know how. Diese Lücke kann mit externen Beratern gefüllt werden, deren Vorschläge sich das Management zu eigen machen und so einen Gesichtsverlust vermeiden kann.

 

Berater als politische Waffe

Wenn es um umfassende Strukturveränderungen und Personalabbau geht, so fühlen sich viele Manager mit ausreichend gewappnet, diese mit den Arbeitnehmervertretern zu diskutieren und diese überzeugend zu präsentieren. Teilweise ist das auch deshalb eine Herkulesaufgabe, weil sich Gewerkschaftler und Betriebsräte per se nicht überzeugen lassen wollen. Berater können hier sekundieren, indem sie mit ihren Analysen und Schlussfolgerungen zur Versachlichung beitragen.

 

Berater als verlängerte Werkbank

Es geht schlichtweg um die Möglichkeit, von Beratungsfirmen zusätzliches Personal “einzukaufen”, weil die eigene Kapazität nicht ausreicht.

 

Man sieht, dass es durchaus unterschiedliche Gründe (sachlicher und weniger sachlicher Art) gibt, die einen Beratereinsatz bedingen. In der Regel wird der wahre Grund nicht offen kommuniziert. Zu hoffen ist aber, dass sich Auftraggeber darüber im klaren sind, was sie von dem Berater erwarten und welche Ergebnisse geleistet werden. Mangelt es an dieser Klarheit (z. B. weil eine hidden agenda im Hintergrund mitspielt), so sind die Erfolgschancen vom Beginn an reduziert.

Conclusio: Unternehmensberater sind ein notwendiges Übel in der komplexen Unternehmenswelt.

Foto von Bruno R. Bandenburg
Antwort von Bruno R. Bandenburg
Vorstand im Ruhestand EuroConsult Bandenburg, Köln

Grundsätzlich muß unterschieden werden zwischen a.) Beratung als ausgelagerte Dienstleistung, z.B bei Buchhaltungsdiensten, Montagekolonnen oder Werbeunternehmen, mit dem Belastungsspitzen abgefangen werden und b.) hochqualifizierten entscheidungsfähige Spezialisten, die hinzugerufen werden, wenn eine besondere Aufgabe gelöst werden muß

Viele Berater sind frühere Tarif - Angestellte, Fachleute der unteren und mittleren Ebenen, deren Wissen ihrer früheren hierarchischen Ebene entspricht. Bei ihrer Mandatierung sollte man sich darüber im Klaren sein, ob man handwerklich solide Arbeit oder übergeordnetes Fachwissen einkaufen will.

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Berater/Dienstleiter und einem Unternehmer, ist das Risiko das eingesetzte eigene Geld zu verlieren.

  1. Wenn mancher Berater das eigene Geld am nächsten Tag in der Praxis so einsetzen müssten,  wie er tags zuvor etwas leichtsinnig erzählt hat, sähe sein Statement plötzlich anders aus.
  2. Das Bewußtsein, das eigene Geld und damit die soziale Stellung verlieren zu können,  hemmt manche Entscheidung. Wenn Nur-Berater sich darüber lustig machen, daß ein Unternehmer beim Umsetzen ihre tollen Vorschläge zögert, disqualifizieren sie sich selbst.
  3. Manche Vorstände beschäftigen aus Vorsicht zu viel hochqualifiziertes Personal, um für große Fragen gewappnet zu sein. Wenn dann eine große Frage kommt, ist das teure Personal verschlissen, hat seinen Biss verloren.  Wer jeden Tag mit der Herde läuft wird selbst zum Schaf. 

Ein französisches Sprichwort besagt :  Helden sind aus einem Eisen, das schmilzt, wenn das Feuer erlischt.

Selbst Konzerne wie Bayer, Siemens oder Thyssen holen für Aufgaben, an deren Ende Änderungen des aktuellen Verhaltens durchgesetzt werden müssen  (Sanierungen - Nachfolgesituationen, korrigieren schwerwiegender Fehler ) hochqualifizierte, sehr teuere, durchsetzungsfähige Fachleute von Außen.  Änderungen des Verhaltens der Belegschaft und des lokalen Vorstands sind, vergleichbar mit der Coriolus- oder Trägheitskraft nur durch eine Gegenkraft zu erreichen. Natürlich wehren sich betroffene Vorstände und Belegschaft gegen die Änderung.  Wer persönlich mit der Belegschaft verbunden ist, kann die Kraft zur Änderung nicht mehr ausüben. 

Grundsätzlich gilt :  Ende einer erfolgreiche Sanierung oder betrieblichen Änderung muß der "Macher"  gehen. Der Preis des Erfolges ist, daß keiner ihn mehr mag!  Es ist ein Teil des Deals, daß der Macher  = Interimmanager geht und den verursachte Ärger mitnimmt.

Foto von Ulrich Martin Drescher
Antwort von Ulrich Martin Drescher
Organisationsberater, Moderationsexperte moderation.de, Kirchzarten

Diese Frage ist (wohl bewusst) sehr allgemein gestellt und lässt sich daher auch nur allgemein beantworten: Wer sein Geschäft gut beherrscht, die Märkte der Zukunft einschätzen kann, auf Service-Excellenz setzt, lernende Organisationen anstrebt,.. der kann auf Berater verzichten, wenn er ab und an keine neuen Impulse und Sichtweisen (bewusst) hereinholen will. Wessen Geschäftsmodell (zukünftig) nicht mehr funktioniert, wer seine wertschöpfenden Anteile erhöhen will und die Potentiale seiner Mitarbeitenden öffnen möchte, der kann Berater brauchen.

Foto von Dr. Sabine Hahn
Antwort von Dr. Sabine Hahn
Digital Leadership Beratung Dr. Sabine Hahn, Köln

Eine interessante Frage!

Wofür brauchen sie einen Arzt oder einen Rechtsanwalt oder einen Standesbeamten?

Berater sind - mit unterschiedlicher Spezialisierung ausgestattet - einerseits fachlich, andererseits methodisch (Gesprächsführung, Menschenlenntnis) dazu befähigt, Menschen bei unterschiedlichen Anliegen zu unterstützen.

Ob sie dies in Anspruch nehmen oder gar dafür bezahlen würden, hängt in der Tat von ihrem subjektiven Empfinden ab.

Foto von Dr. Johannes Fiala
Antwort von Dr. Johannes Fiala
Rechtsanwalt, Mediator Dr. Johannes Fiala, München

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

die kurze Antwort lautet: Weil das Leben zu kurz ist alles zu wissen, zu überblicken, und es am Ende auch teurer kommen kann, jede (schlechte) Erfahrung selbst zu erleben. Die "Raparatur" kostet erfahrungsgemäß, sofern überhaupt möglich, das 5- bis 15-fache an Aufwand.

Im Übrigen müßten Sie Ihre Frage noch etwas spezifizieren, oder gerne auch kurz bei uns anrufen, wenn Sie mögen.

Für Rückfragen und ergänzende Erläuterungen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne persönlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Fiala

 

Rechtsanwaltskanzlei

Dr. Johannes Fiala, MBA, MM

Fasolt-Str.7, 80639 München

 

Phone:            +49 (0)89 - 17 90 90-0

Fax:                   +49 (0)89 - 17 90 90-70

Email:              info@fiala.de

Foto von Michael D. G. Wandt
Antwort von Michael D. G. Wandt
Direktor Fördermittelberatung (unter der Marke WABECO Subventionslotse) WABECO Fördermittelberatung BDU, Reiskirchen

Dazu ein klares Ja oder Nein?

Das wichtigste bei einem Berater ist die Ausbildung. Dann kommt die Erfahrung, also der track record. Wie viele Beratung hat der Berater schon gemacht und mit welchem Erfolg?

Bei Beratern unterscheiden Sie Berater mit regionalem Bezug, mit Branchenbezug oder mit Fachbezug. Branchenberater sind meist auf der Aktivseite des Unternehmens tätig und die Berater mit Fachbezug in Ihrem Fachgebiet.

Ein Fördermittelberater, wie ich einer bin, ist in der Unternehmensfinanzierung tätig und diese hat weder einen regionalen, noch einen Branchenbezug. Es geht um die Betriebsfunktion Unternehmensfinanzierung und deren Auswirkungen.

Wie Sie Berater aussuchen, erläutert die BAFA (www.bafa.de) oder der BDU (www.bdu.de).

Nun zum brauchen: Das impliziert für mich, dass es ohne Berater nicht geht oder mit Berater viel besser geht. Um hier Klarheit zu haben, muss das Ziel eindeutig sein. Was soll erreicht werden.

Bei Geschäftskonzepten, New Business Development oder Gründungen können rund 96 Prozent der Dinge, die passieren werden, vorher ermittelt werden. Je nachdem wie weit Sie von diesen 96 Prozent entfernt sind, ist Hilfe sinnvoll. Die restlichen vier Prozent bereiten Sie mit der Betrachtung der kritischen Erfolgsfaktoren vor.

Ein guter Berater hat eine gute Ausbildung. Gute Unternehmen haben gute Berater. 

Am Ende liegt es an der klaren Formulierung des Unternehmers zu den gewünschten Leistungen. Dann kann ein guter Berater auch gut antworten.Die guten Berater machen die Arbeit schneller und besser als Sie selbst.

 

 

Foto von Andreas Freiherr von JENA
Antwort von Andreas Freiherr von JENA
Geschäftsführer AAA Analysis-Advice-Action, Kaufbeuren

Klar braucht man Berater, alleine schon um eine weitere Perspektive von außen zu bekommen! Und dann wegen der Spezialkenntnisse für diverse Themenkomplexe, die das einzelne Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht dauerhaft vorhalten kann.

NICHT aber als Sündenböcke, um einen externen Exekutierer für längst überfällige, unliebsame Strukturanpassungen an Bord zu holen, bei denen sich die Geschäftsführung nicht die Finger schmutzig machen möchte.

Foto von Frank Richter
Antwort von Frank Richter
Inhaber, Dossenheim

Wenn man selbst alles weiß, natürlich nicht. Diese Frage ist derart allgemein, dass sie nur unsinnig ist. Aber jetzt muss man noch 160 Zeichen voll machen, um das zu erklären. Sehr witzig. Aber machbar.

Foto von Prof. Dr. Klaus Eckrich
Antwort von Prof. Dr. Klaus Eckrich
Coach + Berater / Dozent CHANGE HOUSE -Führen. Verändern. Wachsen., Erftstadt-Köttingen

Berater sind für das Unternehmen dann gewinnbringend, wenn sie helfen, Know-How Lücken des Unternehmens, z.B. im Bereich der Strategie-Entwicklung, der Reorganisation oder in technischen Fragen zu schließen. Mit ihrer Expertise können sie kurzfristig das Unternehmen mit einem beträchtlichen (intensiven, spezifischen oder auch breiten) Know-How-Zuwachs versorgen. 

as neue Wissen muss aber von den Führungskräften und Mitarbeitern aufgegriffen und angewendet werden, sonst bleibt der Effekt aus.

Berater sind für das Unternehmen sogar schädlich, wenn die Unternehmensleitung Aufgaben an Berater abgibt, die sie selbst verantworten und durchführen müsste. Dies ist oft in Fragen der Strategieberatung, Organisationsberatung oder auch IT-Beratung zu beobachten. Die Berater gehen zu tief in die Wertschöpfung des Unternehmens und die Unternehmensleitung lässt sich zum Zuschauer und Geldgeber degradieren.

 

 

 

Foto von Stefan Osthaus
Antwort von Stefan Osthaus
Geschäftsführer experience5 GmbH, Mettmann

Gute Frage!

Der Grund, warum man einen Berater sinnvoll einsetzen kann, variiert:

1.) Er kann etwas, was sonst im Unternehmen niemand kann. (Fähigkeiten)

2.) Er sieht etwas, was sonst im Unternehmen niemand sieht. (Externe Sicht der Dinge - Branchenvergleich)

3.) Er sagt etwas, was man sonst niemandem im Unternehmen glaubt. (Berater-Kompetenzvermutung)

 

Idealerweise, ist die Zusammenarbeit mit einem Berater alles drei: Er sieht, wo Ansätze für Verbesserungen sind, erklärt wie man sie umsetzt und hilft, kompetent interne Widerstände zu überwinden.

Foto von Jens Affeldt
Antwort von Jens Affeldt
Inhaber, Ebersberg

Ja, damit der „Gelbe Seiten“ Effekt eintritt. Näheres siehe unter www.bizzinex.com

Warum nicht jemand hinzuziehen, der sich mit der Themenstellung auskennt ..., Effizienz und Effektivität bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderung sicherstellen ... , auf umfangreiche Erfahrungen aus gleichen bzw. vergleichbaren Aufgabenstellungen zurückgreifen ... , bewährte Denkweisen, Methoden und Prinzipien nutzen ... , Aufgabenstellung mittels einer strukturierten Vorgehensweise hinsichtlich der Kriterien Zeit, Kosten und Qualität auf der Grundlage eines qualifizierten Projektmanagements bewältigen ... , Führungskompetenz auf Zeit zu kaufen ... , verfügbare Ressourcen-Kapazität durch einen externen Dritten temporär erweitern ..., etc.

Foto von Frank Dietrich
Antwort von Frank Dietrich
Inhaber 10minutes AG, Berlin

Wenn sie allwissend sind, besteht der Bedarf bei ihnen nicht. Alle anderen, die der Meinung sind, dass das Wissen, insbesondere Fachwissen und Spezialisierung nicht zu den eigenen Fähigkeiten gehört, da man keine Maschine ist, benötigen Berater. Natürlich und bevorzugt mit entsprechendem Nachweis der Befähigung als auch eine Haftpflicht, sofern man dann doch mal was übersehen haben sollte. Die Beratung sollten aller Ruhe von statten gehen und sorgfältig Schritt für Schritt realisiert werden.

Foto von Lona Hanke
Antwort von Lona Hanke
Inhaberin HANKE SBC BERATUNG UND COACHING, Regensburg

Ja, es ist gut einen Berater, einen Coach an seiner Seite zu haben. Ich starte gleich mit einem wunderbaren Spruch "nur verändern wollen reicht nicht aus". Der Unternehmer hat immer wieder gute Ideen, er hat genau das Wissen, was sich unbedingt ändern muss. Nur, das  Alltagsgeschäft gibt dafür keine Zeit. Gerade da ist es gut einen Berater als Unterstützer zu haben. Der Berater der die Themen aus der Sichtweise eines Außenstehenden betrachtet. Einen Berater der im gemeinsamen Arbeiten den Beratenden unterstützt die wirklich wichtigen Themen  zu erkennen. Einen Berater der den Prozess begleitet und unterstützt.

In meiner persönlichen Arbeit bemerke ich, dass z.B. das Unternehmercoaching immer häufiger in Anspruch genommen wird. Der Beratende kommt in regelmäßigen Abständen in die Beratung und bespricht seine aktuellen Themen. Der Beratende hat im Berater einen Sparringspartner für seine wichtigen Themen.

Es gibt viele und richtig gute Themen die mit einem Berater gut geklärt und bearbeitet werden können. Das etwas verändern wollen kommt dann ins echte Tun.

Foto von Alexander Richard von Vietinghoff-Scheel
Antwort von Alexander Richard von Vietinghoff-Scheel
10minutes AG, Hannover

Ja:

Ohne Berater kommt man nie an präzise Informationen. Selbst Bücher oder andere kompirmierte Literatur kann niemals die einzelnen Spezialprobleme lösen, sondern allenfalls einem Materie näher bringen. Und selbst das dauert sehr lange.

Foto von Siegfried Sommer
Antwort von Siegfried Sommer
Rentenberater, Versicherungsberater, Kanzleinhaber Sommer, Diamantis und Kollegen, Stuttgart

Das Sozialversicherungsrecht mit den Bereichen Gesetzliche Rentenversicherung, Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Unfallversicherung, Gesetzliche Arbeitslosenversicherung, Schwerbehinderungsrecht nebst weiteren privaten ergänzenden Versorgungssysteme wie eine private Berufsunfähigkeitsversicherung muss zusammenhängend erfasst und beraten werden. Bei Fällen mit Einbindung mehrer Bereich ist insoweit ein unabhängiger Rentenberater unerläßlich.

Beispiel: Heute habe ich einen Rentenantrag für einen Mandanten in Ulm bei der Deutschen Rentenversicherung online eingereicht. Optimierungsthemen waren Rückkehr von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung wegen geringeren Beiträgen im Rentenalter und geringere Abschläge bei Vorliegen Schwerbehinderung. Folgende Behörden bearbeiten den Fall: Deutsche Rentenversicherung Bund, Private Krankenversicherung, AOK, Landratsamt Ostalbkreis.

Foto von Andreas Glotz
Antwort von Andreas Glotz
Geschäftsführrer DGGWP Deutsche Gesellschaft für Geldwäscheprävention mbH, Köln

Vor allem immer dann, wenn eigenes Know-how nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Oft "glaubt man dem Propheten im Haus" auch nicht und das Outsourcing auf einen Berater erleichtert die Umsetzung / Implementierung.

Foto von Stefan Guhr
Antwort von Stefan Guhr
Inhaber GUHRCONSULT, Bad Aibling

Berater ja, Beratungsunternehmen nein

Der Unternehmer darf sich seiner unternehmerischen Verantwortung nicht entziehen, in dem er Blaupausen von Beratungsunternehmen kauft und glaubt, diese seien auf Ihn zugeschnitten/zutreffend. Zumal das Modell der Beratungsnehmen ja die einfache Vervielfältigung von singulären Konzepten ist, um möglichst oft ein Preisschild zu erwirken. Weiterhin finanziert er damit die Ausbildung mind. 75% der vom Beratungsunternehmen entsandten "Berater". Diese werden dann entsprechend regelmäßig ausgetauscht, damit aus einem Junior beim nächsten Kunden ein Snior wird - Stichwort: Quartalsschulbus.

Der Berater (der immer auch ein Stück Interim Manager ist) hingegen bringt relavante Erfahrung aus anderen Unternehmen mit und begleitet die spezifische Transferleistung, damit ein neues Thema unter Berücksichtung der interner Rahmenbedingung und unter Zuhilfenahme tatsäclich durchlittener operativer externer Erfahrung, umgesetzt wird.

Foto von Hans-Jürgen Borchardt
Antwort von Hans-Jürgen Borchardt
Freier Berater, Kassel

Jein.

Es gibt einige Bereiche innerhalb des Marketings, für die kein Berater benötigt wird, z. B.

Angebots- und Serviceoptimierung, Kundenpflege, Mitarbeiterführung etc.

Wenn jedoch spezielle Fachkenntnisse nötig sind wie z. B. bei der Mediaplanung, Entwicklung von Content-Inhalten, der Einsatz von Social Media, ja

Foto von Peter Metzinger
Antwort von Peter Metzinger
Inhaber und Geschäftsführer business campaigning GmbH, Zürich

Das kommt auf das zu lösende Problem und die Kompetenz der Berater an. Gut sind kompetente Berater vor allem dann, wenn sie entweder eine Aussensicht einbringen können, die einem helfen, die eigenen blinden Flecken mit Einsichten zu füllen oder aufgrund ihrer breiten Erfahrungn aus verschiedenen Branchen und mit vielen verschiedenen Unternehmen. 

Ich selbst berate Unternehmen und Nonprofits zum Beispiel in Fragen der Positionierung und Kommunikationsstrategie. In eigener Sache jedoch versage ich komplett. Wenn es um die Positionierung meiner eigenen Firma und Kommunikation unserer Dienstleistungen geht, bin ich zu sehr subjektiv vrobelastet, unterliege dem Curse of Knowledge und muss mir Beratung von aussen holen.