Wie kann das Selbstwertgefühl gesteigert werden?

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Antwort von Kirsten Susanne Andrä
Inhaberin / Geschäftsführerin Andrä Coaching Freiburg

Drei Tipps für mehr Selbstwertgefühl:

1. Das Selbstwertgefühl lässt sich steigern, indem man den eigenen Werten gemäß lebt. Wer beispielsweise Ehrlichkeit als wichtigen Wert empfindet, sich jedoch immer wieder bei Lügen ertappt, wird sich selbst kaum respektieren können. Der Hebel ist also eine Verhaltensänderung, so dass Ideal und Wirklichkeit sich immer näher kommen und schließlich berühren.

2. Wie man in Gedanken mit sich selbst spricht, ist ebenfalls entscheidend für das Selbstwertgefühl: Ist der innere Dialog freundlich, wohlwollend und verständnisvoll, fühlt man sich wohl und wertvoll. Ist die "innere Stimme" vor allem kritisch, ungeduldig und vielleicht sogar abwertend, führt dies zu einem schleichenden Selbstwertverlust. Wenn Sie also das nächste Mal ärgerlich denken "Ich Simpel!", korrigieren Sie sich sanft, beispielsweise: "Stop. Ich bin ok. Nächstes Mal mache ich es besser."

3. Geben Sie sich bewusst kleine Gesten der Wertschätzung, Liebe und Zärtlichkeit, die Sie auch Ihrem Partner, Ihrem Kind oder Ihrer besten Freundin schenken. Das kann ein Lächeln morgens im Spiegel sein, vieleicht verbunden mit den Worten "Schön, dass es Dich gibt". Sie können sich auch selbst die Hand oder das Gesicht streicheln. Es stimmt einfach nicht, dass Zärtlichkeiten nur für Andere bestimmt sind. Sie sind genauso angenehm, wirkungsvoll und berechtigt sich selbst gegenüber.

 

 

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Antwort von Stefan Sillmann
Geschäftsführer FINMAREX UG Murnau

Selbst - Wert - Gefühl. Was bin ich mir selbst wert? Welches Gefühl entsteht bei der Beantwortung dieser Frage? Woher kommt diese Selbsteinschätzung? Die eigentliche Frage sollte sein: Warum muss/soll denn das Selbstwertgefühl gesteigert werden? Was sind die Hintergründe, dass sich jemand selbst nicht gut bewertet? Liegt es daran, dass er oder sie sich immerzu mit anderen vergleicht? Hier schneidet man automatisch immer schlecht ab. Denn man vergleicht ja die Dinge, die einem vermeintlich selbst fehlen und bei anderen offensichtlich sehr stark vorhanden sind. Man bewertet sich selbst immer im Vergleich zu etwas oder jemandem. Man ist besser oder meist schlechter als.... Vergleichen ist also keine so gute Lösung. 

Vielmehr geht es darum, sich selbst erst einmal von allem zu befreien, was uns vermeintlich schlecht aussehen lässt. Mal alles abzulegen, von dem wir glauben, dass es uns als Person ausmacht. Alles loszulassen, was wir uns selbst an Attributen und Auszeichnungen angehaftet haben. Einfach mal den Moment zu geniessen, wenn wir niemand sind, keine Rolle einnehmen, uns also selbst nicht mehr wichtig nehmen. Man nennt diesen Zustand 'Nicht-Sein'. Dieses Nicht-Sein befreit uns von allem, auch von der Ansicht, etwas 'wert' zu sein. 

In unserem 'normalen' Leben, dass von Vergleichen und Bewertungen geprägt ist klingt dieser Zustand sicherlich (vorsichtig ausgedrückt) ungewöhnlich. Gleichzeitig eröffnet diese neu gewonnene 'Freiheit' viel Spielraum, sich selbst völlig neu und nach eigenem Willen zu gestalten. Wie will ich denn sein? Statt wie soll ich denn sein? Oder noch schlimmer: was erwartet man von mir? Wer sich selbst gestaltet tut dies nach eigenen Vorstellungen, sozusagen intrinsisch. Und je stärker diese Selbstgestaltung ist, desto größer ist die Identifikation mit dem eigenen Ich. Je überzeugter man von sich ist, desto stärker ist die Ausstrahlung nach Außen. Je stärker die Ausstrahlung, desto größer die Aufmerksamkeit. Inklusive einiger Widerstände der Menschen, denen wir es vorher 'recht' gemacht haben oder mit denen wir uns verglichen haben.

Nur ist das Selbstwertgefühl mittlerweile so stark angestiegen, dass es einen gar nicht mehr 'juckt'...

STEFAN SILLMANN

Achtsam. Bewusst. Wertschätzend.

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Antwort von Dr. Albrecht Müllerschön
Inhaber, Geschäftsführer Unternehmensberatung müllerschön Starzeln

Das Selbstwertgefühl oder auch Selbstvetrauen stellt einen zentralen Teil unseres persönlichen Fundamentes dar.
Das Ausmaß des Selbstvertraunes oder Selbstwertes ist das Ergebnis unserer Biograhie bzw. unserer Erfarhungen. Es ist ein Gefühl das sich entwickelnt lässt, auch wenn es nur sehr langsam verändert werden kann. Um es zu verändern, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Bewusst Gedankensteuerung: Wie steuern durch unsere Gedanken, oft auch inneren Dialog genannt, unser Gefühl und unse Verhalten. Das bedeutet, dass unsere Gefühle immer die Reaktion unserer Gedankan sind.
Deshalb ist ein wichtiger Ansatzpunkt, die "Qualität" unser Gedanken zu beoachten. Sind diese eher postiv - uns selbst gegenüber oder eher negativ geoprägt. Also lauten sie z.B. "Das schaffe ich schon!" oder "Das kann ich so oder so nicht"

Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt ist, sich mit anderen Menschen zu treffen und sich auszutauschen. Es geht hier nicht darum ob wir dabei über Probleme sprechen und dies vielleicht lösen, sondern es geht darum, dass alleine das in einer geselligen Runde zu sein, unser Selbtwertgefühl steigert. (bei Depressiven oder depressiv verstimmte Menschen funktioniert das kaum. Sie finden meist leichte und beschwingte Gespräche oder Stimmungen schnell doof oder nervig).

Regelmäßiger Sport baut das Selbstwertgefühl sehr starkt auf. (aber: regelmäßig und ausdauernd).

Wichtig ist auch, dass wir immer wieder nach Erfolgserlebnissen suchen. Also Dinge tun, die wir wirklich können und damit Erfolgserlebnisse habe. Wichtig dabe ist aber besonders, dass wir uns diese Erfolgserlebnisse bewusst machen und sie emotional auch spüren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Antwort von Heiko Martens-Scholz
Geschäftsführer HMS Consulting Group München

Der persönliche Selbstwert wird i.d.R. in der Kindheit geprägt. Wenn Ihr Selbstwertgefühl positiv ist, dann vor allem, weil Sie als Kind angenommen und bedingungslos geliebt wurden. Zudem wirkt sich die Grundeinstellung der Eltern oder Erziehungspersonen direkt und indirekt auf unser Selbstwert aus. Je mehr Wertschätzung diese prägenden Personen zeigen, desto positiver oder stärker entwickelt sich Ihr Selbstwertgefühl.

Ein guter Indikator für ein gesundes Selbstwertgefühl ist die Frage, ob Sie sich im Leben zugestehen, Ihre Neigungen, Wünsche und Vortellungen zu leben und in Ihren Beziehungen zu realisieren.

Wenn das Selbstwertgefühl nicht ausgeprägt ist, spüren wir das häufig an Unsicherheit (besonders in den sozialen Kontakten) und an dem Gefühl, dass das innere Fundament uuns nicht sicher durchs Leben trägt.

Meine persönliche Erfahrung mit dem Thema ist, dass es sich immer lohnt, Achtsamkeit und wertschätzenden Umgang mit sich selbst und den anderen zu üben. Auch wenn das Gefühl nicht immer gleich mitzieht, Wertschätzendes Verhalten ist ein Schlüssel, da er die Beziehungen und die Rückmeldung von anderen verändert. Dies kann im Rahmen eines Coachings, aber auch durch persönliche Initiative entstehen. Ich arbeite an Grundthemen immer multimodal, also mit allen verfügbaren Sinneskanälen und bevorzuge den auditiven Kanal, da ich meine Coachings mit individuellen Audiotrainings ergänze, die  unbewußte Konflikte oder negative Muster leichter auflösen helfen. Ein sehr gutes Grundlagenwerk zum Thema stammt von Brian Tracey: The Science of Self-Confidence.

Heiko Martens-Scholz

Dipl.-Mentaltrainer

 

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Antwort von Dr. Constantin Sander
Coach & Trainer mind steps Regensburg

Fokussieren Sie nicht auf Ihre vermeintlichen Schwächen, sondern auf Ihre Stärken. Sollte Ihnen das schwerfallen, besinnen Sie sich auf das, was Ihnen im Leben schon gut gelungen ist. Wann war das, was waren Ihre besonderen Fähigkeiten, die zum Erfolg beigetragen haben?  Halten Sie das schriftlich fest.

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Antwort von Inge Trunk
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Der Ansatz liegt  im Inneren. Es geht erst einmal um die Selbstbeziehung. Sind wir mit unseren Gedanken und Gefühlen  in einem neutralen oder positiven Zustand, entwickeln wir ein positives Gefühl zu uns selbst.

Wenn wir dauerhaft Probleme oder Stress haben, geht diese positive Einstellung gegen null. Sogenannte „Selbstwerträuber“ schwächen die Persönlichkeit, Selbstzweifel werden größer.  Meist handelt es sich um negative, selbstablehnende, entwertende Gedanken.  Ein reduziertes Selbstwertgefühl kostet Kraft, Dinge in die Hand zu nehmen, Entscheidungen zu treffen.

Ein Weg aus dem Dilemma: den Schwächen und Ängsten mit der Selbstakzeptanz begegnen. Dabei hilfreich ist das Selbstfürsorglichkeitskompetenz-Dreieck, das aus drei Einzelkompetenzen entsteht: (siehe Dr. Bohne, Bitte Klopfen, 2007, S. 29f)

  1. Selbstakzeptanz/Selbstannahme, auch wenn Probleme und Einschränkungen vorhanden sind

  2. Intuition, Bauchgefühl; Wahrnehmung, der somatischen Marker; Fähigkeit, Körperimpulse und Bedürfnisse wahrzunehmen; Fähigkeit, zu spüren, was Kraft/ Energie gibt oder raubt

  3. Emotonales Selbstmanagement; die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen

Die Selbstfürsorglichkeitskompetenz lässt sich durch Klopfen steigern. Wo vorher Verwirrung war, stellen sich ein klares Gefühl oder neue Gedanken ein. „Selbstwerträuber“ werden erkannt und „aufgelöst".  Die Methode ist leicht zu lernen und sehr effektiv.

Fallbeispiel: Eine Führungskraft  berichtete, dass ihr Selbstbewusstsein untern den gegenwärtigen Arbeitsbedingungen leide.  Einfach nur positiv denken, reiche dann nicht aus oder ließe sich nicht umsetzen, bereite eher noch mehr Druck. Durch bestimme Fragen, machte er sich auf die Suche nach seinen Selbstwerträubern und konnte diese durch Klopfen auflösen. Danach schien sich der Horizont zu öffnen. Es entstanden neue Ideen, wie er in stressigen Situationen zurecht kommen kann.

Klopfen lässt sich nach zwei bis drei  Sitzungen selbstständig anwenden. Bei „knackigen“ Themen ist es einfacher und sicher, wenn ein Coach den Prozess begleitet.

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Antwort von Mati Ahmet Tuncöz
Unternehmer Mati Ahmet Tunçöz - Experte für Selbstfindung© Köln

Unser Selbstwertgefühl = Erfolg oder Misserfolg im Leben

Wer sich mit seinem Selbstwert beschäftigt, beschäftigt sich in erster Linie erst Mal mit seinem Minderwertigkeitsgefühl. Denn wer ein gutes Selbstwertgefühl hat, hat i.d.R. kein Bedürfnis sich damit zu beschäftigen. Es läuft ja. Und wer sich mit seinem Selbstwert, seinem eigenen Wert beschäftigt, kommt in der Tiefe unweigerlich um seine Erlebnisse aus der Kindheit, den Prägungen und Werte der Eltern, den Erlebnissen aus Jugend und dem späteren erwachsen werden, kaum herum.

Im aktuellen Leben begleiten uns all diese Ereignisse mit dem, was wir unseren "Inneren Kritiker/ Richter / Stimmen im Kopf" nennen.

Um unseren Selbstwert "messbar" und bewusst zu machen, macht es Sinn, sich diese Stimmen genau anzuschauen. Letztendlich führt Bewusstsein zu neuen Denkansätzen und neuen Zielen, um einen neuen Weg zu mehr Selbstwert zu finden. Beginnen wir also mit den Stimmen in unserem Kopf.

Kennst Du deine Stimmen im Kopf?

Und klingen sie so ähnlich wie…

  • “Das klappt sowieso nicht und wenn, nur ganz schwer!”
  • “Der/Die ändert sich sowieso nicht!”, “Das habe ich noch nie geschafft”,
  • “Dafür bin ich nicht schön, schlank, reich, gebildet, kompetent, groß, alt, jung, … etc. etc. genug”,
  • “Das war doch schon immer so!”,
  • “Das liegt nicht in meiner Hand!”,
  • “Warum muss mir das wieder passieren?“,
  • “Mir hört keiner richtig zu”,
  • “Mich liebt keiner richtig”, usw. …

Keine Sorge. Du bist weder verrückt noch masochistisch.

Oder doch?

Wie kann es sein, dass es anderen Menschen scheinbar leichter gelingt, mit der alltäglichen Unsicherheit des Lebens so grandios oder zufrieden umzugehen, erfolge zu feiern, in Wohlstand zu leben oder gar eine glückliche Beziehung und auch noch eine Berufung gefunden zu haben?

Ist es da nicht natürlich, entweder anerkennende Begeisterung oder schamlosen Neid zu entwickeln?

Ja, das ist es – solange Du dich, mit der scheinbar besseren und nicht vorhandenen Hälfte des Lebens, vergleichst.

Wenn Du etwas ändern möchtest, dann überprüfe doch einfach mal:

  • Welcher (Glaubens-)Satz, den Du für wahrhaftig hältst, hat Dich bisher von Deinen Wünschen und Deinem Weg abgehalten?
  • Welcher Satz/Welche Sätze hindern Dich daran, weiter zu kommen? Immer wieder?
  • Denken die Menschen, die es anscheinend besser haben die gleichen oder ähnliche Sätze?
  • Was denken die Menschen dann, denen es noch schlechter geht als Dir?
  • Hast Du dich schon mal gefragt, welchen Preis, welche Entbehrungen, mit welcher Geschichte diese Menschen für Ihr leben “bezahlt” haben?

Diese Fragen können wir nur theoretisch beantworten, solange wir nicht ausgiebig mit diesen Menschen gesprochen und ihren Lebensweg verstanden haben!

Die Praxis zeigt die Faktoren für Erfolg oder Misserfolg im Leben:

Solange kein organisches Leiden deine mentalen Fähigkeiten einschränkt, machen diese Menschen etwas anders als Du. Die, denen es besser geht, denken bessere, wohlwollendere Sätze über sich und Ihr leben, fühlen sich grundsätzlich als Macher und Schöpfer ihrer Eigenverantwortung, statt als Opfer äußerer Umstände.

Sie sind dankbarer, widerstandsfähiger, kreativer und haben für sich Ihre eigenen Werte erkannt, etabliert und leben diese. Sie hören selten auf das, was andere Denken, die sie herunterziehen wollen und umgeben sich auch nicht mit solchen Menschen. Eher hören Sie auf die, die bereits Erfahrungen in ihrem Problemfeld gemacht haben. Sie suchen förmlich nach “Lehrern” als Vorbild fürs eigene Leben und bleiben doch “ewige Schüler”. Dies sind nur einige wenige Merkmale eines “besseren Lebens”.

Die inhaltliche Überprüfung deiner eigenen Stimmen im Kopf, bringt den Rattenschwanz an Reaktionen und Emotionen zum Vorschein:

Du erkennst bei bewusster Betrachtung…

  1. was sie mit Dir machen (körperlich)

  2. welche Gefühle sie auslösen

  3. welches Verhalten darauf folgt

  4. wie Du mit Dir selbst und in folge

  5. wie Du mit Deinem Gegenüber umgehst,

solange Du deinen stressenden Satz glaubst!!!

 

Doch gibt es Auswege aus dieser Sackgasse,

die mitunter auch ein halbes Leben lang andauern kann, wenn Du nicht aus deinen eigenen Gedanken aussteigen kannst – was übrigens die wenigsten können!

Neben der Selbstreflexion, hilft dabei ein Gegenüber, dass unsere eigenen Glaubenssätze in ihrem gesamten Umfang BESSER sehen und erkennen kann, als wir selbst. 

Ein Coaching oder eine Therapie (je nach Beeinträchtigung des alltäglichen Lebens) in Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung, kann diese Lücke professionell und mit der nötigen Nähe und gebotenen Distanz schließen. 

Selbst ich (wie jeder professionelle Coach & Therapeut) benötige für mein Fortkommen einen Supervisor, der genau die Lücken und blinden Flecken erkennt, die ich verdränge, verleugne oder beschönige. 

Auf ein wertvolles Leben, herzlichst

Ihr Mati Ahmet Tunçöz, 

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Antwort von Ahmed Hussein
Interkultureller Trainer, Cross-Cultural Consultant, (Middle East, North Africa) Arabia-InterCulture Eitorf

Zu dieser Frage kann man zahlreiche Bücher und Ratgeber schreiben. Um es einfacher zu machen, schlage ich vor, diese simplen Handlungsempfehlungen vor Auge zu halten:

  • Vermeide den Vergleich mit anderen Personen, die extrem erfolgreich sind und vergleiche dich mit Personen, die einen ähnlichen Status, Position und Lage haben wie du.
  • Reflektiere und frage dich selbst, was du gerne liebst und aus dem Herzen machst. Mach mehr davon. Dein Ziel für die nächsten 3 Monate soll seien: jede Woche spende ich mindestens 4 Stunden in den Sachen, die ich vom Herzen mache: Malen, Tanzen, Sport, Denken, Schreiben, mit den eigenen Kindern spielen, philosophieren,......
  • Denke daran, dass die Sache mit dem Selbstwertgefühl einen dynamischen Character hat. Es gibt einen Unterschied zwischen einem überdauerenden Selbstwertgefühl und Laune, Stimmungslage usw. Selbstwertgefühl ist nicht wie Fertigkeiten, die man einfach trainieren und steigern kann. Deshalb wäre die wichtige Frage: Woher die Frage nach dem zu steigernden Selbstwertgefühl kommt? Wenn  es nicht um eine Laune oder Stimmungsschwankung handelt, dann wäre die Orientiertung an Selbsterkentnisse sehr wichtig. 
  • Wen du Hilfe brauchst, dann suche danach. Es gibt viele Experten, Therapeutinnen und Coachs, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben. Allerdings "Erkenne dich selbst" ist die Arbeit, die jeder machen muss und die keine dir abnehmen kann!

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