Wie kann eine nachhaltige Weiterbildungsmaßnahme beispielsweise aussehen?

8 Expertenantworten: Foto von Jörg Köck Foto von Peter Baumgartner Foto von Prof. Dr. Eckart Koch Foto von Marion Seßler Foto von Stephan Druckrey Foto von Klaus Steinseifer Foto von Ronald Schlager Foto von Ralph Dalibor

Antworten:

Foto von Jörg Köck
Antwort von Jörg Köck
Geschäftsführer BETTER SOLUTIONS Coachingconsulting GmbH, Locarno - Monte Bré

Im Bereich Verhandeln bieten wir einen Lernweg Verhandeln und Ausdrucksstärke an:

1. Gruppenphase: Theorie des Verhandelns mit Trainer 1

2. Gruppenphase: Klarheit im Ausdruck mit Trainer 2

3. Individualphase: Verhandeln an 3 Fällen mit Videoaufzeichnung und -auswertung mit Trainer 1

4. Individualphase: Einzelarbeit am Ausdruck  mit Trainer 2

5. Reflexionsphase: Die TN beantworten Reflexionsfragen

6. Umsetzungscheck: Die TN stellen Ihre Fragen an den Trainer von 1

7. Umsetzungscheck: Die TN stellen Ihre Fragen an den Trainer von 2

Foto von Peter Baumgartner
Antwort von Peter Baumgartner
::: LEADERSHIP, Altmünster

Nachhaltige Ausbildungen müssen sich zwangsläufig mir der Frage des Transfers beschäftigen. Eine "Weiterbildungs-Show" ohne Transfermöglichkeit ist wertlos. Fragen Sie Ihren Weiterbildungsanbieter nach seiner Transfersicherung. Beurteilen Sie Weiterbildungen nicht nach den Kosten, sondern nach den erzielbaren Ergebnissen.

Foto von Prof. Dr. Eckart Koch
Antwort von Prof. Dr. Eckart Koch
, München

Am Beispiel interkultureller Managementkompetenz und dem Vier-Stufen-Prozessmodell:

1. Zunächst wird festgestellt, ob die betreffende Person über notwendige
Voraussetzungen, also über die erforderlichen Managementkompetenz
und sozialen Basiskompetenzen verfügt und diese auch einsetzen kann
(„Haben“).
2. Der eigentliche Kompetenzerwerbsprozess beginnt mit der zweiten
Stufe. Hier sollen zielgerichtet allgemeines und spezielles Wissen über eigen-
und fremdkulturelle Besonderheiten und interkulturelle Unterschiede
erworben werden („Kennen“).
3. Diese Kenntnisse werden dann mit den vorhandenen Kompetenzen, z.B.
in Trainingssequenzen, zu interkulturellen Handlungskompetenzen verknüpft,
also etwa einer Verhandlungs- oder Konfliktlösungskompetenz
im interkulturellen Kontext, der Kompetenz zum Perspektivenwechsel,
der Fähigkeit für critical incidents Lösungsvorschläge zu entwickeln oder
einfach sich in definierten interkulturellen Situationen adäquat „verhalten“
zu können („Können“).
4. In der vierten Stufe, die überwiegend in der Praxis stattfinden und durch
Trainings oder Coaching begleitet werden kann, werden die Einzelkompetenzen
dann zu einer interkulturellen Managementkompetenz verdichtet
(„Sein“). Diese befähigt den Kompetenzinhaber in unterschiedlichen
interkulturellen Kontexten erfolgreich zu arbeiten.

Passende Publikationen von Prof. Dr. Eckart Koch

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Foto von Marion Seßler
Antwort von Marion Seßler
Stellvertretende Geschäftsführerin INtem Trainergruppe Seßler & Partner GmbH, Mannheim

Eine nachhaltige Weiterbildung vermittelt Input in kleinen Einheiten, baut im Rahmen der Weiterbildung bereits Kompetenzen auf, hat Freiräume für die praktische Anwendung bzw. bietet Umsetzungsmöglichkeiten und wird von den Führungskräften unterstützt, begleitet und nachgehalten.

Gerne stehe ich Ihnen für individuelle Lösungen oder konkrete Problemstellungen auch als 10minutes-Expertin zur Verfügung.

Foto von Stephan Druckrey
Antwort von Stephan Druckrey
Geschäftsführer, Trier

Wichtig ist hier die Zielklärung: wofür soll die Weiterbildung dienen, d.h. was soll danach besser/effektiver sein? Dies setzt oft eine Organisationsdiagnose voraus (was benötigt die Organisation?). Ist das Ziel geklärt, kann auch genauer gesagt werden, inwieweit die Weiterbildung nachhaltig wirken kann; eine Erfolgsevaluation ist dann ebenfalls möglich.

Foto von Klaus Steinseifer
Antwort von Klaus Steinseifer
Inhaber Die Steinseifer-Seminare, Hemmingen

  Zeigen Sie Ihren Seminaranbietern die rote Karte, wenn sie

  > keine kostenlose Nachbetreuung anbieten!

  > Sie nicht nachhaltig betreuen!

  > keine Beziehung zu Ihnen aufbauen!

  > nicht für Sie erreichbar sind!

  > Ihre Fragen nicht richtig behandeln!

  > nicht das einhalten, was sie vorher versprochen haben!

  > kein Interesse daran haben, dass es Ihnen mit Ihrem neuen Wissen gut geht und dass Sie Erfolg damit haben!

  > wenn sie Ihre Chancen mit Ihnen nicht aufspüren!

Nicht die Wissensvermittlung alleine zeichnet einen guten Seminaranbieter aus, sondern vielmehr die erfolgreiche Umsetzung der Seminarinhalte in Ihrem Unternehmen.

Investieren Sie ab sofort Ihr Qualifizierungsbudget nur noch nachhaltig und in die richtigen

 Seminare für Ihre erfolgreiche Zukunft!

 www.steinseifer.com

 

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Foto von Ronald Schlager
Antwort von Ronald Schlager
Geschäftsführer schlager communications services GmbH, St. Pölten

Die Frage will ich nur aus meinem Themenkreis (Kommunikationstechnik) beantworten.

Unter Nachhaltigkeit verstehe ich, dass das vermittelte Wissen lange Zeit gültig und ein Wissensupdate mit wenig Aufwand verbunden ist.

Produktschulungen (Konfiguration, Bedienung,...) und Informationen über Märkte und Marktverhältnisse sind nicht nachhaltig, da die Lebenszyklen der Produkte oft sehr kurz sind und Märkte im IT-Bereich stark schwanken.

Wissen über Standards, Schnittstellen, Protokolle ist viel langlebiger (nachhaltig).

Das Wissen über Zusammenhänge und Abhängigkeiten, das Erlernen von der Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen, wird immer wichtiger.

Für Vertriebsschulungen die Fähigkeit zu erlernen, den Bedarf des Kunden zu erkennen, zu verstehen und die Nutzenargumente für den Verkauf einzusetzen, ist nachhaltiger als Featurelisten auswendig zu lernen.

 

 

Foto von Ralph Dalibor
Antwort von Ralph Dalibor
Inhaber Dalibor.communications, Bielefeld

Einfach der Checkliste folgen:

1. Klares Briefing mit genauer Defintion der zu erreichenden Ziele.

2. Auf der Basis des Briefings ein erster Entwurf eines Seminarkonzeptes.

3. Abgleich und Überprüfung des Konzeptes im Gespräch mit dem Auftraggeber

4. Eventuell Anpassungen des Konzeptes an die Ergebnisse des Gesprächs

5. Endabnahme des Konzeptes durch den Auftraggeber

6. Terminierung und Umsetzung des Konzeptes durch den Trainer

7. Evaluierung durch die Teilnehmer*innen 

8. Anpassung des Konzeptes auf der Basis der Evaluierung für nächsten Durchlauf.



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