Läßt sich Wissen managen?

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Antwort von Dr. Jürgen Schüppel .
Geschäftsführender Partner change factory GmbH München

Selbstverständlich.

Reden wir dabei von individuellem, oder organisatorischen Wissensmanagement?

Individuell ist schon nicht so ganz trivial, heute aber über entsprechende Talent- bzw. Kompetenzmanagementprozesse in verschiedenen Organisationen schon recht gut organisiert. Bleibt trotzdem noch die Herausforderung, das "tacit knowledge" mit zu erfassen.

Organisational ist das natürlich entsprechend komplex und viel ist schon gewonnen, wenn es z.B. eine "Wissensstaffette" beim Ausscheiden von erfahrenen Mitarbeitern oder "Leuchttürmen" gibt. Mit dem Einzug sozialer Medien, wie Chats, Wikis etc. ist das Ganze zwar ein wenig einfacher geworden, dem Idealzustand, dass es gut wäre, wenn Organisationen wüssten, was sie wissen, ist man damit aber auch nur einen kleinen Schritt näher gekommen ...

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Antwort von Dr. Irene Teich .
Wissenstechnologin Hoyerswerda

Erst, wenn es explizit ist, kann es auch gemessen werden und das macht es zugänglich für Management. Explizit ist es, sobald es auf Papier oder elektronisch festgehalten wurde.

Das Management des Wissens in den Köpfen von Menschen ist eine Kunst für sich. Hier wird nicht das Wissen selbst gemanagt, sondern wie die Menschen damit umgehen und welche Einstellung sie dazu haben.

Ein "Wissensmanagement" sollte beide Formen umfassen, um wirklich nützlich für das Unternehmen zu sein.

Es würde mich freuen, wenn diese Antwort weiterhilft.

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