Antworten:
Business Transformation Manager, Interimsmanager, - geschäftsführer, selbständiger Berater Dipl.-Kfm. Stefan Weigert, MBA-IMC, Kempten
Grundsätzlich sollten Unternehmenslenker ca. 15 - 20 % Ihrer Zeit dafür verwenden, sich mit der Entwicklung der Zukunft des Unternehmens zu beschäftigen. Die Entwicklung der Unternehmensumwelt, des Unternehmensumfeldes als auch der Branche sollten, neben internen Entwicklungen im Unternehmen auf sog. "schwache Signale" hin beobachtet und analysiert werden. Diese "schwachen Signale" sollten im Rahmen einer Zeitreihe aufgezeichnet werden und bei deutlichen Entwicklungstendenzen mittels einer Risikomatrix und der Szenariotechnik bewertet und fortgeschrieben werden.
Freiberuflicher Experte für Management, Leadership, Finance Dr. Reinhold Kohler Ingolstadt, Donau
Was bedeutet Risiko mehr präzisiert?
Es gibt zwei Dimensionen, Risiken darstellen.
1. Impact: Das heißt, welcher maximale, bspw. monetäre Schaden kann beim Eintritt eines Ereignisses auftreten?
2. Probability: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Schaden eintritt?
Vor diesem Hintergrund sollten Experten an einen Tisch geholt werden. Diese sollten offen und mit Zeit alle möglichen Geschäftsszenarien diskutieren, max. Impacts ableiten und mit Wahrscheinlichkeiten belegen.
Danach sollte eine Risk-Übersicht mit allen Themen inkl. Gross-Impact (Voller Impact) und Net-Impact (Impact x Probability) erstellt werden. Ganz oben sollte das Risiko mit dem höchsten Net-Impact stehen.
Dieser Überprüfungsprozess sollte in Intervallen (bspw. Quartale) wiederholt werden.
1 passende Publikation von Prof. Dr. Reinhold Kohler