Wie gelingt die Umsetzung von guten Vorsätzen?

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Am besten kleine (Teil-)Ziele verwenden und diese in überschaubaren Zeiträumen angehen. Die SMART-Kriterien geben hier eine gute Anleitung.

Das QM nicht vergessen! In festen Abständen immer wieder sich überprüfen, ob man weiterhin auf dem richtigen Weg ist oder davon abgekommen ist.

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Antwort von Dr. Wafi Al-Baghdadi .
Inhaber Dr. Wafi Al-Baghdadi Cosulting & Coaching Hennef

In solchen Fällen kann die Stärkung der eigenen Selbstdisziplin besonders gut erfolgen durch Einbeziehen von Fremdkontrolle. Wie geht das?

Ich vereinbare mit einer sehr vertrauten Person, einem sehr guten Bekannten oder Freund, dass er/sie mich z.B. einmal in der Woche anruft/sich mit mir in Verbindung setzt und sich mit mir über die Umsetzung meiner Vorhaben unterhält bzw. mich danach fragt.

Dieses Vorgehen habe ich zahlreichen Klienten von mir empfohlen und alle haben mir von sehr positiven Ergebnissen berichtet.

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Antwort von Korai Peter Stemmann .
Cheftrainer PS Coaching Schleswig

Gehen Sie in einen Zen-Tempel und machen Sie, was die da machen. Lösen Sie ein Koan, das Ihnen der Zen-Lehrer gibt. Was kostet das? Zeit, Energie und Geduld! Gibt es eine Garantie? Ja, dass Sie nicht durch Unterforderung beleidigt werden!

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Antwort von Ulf D. Posé .
Inhaber POSÉTRAINING Mönchengladbach

Einfach nur konsequent tun. Allerdings sollte man gute Vorsätze nicht an eine Uhrzeit richten, sondern an Ereignisse. Also nicht, ich meditiere jeden Tag um 28.00 Uhr, sondern ich meditiere nach dem Zähneputzen 

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Trainer - Berater - Autor Rotenburg

Teilen Sie 'den Vorsatz' in entsprechende Einzelschritte ein, die sich bewältigen lassen, planen Sie die Umsetzung, tun Sie es, lassen Sie sich gegebenenfalls dabei unterstützen, seinen Sie konsequent im Checkup - platt: es gibt nicht Gutes, außer man tut es, gerne häppchenweise

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Antwort von Stefan Stegmayer .
Personal Coach Köln

Verlieren wir unsere guten Vorsätze oder Ziele, liegt es meistens an mangelnder Motivation und Begeisterung für das Ziel es auch wirklich zu erreichen. Geht uns die Motivation verloren, verlieren wir auch den größten Antreiber Durchzuhalten und Weiterzumachen. Eine Ablenkung, eine Hürde, der Alltag lassen uns den Vorsatz vergessen, der Autopilot ist wieder an und wir machen weiter wie bisher.

Wie schaffen wir es jedoch, motiviert, begeistert und mit Sinn unseren Vorsatz ausdauernd zu verfolgen und nachhaltig und erfolgreich in unser Leben zu integrieren?

Ganz einfach, wir brauchen ein übergeordnetes Ziel, ein Ziel das uns wirklich 'kickt', wir brauchen die Erkenntnis über den eigentlichen Sinn unseres Vorsatzes. Und diesen Sinn zu finden, beantwortet uns die Frage: "Was will ich wirklilch?"

Was will ich wirklich, wenn ich mir vornehme mich im Fitnessstrudio anzumelden, was ist derwirkliche Beweggrund und Antreiber dafür, möchte ich fit werden, oder geht es mir tatsächlich darum, meinem Partner/Partnerin wieder zu gefallen? Möchte ich 5 kg abnehmen, oder geht es darum, mich wieder attraktiv in einer kleineren Kleidergröße zu fühlen? Was will ich wirklich...mit meinem Vorsatz erreichen?

Die Antwort auf diese Frage, ist die Quelle für Ihre Motivation und gibt dem Ziel einen nachhaltigen Sinn und eine Erfolgsgarantie, denn Sie werden mit Begeisterung und Ausdauer vorgehen und daran arbeiten können.

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Antwort von Niko Bayer .
Inhaber Nieder-Olm

Indem man die Antwort nicht delegiert, sondern sich selber nach Hintergründen und Motiven fragt. Vielleicht ist das Problembewusstsein noch nicht groß genug, vielleicht haben Sie irgendeinen kleinen Vorteil aus der Nichterfüllung? Das wissen nur Sie.

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Antwort von Prof. Dr. Beate Klutmann .
Freiberufler Beate Klutmann Berlin

Wir alle lieben den Verstand und verlassen uns auf ihn. Aber das Gehirn hat noch mehr zu bieten. Und am Kopf hängt noch so ein Körper dran…

Kurzum, wir müssen alle drei mitnehmen: Körper, Seele, Geist. Veränderung muss auf allen Ebenen stattfinden, wenn sie nachhaltig wirken soll. Um einige Beispiele zu nennen:

Der Geist hilft uns zu reflektieren; unsere Vorstellungskraft kann uns motivieren, wir können Ziele formulieren und uns selber beobachten.

Die „Seele“ wird für den Moment abgekürzt mit unseren Emotionen und den Sinnesorganen gleichgesetzt: Wie wird sich die neue Situationen anfühlen? Welche Gefühle tauchen auf, wenn uns etwas gelingt oder misslingt?

Der Körper wird durch Übungen unterstützt und unterstützt so den Veränderungsprozess, vielleicht wird die Atmung miteinbezogen oder eine bestimmte Sportart, je nachdem ob es anfeuern oder beruhigen soll. Oder etwas ganz anderes…

Passgenauer und detaillierter geht es mit einem Integralen Coaching (ICC™), das maßgeschneidert auf Ihre Persönlichkeit den Weg findet, der Sie beim Umsetzen guter Vorsätze begleitet und unterstützt.

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Antwort von Wolfgang U. Lauer .
Inhaber Owingen

Vorausetzung ist man weiß welch Vermeidung und Aufschieberits einen erwarten und worauf diese zielen, damit man dafür ein entsprechendes Äquivalent entwickelt, sonst nutzen die besten  Vorsätze nichts. Wer das Rauchen aufgeben will oder am Silversterabend vornimmt im neuen Jahr sich ändern zu wollen, weiß wovon ich rede.

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Antwort von Dr. Natalie Struve .
Dr. Natalie Struve Murnau

Kurz: Indem man diese Vorsätze sinnvoll formuliert und in umsetzbare Handlungen herunterbricht.

Erstens muß man sich genau überlegen, was man sich denn vornimmt. Grundregel: Abstrakte Vorsätze bringen nichts; man muß sich schon genau überlegen, was man denn eigentlich konkret erreichen will – und was man dafür im einzelnen tun will. Und bitte nicht formulieren, was Sie nicht tun wollen! Damit lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit in die falsche Richtung. Lieber positive Vorsätze fassen: Was wollen Sie denn statt der Verhaltensweise tun, die Sie zukünftig vermeiden möchten?

Daß die Vorsätze gern ambitioniert sein dürfen, aber nicht illusorisch sein sollten, versteht sich eigentlich von selbst: Wer bisher nie gelaufen ist oder geschrieben hat, wird nicht von jetzt auf gleich jede Woche 40 km laufen oder ein Romankapitel verfassen. Schätzen Sie Ihre Möglichkeiten realistisch ein. Wichtiger als große Sprünge ist es, sich selbst Erfolgserlebnisse zu verschaffen: Die ermöglichen weitere und größere Veränderungen. Wenn Sie hingegen den Mißerfolg vorprogrammieren durch übergroße Erwartungen, dann "lernen" Sie nur, daß doch alles nichts bringt – und genau das wollen Sie nicht.

Zweitens sollten Sie es sich so leicht wie möglich machen, diese Vorsätze auch in die Tat umzusetzen. Brechen Sie herunter, was jeweils an einzelnen Schritten notwendig ist, und dann trennen Sie die, ziehen Sie die ersten Schritte vor. Beliebtes Beispiel: Wer frühmorgens laufen gehen will, legt sich sein Sportzeug schon abends bereit. Damit wird es am Morgen dann deutlich leichter, sich tatsächlich aufzumachen.

Neue Gewohnheiten brauchen Zeit, um sich einzuschleifen, und zahlreiche Wiederholungen. Seien Sie geduldig mit sich selbst; sehen Sie jedes einzelne Umsetzen als Erfolg an –  und überlegen Sie sich, wie Sie es sich noch einfacher machen können, das zu tun, was Sie sich vorgenommen haben.

Schritt für Schritt kommen Sie voran, und letztlich liegt darin der Schlüssel zum Erfolg: in der Einsicht, daß nicht Vorsätze unser Leben ändern, sondern die vielen kleinen Handlungen, mit denen diese Vorsätze umgesetzt werden.

Bei größeren Projekten sollten Sie sich überlegen, ob eine professionelle Unterstützung sinnvoll ist und wie die aussehen kann, damit Sie Ihnen zum Erfolg verhilft. (Ich unterstütze z. B. Menschen, die berufsbegleitend an ihrer Doktorarbeit schreiben: Man muß nicht alle Fehler selbst machen, sondern kann auch von den Erfahrungen anderer profitieren; außerdem hilft es oft, wenn man ihnen kürzeren Abständen reflektiert, was man getan hat und was man tun will.) Auch eine Unterstützungsgruppe kann hilfreich sein.

Zum Schluß noch eine Buch-Empfehlung: "Mini Habits" von Stephen Guise kostet wenig, ist sehr anschaulich und kann wirklich helfen, gleich in welcher Hinsicht Sie neue Gewohnheiten entwickeln wollen.

Viel Erfolg!

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1 passende Publikation von Dr. Natalie Struve

Cover zu Neben dem Beruf zu Master oder Promotion: Spezielles Coaching
Foto von Manfred Ritschard
Antwort von Manfred Ritschard .
Managing Partner Institut für Tourismuswirtschaft Meggen

... indem wir intensiv daran denken, wie es sein wird, wenn der gute Vorsatz in die Tat umgesetzt worden ist. Was werden wir sehen? Was werden wir hören? Was werden wir fühlen? Am besten schreiben wir all das noch auf.

Dadurch programmieren wir unser persönliches Entwicklungsziel mit all unseren Sinnen und es wird sich wie von selbst erfüllen.

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Foto von Margit E. Flierl
Antwort von Margit E. Flierl .
Inhaberin / Managing Director Delta Consultants EK Nürnberg

Durch festen Willen und konsequentes Handeln.

Dazu müssen häufig "lieb gewordene" Gewohnheiten gebrochen sind, die in der Vergangenheit vielleicht hilfreich waren, heute aber nicht mehr dienlich sind.

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Foto von Christian Schober
Antwort von Christian Schober .
Geschäftsführer Enterlearning Hamburg

Meist fehlt es uns nicht an Motivation, die guten Vorsätze auch wirklich umzusetzen. Es bremst uns eher etwas Unbewusstes: Innere Glaubenssätze. Diese wurden in der Regel bereits in unserer Kindheit geprägt und begleiten uns nun durchs Leben. Zum Beilspiel: Sie möchten regelmäßig Joggen. Ihr Glaubenssatz (oder auch Überzeugung) zum Laufen ist jedoch: Joggen ist stinklangweilig. Nun werden Sie immer wieder zum Stehen kommen, wenn Sie versuchen regelmäßig zu laufen. Oder: Angnommen Sie wollten mit Ihrem Partner Tanzen lernen. Wenn Ihr Glaubenssatz im Hintergrund jedoch lautet: Ich kann nicht tanzen (Tanzen ist nur was für Mädchen, Tanzen ist blöd ...) dann wird es nicht gelingen. Der Mensch kann nicht dauerhaft gegen seine Überzeugungen handeln und deshalb sind Neujahrsvorsätze meist am 2. Januar schon gebrochen. Wollen Sie wirklich etwas verändern, so ist die Identifikation und Neuformlierung des dazugehörigen Glaubenssatzes nötig.

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Foto von Martina Wirth
Antwort von Martina Wirth .
Executive Coach + Wirtschaftstrainerin coach4success Augsburg
  1. In kleinen Schritten
  2. Das Ziel muss positiv formuliert sein, d.h. Gewicht verlieren ... einen sportlichen, schlanken ... Körper ... oder statt weniger Arbeiten ... mehr Zeit für ...
  3. Kleine Rückschritte einplanen, überwinden und weitermachen.

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