Welche unbedingten Verhaltensregeln müssen Führungskräfte auf Firmenfeiern beachten?

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Antworten:

Foto von Dr. Annette Kessler
Antwort von Dr. Annette Kessler
Geschäftsführerin Culture Talk Konstanz

1. Keine Firmenthemen ansprechen

Bei Firmenfeiern wird gefeiert und nicht gearbeitet. Sie sollten nicht verwechselt werden mit Meetings für Analysen und Projekte.

 

2. Nicht betrinken, keinem zu nahe treten

Auch wenn gefeiert wird, sollten Sie als Führungskraft wissen, wie viel Gläser sie vertragen, ohne dass Sie einer Kollegin oder einem Kollegen zu nahe treten. Auch anzügliche Witze oder dergleichen lassen sich vermeiden und müssen Sie am nächsten Tag nicht bereuen, wenn Sie noch die volle Kontrolle über Ihre Äußerungen haben.

 

3. Beziehungsebene pflegen mit Small Talk

Firmenfeiern sind dazu da, die Mitarbeiter eines Unternehmens auch einmal in einem anderen Rahmen und einer anderen Rolle kennen zu lernen. Daher ist Small Talk angesagt mit unverfänglichen Themen wie Hobbys, Urlaub oder Ähnlichem. Interessieren Sie sich für Ihren Gesprächspartner, ohne ihn auszufragen. Pflegen Sie bewusst die Beziehungsebene mit dem kleinen Gespräch. So wird die Vertrauensbasis gestärkt, wenn es am nächsten Tag wieder um die Sachebene geht.

 

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Antwort von Katharina Starlay
Geschäftsführerin starlay* corporate couture Wiesbaden

Die Führungskraft gibt nicht selten den Stimmungs-Spiegel für so eine Firmenfeier vor. Deshalb ist auch hier die gute (Gastgeber-)Vorbereitung wichtig:

Einmal im Kopf durchzuspielen, welche Themen die Mannschaft gerade beschäftigen und Antworten haben. Small-Talk-Themen zu finden, die gut tun. Sich selbst in gute Laune zu versetzen. Kleidung anzuziehen, die unverkrampft und doch professionell ist - denn Sie sind und bleiben der Chef. 

Die Aufgabe ist, entspannt man-selbst und doch "on duty" zu sein, so dass die Mitarbeiter und Kollegen Sie auch als Persönlichkeit erleben können.  

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Antwort von Bernd Braun
Geschäftsführer NewSocialTime Hattersheim-Eddersheim

Authentizität gerade im privaten Bereich, was auf einer Firmenfeier sehr schnell in diese Richtung geht. Weiß die Führungskraft, dass Sie kein Alkohol verträgt, dann weniger trinken. Ist Sie standhaft, dann darf es auch mal ein Glas mehr sein.

Den Kollegen immer zeigen, für was man steht. Einige der Kollegen treffen die Führungskraft auch außerhalb des Unternehmens und erzählen weiter, wie diese sich dort verhält. Das heißt, dass eine Firmenfeier für die Führungskraft überall stattfindet. Aus diesem Grund bleiben Sie authentisch und leben Sie nicht aufgesetzt. Dann werden Sie den Respekt Ihrer Kollegen auch auf einer Firemnfeier gewinnen.

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Foto von Astrid Fiedler
Antwort von Astrid Fiedler
Imageberaterin, Smalltalk- und Knigge-Trainerin, Rednerin IMAGEKONKRET Hamburg

Als Führungskraft füllen Sie diese Rolle auch während einer Firmenfeier kompetent aus.

Das bedeutet

  • dass Sie versuchen, sich mit möglichst vielen Kollegen zu unterhalten.
  • dass Sie genau wissen, wie viele Gläser Alkohol sie vertragen.
  • dass Sie Ihren Kolleginnen oder Kollegen nicht zu nahe treten.

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Antwort von Anke A. Quittschau
Geschäftsführerin korrekt! Heidesheim

Interne Feiern sind das reinste Minenfeld. So lustig es auch sein mag, man sollte nie vergessen, dass man unter Beobachtung steht! Und gerade Führungskräfte sollten sich über ihre Vorbildfunktion im Klaren sein. Keine Chance für Klatsch und Tratsch! Zu locker zu werden ist keine gute Idee. Jedem Mitarbeiter ein sektseeliges „Du“ anzubieten sollte gut überlegt sein. Als Vorgesetzter geht man ca. 30 Minuten nach dem offiziellen Teil. Nun haben die Mitarbeiter die Gelegenheit, unbeobachtet zu feiern.

Als Führungskraft wirkt man immer – im Guten wie im Schlechten. Deshalb auf Dresscode und Umgangsformen auch im lockeren Umfeld achten. Gerne stehe ich für individuelle Fragen persönlich über 10minutes zur Verfügung stehen.

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Foto von Annemarie Strubel
Antwort von Annemarie Strubel
Geschäftsführerin München

Führungskräfte sollten auch an dieser Stelle ihre Vorbildfunktion wahren (im Bezug auf Alkohol etc.) und überlegen, wem sie z.B. das "Du" anbieten und ob sie das auch nach der Feier beibehalten möchten.

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