Welche Rolle spielt Talent, welche die Willenskraft für den Erfolg?

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Antworten:

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Antwort von Dr. Wolfgang Karrlein
Geschäftsführer der canmas business learning & consulting GmbH München

Unter Talent wird die Fähigkeit einer Person verstanden, auf einem Gebiet besonderes zu leisten. Meist impliziert der Gebrauch eine – mehr oder weniger – angeborene Veranlagung im Gegensatz zu etwas Erlerntem. Schwierig wird es in der Praxis, eindeutig festzustellen, ob Erfolg auf einem Talent basiert oder nicht. Es ist kaum verifizierbar, ob ein Erfolg oder eine Leistung ausschließlich auf Lernen und Üben basiert oder ob jemandem bestimmte Voraussetzungen „einfach so zugeflogen“ sind.

Insofern besteht bei einer Verwendung des Konzepts „Talent“ die Gefahr eines zirkulären Denkens und Argumentierens: Ich stelle einen Erfolg fest und begründe ihn mit dem Talent der Person; gleichzeitig schließe ich aber auch von einem vorhandenen Talent auf einen Erfolg. Dazu kommt noch: Auch wenn jemand beispielsweise Talent zum Klavier spielen hat, das heißt, ihm fällt es leicht, die nötigen Fähigkeiten zu erlernen, muss diese Person nicht zwingend Freude daran haben. In diesem Sinne ist Talent als Potenzial zu verstehen, das aber von einer Person durchaus ungenutzt bleiben kann. Es ist also in gewisser Weise kein Erfolg feststellbar.

Willenskraft ist eine bewusste Aktivierung von Handlungsenergie durch eine Person, um ein Ziel zu erreichen oder eine Aufgabe zu erfüllen. Je weniger die Motivation – verstanden als innere Disposition für die erforderlichen Handlungen – ausgeprägt ist, desto mehr Willenskraft wird benötigt. Gleichzeitig ist aus der Motivationsforschung bekannt, dass sich Willenskraft erschöpft. Wer zu lange Handlungen ausführt, für die viel Überwindung (Willenskraft) aufgewendet werden muss, wird irgendwann früher oder später erschöpft. So kraftvoll wir mit unserem Willen auch ungeliebte Tätigkeiten ausführen können, so wichtig sind Erholungsphasen.

Dies beides zusammengenommen, führt mich zur Einschätzung: Talent erleichtert es, Erfolg zu haben, da es das Erlernen der erforderlichen Aspekte vereinfacht und Vertiefungen schnell(er) erreicht werden können. Talent ist aber kein Garant für Erfolg. Willenskraft hilft, eine „extra Meile“ zu gehen, kostet aber Energie und ihr Einsatz kann durchaus zu Erfolg führen.

Summa summarum: Talent und Wille sind kein Gegensatz und schon gar nicht Garanten für Erfolg.

Lesen Sie gerne auch meinen letzten Blogbeitrag zum Thema "Shared Leadership – ein Führungsansatz in unserer volatilen Welt"

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Antwort von Barbara Landers-Schultz
Geschäftsführerin Berlin

Es wäre sinnvoll, sich mit vollem Willen das Talent zu erhalten, nicht beratungsresistent zu werden. "Reflective thinking" ist für den Erfolg unentbehrlich.

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Antwort von Christoph Schlachte
Inhaber CS Seminare Burgthann

Beides spielt sicherlich eine Rolle für den Erfolg. Dazu wichtiger erscheint mir die Möglichkeit Talent auszuprobieren zu können. Sicher geht es auch um Macht und Positionen. Da wollen - vielleicht auch sollen - die Talente mehr gestalten, oder? 

Viele "Talent Programme" scheitern an diesem Thema und dann verlassen die "Talente" die Organisation. Wie konkret sehen Entwicklungsmöglichkeiten in der Organisation aus (z.B. neue Aufgaben, Projekte, Herausforderungen - sicher nicht immer eine neue Fürhungsrolle) - vielleicht auch ohne "Talent-Programm"? 

Können, wollen und dürfen - müssen in der Organisation gegeben sein. Da spielt sicher die Geschäftsführung eine große Rolle.

Wie sehr dürfen Talente zeigen was sie können, in neuen Aufgaben und Projekten? Wie sehr gibt es Unterstützung (Mentor / Coach)?
Wie sehr ist es in der "alten" oder auch "neuen" Gruppe des Talents gewünscht, dass sich "Neues" tatsächlich entwickelt? 
Wie gut ist die Fehler- und Feedback-Kulter sowie die Fähigkeiten zum Diskurs zwischen dem Protagonist und den Führungsebenen?
Wie sehr dürfen "alte" Strukturen und Prozesse tatsächlich angefasst werden? 
Wie gerne wird Macht und Gestaltungsspielraum abgegeben? 
 

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Antwort von Stefan Sillmann
Geschäftsführer FINMAREX UG Murnau

10% Talent, 90% Fleiss. Und Fleiss bedeutet dran zu bleiben. Immer wieder zu agieren. Immer wiederüberprüfen und verbessern. Willenskraft ist DIE tägliche Herausforderung unseres Lebens. Zumindest für die meisten von uns...

Errfolg ist relativ, doch meistens an etwas messbar. Persönliche, sportliche oder berufliche Erfolg können unterschiedlich bemessen werden. Je nachdem welche Ziele ich mir für welchen Bereich gesetzt habe. Was aber immer bleibt und überall gleich ist, nur die Willenskraft entscheidet am Ende darüber, ob ich auch dort ankomme, wo ich hin wollte.

Man sagt Willenskraft sein ein Muskel, den man trainieren muss. Ein Muskel würde bei kontinuierlichem Training immer stärker werden. Aber ganz ehrlich, ich habe das Gefühl, jedesmal wenn ich ein neues Ziel erreichen möchte beginne ich im Sinne der Willenskraft immer wieder von vorne. Anfangs großer Wille, im Verlauf der Aktivität lässt dieser 'Muskel' mal mehr und mal weniger nach.

Talent ist gut, um sich den Einstieg ein wenig leichter zu machen. Ich kenne aus dem Sport viele Beispiele, wo auch ohne großes Talent dafür mit umso mehr Willenskraft große Erfolge erzielt wurden.

Stefan Sillmann, Business Mönch

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Antwort von Martina Wirth
Executive Coach + Wirtschaftstrainerin coach4success Augsburg

Das Wollen ist der Motor für unser Handeln.

Talent allein reicht nur selten für den großen Erfolg - der Klassiker hierzu lautet: "Erfolg besteht aus 10 % Talent und 90 % Schweiß".

All unsere Talente setzen wir in der Regel auch nicht gleichermaßen ein; wenn wir genau hinschauen, haben wir nicht nur ein erfolgsversprechendes Talent. Wir sind alle vielfältig. Meist aus Bequemlichkeit oder weil wir für ein bestimmtes Talent gelobt wurden, konzentrieren wir uns auf dieses.

Andererseits "kann der Wille Berge versetzen", aber auch hier kennen wir unsere Grenzen. Oder anders ausgedrückt, aus einem Elefanten wird auch mit größter Willensanstrengung kein Schmetterling.

Erfolg erreichen zu wollen, egal mit welcher Profession und welchem Talent, bedeutet auch sich und sein Tun immer wieder ernsthaft zu reflektieren. Und auf dem Weg zum Erfolg entdeckt man oder entwickelt man das eine oder andere unbekannte Talent in sich selbst.

Aus meiner Sicht ist das Streben zu einem Ziel, das Wollen, entscheidend für den Erfolg.

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Antwort von Gabriele Lönne
Inhaber Mental Guard® ACADEMY Großheide

Talent ist Voraussetzung.

Willenskraft das falsche Wort. "Man muss nur wollen" wird landläufig gern gesagt, wenn jemand scheitert. Nein, wollen allein reicht nicht und kann beim verzweifelten Versuch in einen Burnout führen. 

Man muss können. Können heisst, dass mir das "liegt", was ich tue, dass es mich emotional positiv stimuliert und meine intrinsische Resilienz erhält, dass es mich intelektuell befriedigt und körperlich angemessen fordert. 

Die harmonische Verbindung von Begabung, Tätigkeit und Persönlichkeit ist das Geheimnis des Erfolgs.

Allerdings sind wir manchmal bei uns selbst betriebsblind. Dann kann die unterstützende Begleitung eines Coaches zeitweise nützlich sein.

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Antwort von Detlef Kurt Wagner
Coach | Trainer | Berater Wagner Coaching | Training Leipzig

Talent und Erfolg:

Der Begriff Talent wird heute sehr umfassend genutzt, weil er eine saubere Definition im wirtschaft-lichen Umfeld von Anfang an hat vermissen lassen und vielfach als ein Synonym für Human Resources eingesetzt wird. In der Sportwissenschaft lässt sich der Begriff - je nach Disziplin - einwandfrei definieren. Mit Blick auf das so genannte Talentmanagement welcher den Terminus Nachwuchsförderung abgelöst hat, findet einerseits eine Verwässerung statt und andererseits werden offenbar die High- gegenüber den Low-Performern abgegrenzt. Ist Mc Gregor's XY-Theorie die Grundlage für dieses Wording und damit für diese Philosophie in den Unternehmen?

Talent und Erfolg haben sicherlich einen unmittelbaren Zusammenhang!

Talent hat unseres Erachtens in der heutigen VUCA-Welt der- od. diejenige MitarbeiterIn, die flexibel und situationsspezifisch sich des kompletten Kompetenzspiegels (Wertschöpfungs-, Fach-, Methoden, Sozial- und Selbstkompetenz) bedienen kann.

 

Wille und Erfolg:

Laut Erkenntnissen der Neurowissenschaft sollten wir die in unserem Gehirn festgelegte Ziel-hierarchie berücksichtigen, um ein Ziel mit Willenskraft zu erreichen:

1. Haltungsziel

Bevor Mitarbeiter oder Führungskräfte sich für etwas engagieren, benötigen sie eine starke Absicht (Volition). Ihre Haltung resultiert aus ihren bewussten Ressourcen. Sie fühlen sich mit diesen motivierenden Kraftquellen sicher und spüren, dass sie es schaffen werden.

2. Ergebnis- oder Sachziel

Erst wenn Mitarbeiter und Führungskräfte eine echte Absicht (Wille) spüren, können sie kognitive, an Fakten messbare Ziele zweifelsfreier formulieren und effektiv in Erfolge umsetzen.

3. Verhalten (Haltung kommt von Verhalten!)

Zum Beispiel die in unseren Schritten gemeinsam erarbeiteten Teamergebnisse zu Change Management wie ‚Roter Faden‘ für alle CM-Projekte, Fischgrät-Diagramme, To-do-Listen oder Wenn-Dann-Pläne werden konsequenter umgesetzt, weil sie auf einer ressourcenorientierten inneren Haltung basieren. Die innere Haltung 'alt' zu innerer Haltung ‚neu‘ ist hier ggf. der Erfolg bzw. der Wille zu einer Veränderung der Haltung.

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Antwort von Dr. Albrecht Müllerschön
Inhaber, Geschäftsführer Unternehmensberatung müllerschön Starzeln

Fachkenntnisse, Leistungsbereitschaft und Talent sind nicht alles. Die Willenskraft ist es, die den Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und den anderen ausmacht. Das tolle dabei: Man kann lernen, wie es geht.

Viele Menschen wollen erfolgreich sein und Kariere machen. Nicht immer aus dem eigenen Antrieb heraus, sondern auch als Reaktion auf frustrierende Erlebnisse als Fachkraft, auf Grund des sozialen Drucks im persönlichen Umfeld (Image) oder auch nur des Gehaltes wegen.

Etliche derer, haben das notwendige Talent, die fachliche Kompetenz und die notwendige Berufserfahrung, sind sozial kompetent und auch motiviert, möchten etwas bewegen und gestalten, können sich durchsetzen und und und. Was manchen jedoch fehlt, ist der eiserne Wille und das Durchhaltevermögen, das eigene Handeln konsequent und beharrlich auf die Ziele auszurichten.

Nicht nur Studien, sondern auch unsere Erfahrungen mit über 2.000 Führungskräften zeigen, dass der Wille und die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und den dafür notwendigen Preis zu „bezahlen“, Erfolgreiche von weniger Erfolgreichen unterscheidet.

Ein aktuelles, persönliches Erlebnis hat diese Aussage wiederum deutlich bestärkt. Folgende Situation. Ein Unternehmer unterstützt zwei Personen dabei, sich selbstständig zu machen. Hierzu berät er sie, gibt ihnen Tipps und Ratschläge, bezahlt ihnen jeweils eine Potenzialanalyse (Online-Verfahren) und eine Karriereberatung, damit die zwei für sich klären können, ob und wie sie den Weg in die Selbständigkeit angehen sollen.

Die zwei Personen sind engagiert, ihnen macht ihr Beruf im Angestelltenverhältnis Spaß, sie sind auch sehr motiviert und arbeiten mit vollem Engagement, wenn Not am Mann ist, auch mal bis in die Nacht.

Die Potenzialanalyse zeigt ebenfalls, dass sie in den meisten notwendigen Sozialkompetenzen eine positive Ausprägung bzw. das notwednige Talent haben. Bei den Faktoren: Eigenverantwortung, selbständiges Arbeiten, und Leistungsmotivation schneiden sie hingegen eher schwach ab. Dies sind aber gerade die Faktoren, die den persönlichen „Willen“ bestimmen.

Bestätigt wurde meine Vermutung dann weiter dadurch, dass es ganze zwei Wochen dauerte, bis von Seiten der beiden ein Termin zur Besprechung der Testergebnisse vereinbart wurde. Dieser Termin wurde dann abermals aus unwichtigen Gründen (ausschlafen, Einladung) verschoben und die vereinbarte Zeit nicht eingehalten. Die zweite Person hat sich zum vereinbarten Termin gar nicht gemeldet.

Im Vorfeld war es den beiden Personen sehr wichtig und dringend, eine Potentialanalyse in die schwierige Entscheidung mit einzubeziehen. Soweit der Wunsch.

Warum schildere ich Ihnen diesen Ablauf so genau? Weil sich genau hier ein Unterschied auf dem Weg zum Erfolg zeigt. Selbstdisziplin und der Wille hartnäckig und konsequent seine Ziele zu verfolgen sind Eigenschaften die man unausweichlich dazu braucht.

Der Wille etwas erreichen zu wollen wird auch nur dann zum Erfolg führen, wenn auch der Preis, hier immer wieder, sich selbst zu überwinden, bezahlt wird.

Alle anderen noch so gut ausgeprägten Eigenschaften und Fähigkeiten nutzen nichts, wenn die PS nicht auf die Straße gebracht werden.

Ein positives Beispiel hierfür ist „myMüsli.de. Ohne Berufserfahrung haben sich die Inhaber direkt nach dem Studium, auf Grund einer Idee im Auto, 2007 für die Selbständigkeit entschieden. Sie haben alle Hürden mit hohem Willen und Durchhaltevermögen überwunden und sind heute Inhaber einer erfolgreichen Firma mit ca. 350 Mitarbeitern. (MyMüsli.de hat verschiedene Gründerpreise erhalten)

Nur etwa 10 – 15 % der Führungskräfte haben tatschlich eine ausgeprägte Willenskraft. Viele der anderen wollen lediglich im Sinne eines Wunsches, erfolgreich werden. Das heißt, dass sie sich innerlich nicht für den Erfolg entschieden haben und den notwendigen Antrieb vermissen lassen und sich verzetteln.

Das heißt, dass derjenige der nicht in der Lage ist, seine Aufmerksamkeit zu fokussieren und seine, bei jedem Menschen vorkommenden, abschweifenden Gedanken zu steuern, äußeren Reizen und seiner eigenen Komfortzone unterliegt. Denn Leistung entsteht nur durch die willentliche Konzentration auf eine Aufgabe und die Ziele. Demnach sind die bewusste Aufmerksamkeitssteuerung (Präsenz) und Fokussierung der Gedanken und Energie der Schlüssel zum Erfolg.

Bewusste Aufmerksamkeitssteuerung und Fokussierung der Gedanken und damit auch der Energie, sind der Schlüssel zum Erfolg.

Zugegebenermaßen ist dies in unserer reizüberfluteten Welt schwierig. Aber umso deutlicher wird, dass nur die Karriere machen, die die Fähigkeit der Aufmerksamkeitssteuerung besitzen.

Und dies gilt nicht nur für die Karriere bzw. Erfolg im beruflichen Sinne, sondern auch in der Freizeit und in der Familie. Selbst unsere Hobbys werden nur zum Erfolg, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. Ganz besonders deutlich wird dies auch in der Partnerschaft. Auch Beziehungen, sei es die Partnerschaft oder das private Netzwerk, brauchen Pflege und Aufmerksamkeit, um Bestand zu haben. Nichts, was man so mal eben nebenher erledigen kann.

Tipps

Diese Gedanken- und Aufmerksamkeitssteuerung gelingt dann am besten, wenn wir es schaffen:

  • viele kleine Aufgaben und Tätigkeiten zu automatisieren, damit hier nicht immer wieder neue Entscheidungen getroffen werden müssen (Gefahr der Aufschieberitis),
  • wenn wir für einen körperlichen und emotionalen Ausgleich sorgen (Sport und soziales Netz/Freundeskreis und Familie),
  • Konflikte schnell lösen, damit sie uns nicht unnötig lange belasten oder auch
  • Entspannungsübungen machen.

Darüber hinaus sollten wir uns immer wieder die Frage stellen: Was treibt mich wirklich zum Erfolg? Sind es:

  • der eigene Antrieb,
  • materielle Gründe (Gehalt) bzw. Image, oder möglicherweise irgendwelche
  • familiären Zwänge.

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