Was sind die wichtigsten Posten bei den Personalkosten?

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Antwort von Dr. Sabine Hahn
Geschäftsführer Digital Leadership Beratung Dr. Sabine Hahn Köln

Neben dem eigentlichen Gehalt die Sozialabgaben (Rentenversicherung, anteilige Krankenkasse, Sozialversicherung usw.).

Eventuell bekommt die Person aber auch einen Bonus oder Dienstwagen oder sie kostet Reisekosten usw. 

Zudem empfiehlt sich auch die Entwicklung des Mitarbeiters im Kopf zu behalten. Angefangen von Weiterbildungskosten über regelmässige Lohnsteigerungen, die oft notwendig sind, um Mitarbeiter zu halten.

 

 

Viel Erfolg!

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Antwort von Karl H. Jaquemot
Inhaber Betriebsberatung Jaquemot Aachen

Um etwas weiter auszuholen: Zunächst sollte ein Personalplan, eine  Bedarfsplanung für das Personal vorgenommen werden: Wen brauche ich mit welchen Zeiteinsatz an welchen Tagen und mit welchen Fahigkeiten und Kenntnissen zu welchem Stundensatz mit welchen Zeitzuschlägen/Schichtzulagen? Damait habe ich bereits viele Gedanken zu meinem Organigramm vorweggenommen, kenne die Skills, die benötige und das Anforderungsprofil für künftige Mitarbeiter. Danach erst stellt sich die Frage: Was kostet der Mitarbeiter denn dann?

Egal ob Fixgehalt oder Stundenlohn mal 170 Stunden im Monat, das Ergebnis ist das Bruttogehalt/der Bruttolohn. Wer eine Lohnabrechnung schon mal gesehen hat, kennt die gesetzlichen Abzüge zur Steuer und zur Sozialversicherung. Als Arbeitgeber arbeite ich mit dem Bruttogehalt. Hier lege ich als Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung noch mal oben drauf. Das sind zur Zeit ca. 22% vom Bruttogehalt. Obendrauf lege ich als Arbeitgeber außerdem die allein vom Arbeitgeber zu tragenden Beiträge zur Berufsgenossenschaft, u.a. für die Berufsunfähigkeitsversicherung der Angestellten.

Wer also im Rahmen einer Vorausplanung von Personalkosten auf die Bruttogehälter einen Zuschlag von ca. 25% draufpackt, ist damit auf der richtigen Seite.

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