Was ist das Geheimnis einer guten Präsentation?

7 Expertenantworten: Foto von Bert Udo Koch Foto von Ute Emmerich Foto von Andreas Franken Foto von Annemarie Strubel Foto von Nicola Schmidt Foto von Reiner Neumann
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Antworten:

Foto von Lothar Seifert
Antwort von Lothar Seifert
Naundorf

Fasse dich kurz und lasse anschließend genügend Zeit für Diskussionen und für das Beantworten von Fragen.

Professionelle Technik wie ein lichtstarker Beamer oder ein Flipchart, der von allen eingesehen werden kann, sollten dazu gehören.

Plane für längere Vorträge Pausen ein, eventuell mit Getränken und kleinen Snaks.

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Foto von Bert Udo Koch
Antwort von Bert Udo Koch
Geschäftsführer Ich-Konzept Herold

Eine Präsentation ist dann erfolgreich, wenn es Ihnen gelingt, sowohl intellektuell als auch emotional mit den Zuhörern in Kontakt zu gehen. Das Fundament ist dabei Ihre Persönlichkeit, um Daten, Zahlen und Fakten auf hohem Niveau zu vermitteln.

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1 passende Publikation von Bert Udo Koch

Cover zu Lampenfieber
Foto von Ute Emmerich
Antwort von Ute Emmerich
Inhaberin, Medientrainerin, Mediencoach EMMERICH mediencoaching Köln

Eine klare Struktur, nicht zu viele Themen, nicht zu viele Zahlen und Daten. Einfacher, verständlicher Aufbau, prägnante Schlagworte statt viel Text. Anschauliche Präsentationen unterstützen gehirngerechtes Lernen. Deshalb: Wichtigste Punkte durch Bilder im Bewusstsein Ihrer Zuhörer*innen verankern. Dann bleibt Ihre Präsentation nachhaltig im Gedächtnis haften. Es muss übrigens auch nicht immer Powerpoint sein ...

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Foto von Andreas Franken
Antwort von Andreas Franken
Geschäftsf. Ges., Präsentationscoach, Kommunikationsberater, Redenschreiber, Redakteur, Texter Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben (AMAKOR GmbH) Bonn
Dass die Präsentatorin oder der Präsentator sie als das betrachtet, was sie ist: als eine Rede, bei der ich mich durch bunte Bilder unterstützen lasse. Nicht umgekehrt!

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2 passende Publikationen von Andreas Franken

Cover zu Erfolg buchstabiert sich T-U-N
Cover zu Männer fahren besser - mit Bus und Bahn
Foto von Annemarie Strubel
Antwort von Annemarie Strubel
Geschäftsführerin München
"Gehirngerechte" Aufbereitung und sehr gute Vorbereitung: Klare Struktur, wenig Text, nicht zu klein geschrieben, Bilder, die zum Thema passen, ein Präsentierender, der voll im Thema und in der Lage ist, auf seine Zielgruppe einzugehen.

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Foto von Nicola Schmidt
Antwort von Nicola Schmidt
Inhaberin Image-Impulse Köln

8 Tipps für eine gute Präsentation:

Machen Sie sich beusst: Eine Präsentation ist kein Monolog, sondern ein Dialog mit dem Publikum. Machen Sie zwischendurch immer bewusst Pausen. Damit können Sie Aufmerksamkeit erhöhen und Ihre Botschaften gezielt wirken lassen.

Weniger ist mehr! Wer seine Zuhörer mit Folien überfrachtet, braucht sich nicht wundern, wenn die Menschen vor Ihnen abschalten. Apropos Folien: Mehr Bild und weniger Text/ Tabellen!

Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zuhörer? Informieren Sie sich vorher, ob Sie vor einem Fachpublikum sprechen oder ob es eine offene Veranstaltung ist.

Schauen Sie ins Publikum und nicht über die Köpfe hinweg. Sie sind unsicher? Dann blicken Sie erstmal in die Gesichter, die Ihnen sympatisch erscheinen.

Sprechen Sie laut und deutlich. Ist das Publikum größer, dann klären Sie vorher, ob Sie ein Headset bekommen können. 

Wer  in kilometerhaften verschachtelten Monstersätzen daherkommt, vollgespickt mit Fremwörtern - Da wird Ihnen nach wenigen Minuten niemand mehr zuhören. Statt Substantive Verben nutzen und die bildhafte Sprache. Reden in Bildern, Ein Bild bleibt immer in den Köpfen hängen. 

Beispiel: "Das hier ist die Entwicklung der Zahlenreihe."    Besser: "Diese Zahlenreihe geht runter wie Öl."

Verstecken Sie sich nicht hinter einem Rednerpult. Zeigen Sie sich in volle Größe!

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1 passende Publikation von Nicola Schmidt

Cover zu Besser selbstbewußt als ein "Tanzbär"
Foto von Reiner Neumann
Antwort von Reiner Neumann
Trainer - Berater - Autor Rotenburg

Sie bereiten für eine gute Präsentation drei Arten von Material vor: Ihre Noti­zen mit den Schlüsselaussagen, Zahlen oder Zitaten. Ihre Folien mit guten Illustra­tionen. Und den zusätzlichen Text für das Handout, gegebenenfalls ergänzende Tabellen oder Grafiken und dergleichen mehr. 

Machen Sie sich klar, welche Ziele Sie erreichen wollen. Was sollen Ihre Zuhörer nach der Präsentation wissen, was sollen Sie fühlen, was sollen Sie denken? Ma­ chen Sie sich dazu mit Ihrem Publikum vertraut. Wer wird anwesend sein? Was wissen Ihre Zuhörer bereits? Was wollen Sie noch erfahren? Das bedeutet auch, dass Sie für ein anderes Publikum zum selben Sachverhalt eine andere Präsenta­tion brauchen. Für die Struktur legen Sie die wesentlichen Punkte Ihrer Präsenta­ tion fest, fassen zusammenhängende Punkte unter einer Überschrift zusammen und legen dann die Reihenfolge fest. Entwickeln Sie eine Storyline – von Beginn bis Ende. Denken Sie also auch über einen guten Start und einen dazu passenden Schluss nach. 

Entwerfen Sie zuerst die Struktur, dann entwickeln Sie die dazu passenden Folien. Versuchen Sie, die Folien in einer Präsentation möglichst einheitlich zu gestalten – gleiche Au eilung der Folie, gleiche Bilderwelten, gleiche Farben und so weiter. Möglichst einheitliche visuelle Muster schaffen Ruhe und lassen der Person des Vortragenden den wichtigen Raum. 

Erprobte Regeln zur Gestaltung wirkungsvoller Folien

  • ?  Texte von links nach rechts, von oben nach unten schreiben.

  • ?  Texte strukturieren – Zusammengehöriges steht auch zusammen.

  • ?  Eine Kategorie = gleiche Farben, gleiche Formen.

  • ?  Positive Schrift – also dunkel auf hell – ist besser lesbar.

  • ?  Groß- und Kleinbuchstaben sind leichter lesbar.

  • ?  Gut erkennbare Schriftgröße – Punkt 16 oder mehr.

  • ?  Serifenlose Schriften sind leichter zu erkennen.

  • ?  Maximal fünf Zeilen pro Textchart.

  • ?  Effekte und Animationen nur zur Betonung der Kernaussage.

  • ?  Abkürzungen werden meist nur von Insidern verstanden – weglassen!

  • ?  Ein – aussagekräftiger – Titel pro Folie.

  • ?  Bilder – Bilder – Bilder.

  • ?  „Weniger ist mehr“ – drei bis vier Minuten „Input“ pro Folie = maximal zehn inhaltliche Folien. 

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