Antworten:
Geschäftsführer / CEO Deutsches Institut für Marketing DIM Köln
Growth Hacking ist die disruptive Antwort auf die klassichen Marketingaktivitäten in durchschnittlichen Marketingabteilungen. So zumindest das Credo der sogenannten Growth Hacker. Alter Wein in neuen Schläuchen, oder eine neue Entwicklung auf die eine moderne, agile Marketingabteilung reagieren muss?
Der Begriff Growth Hacking steht für Wachstum „growth“. Der Begriff „Hack“ stammt aus dem IT Umfeld und bezeichnet einen Trick oder Kniff. In diesem Kontext geht es also um den Versuch, durch Tricks und Kniffe schneller zu wachsen. Das Wesen eines Hacks ist es, dass er rasch durchgeführt wird, hoffentlich effektiv ist und vielleicht nicht unbedingt den normalen eleganten Regeln entspricht. Er erreicht das gewünschte Ziel, ohne den Gesamtkontext zu berücksichtigen, in den er eingebettet ist, auch wenn er im Widerspruch zu ihm steht.
Der Growth Hacker wird demnach als eine Person bezeichnet, die sich geschickt mit dem Thema Online Markting beschäftigt. Er nutzt seine Kreativität in Verbindung mit modernster Technik, um die breite Masse anzusprechen. Gewissermaßen nutzt er die Affinität der so genannten Internet User aus, um sein Produkt schnellstmöglich zu verbreiten – nahezu völlig kostenfrei. Growth Hacking kann mit persönlichem Individualismus, Ehrgeiz und dem Drang aus wenig möglichst viel zu erschaffen, charakterisiert werden.
Mehr dazu in unserem Beitrag zum Thema Growth Hacking.
3 passende Publikationen von Prof. Dr. Michael Bernecker



Growth Hacking steht für eine (ausschließlich) auf Unternehmenswachstum augerichtete, agile und relativ kostengünstige Form der Online-Kommunikation mit Schwerpunkt Soziale Medien. Es besteht kein lineares Konzept, sondern in Abhängigkeit vom Kommunikationserfolg werden jeweils die Folgeaktivitäten festgelegt.