Warum nutzen Unternehmen zur Softwareentwicklung lieber freie Mitarbeiter als externe Firmen?

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Antwort von Dr. Jörg Hahn
Geschäftsführer adisoft systems GmbH & Co. KG Berlin

Möglicherweise die Integration in die eigene Unternehmensumgebung und Kultur mit der Möglichkeit des Abschöpfens von Know-how.

Ansonsten ist der Zugang über freie Mitarbeiter Lösungen zu erarbeiten eher fragwürdig, da externe Firmen auf zeitgerechte Ergebnisse verpflichtet sind (Werkvertrag), während freie Mitarbeiter eher zu  Dienstleistungskoniditionen verpflichtet werden. Dadurch ergibt sich primär das Thema Zeitverzögerung durch Krankheit.

Aber auch Fokussierung der Ergebnisqualität auf die Kompetenz des einen freien Mitarbeiters ohne die Möglichkeit der Teamlösung im externen Dienstleistungsunternehmen fehlt bei dem gegebenen Ansatz. Hinzu kommt in der Regel die Notwendigkeit von Berechtigungs- und Arbeitsplatzeinrichtungen im beauftragenden Unternehmen für den freien Mitarbeiter - ein Aufwand der bei Zugriff auf Zuliefererunternehmen entfällt.

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Antwort von Stefan Guhr
Inhaber GUHRCONSULT Bad Aibling

Eine einzelne Ressource läßt sich besser an das Unternehmen binden. Sie haben Eigeninteressen, die sich besser steuern lassen. Firmen solten als Lieferant ganze Gewerke liefern. Die Unsitte der Ressourcenvermittlung ist weder nachhaltig noch kosteneffizienz. 

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Antwort von Jürgen Frehse
CEO OnlineUniversity24 Hamburg

Bei externen Firmen handelt es sich dann um eine Arbeitnehmerüberlassung, diese ist nur begrenzt erlaubt. Allerdings besteht bei freien Mitarbeitern die Gefahr der Scheinselbstständigkeit. Alternative wäre ein Werkvertrag. Die externe Firma verdient natürlich auch jeweils mit bei den Einsätzen.

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Antwort von Ulrich Hambuch
Principal Consultant / Freelancer Ulrich Hambuch - info.genesis Unternehmensberatung Troisdorf

Seit einigen Jahren ist eher das Gegenteil der Fall. Insbesondere wenn die externen Firmen ein Outsourcingmodell bieten oder vermeintliche Festpreis (Niedrigqualität) Projekte in Niedriglohnländern abwickeln können.?

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Antwort von Wolfram Herzog
Geschäftsführer SIC! Software GmbH Heilbronn

Das kann ich so nicht bestätigen - eher das Gegenteil. Freie Mitarbeiter bergen immer das Risiko mit der Scheinselbstständigkeit. Allerdings gibt es auch Fälle wo es nur "billig" sein muss, und da ist der Freelancer oft im Tagessatz niedriger als die Firma - und dann greft man zum Freelancer. 

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Foto von Dr. Helmut Steigele
Antwort von Dr. Helmut Steigele
Management-Coach / Berater - Krisenintervention CascadeIT Glattfelden

Weil Software-Entwickler als sogenannte "einmalig nutzbare" Engpassressource gesehen werden.

Einkäufer nehmen beim Sourcing eine Einteilung nach der Abstufung der Versorgungskritikalität zum Unternehmen kombiniert mit der Beschaffungssumme

Wenn also etwas "teuer" ist und nur einmalig beschafft wird, gilt es als Engpassressource, wenns teuer ist, aber fortlaufend, dann strategisch etc...

weiteres siehe folgendes e-Book:

https://books.google.ch/books?id=LZqiAAAAQBAJ&pg=PP1&lpg=PP1&dq=itsourcing+beyond&source=bl&ots=yrYbdcJetD&sig=D-jThp6AvsDnuabT4385lka6xAM&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjctd612ozaAhUKKcAKHZDWALcQ6AEIPTAD#v=onepage&q=itsourcing%20beyond&f=false

 

 

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1 passende Publikation von Dr. Helmut Steigele

Cover zu CIO-Brevier Bd. II - IT-Controlling
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Antwort von Jürgen Osterberg
Geschäftsführer 30 doradus media design gmbh Monheim am Rhein

Mit Vermittlern wird die Wertschöpfungskette länger, die Kosten erhöhen sich, da auch dieser bezahlt wird.  Last, but not least: bei dem, der die Arbeit macht, kommt am Ende weniger an. Dies steigert nicht unbedingt den Spaß am Projekt.

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Foto von Alexander W. Pook
Antwort von Alexander W. Pook
Regional Account Executive Köln

Aus meiner Erfahrung im Bereich der Webentwicklung heraus, ist es für viele Entscheider noch immer wichtig, das Budget und die eigene Entscheidung abzusichern. Bei Nicht-Erreichung der Projektziele oder strategische Änderungen kann ich freie Mitarbeiter eher vom Auftrag entbinden, als das dies durch externe Firmen/Auftragnehmer möglich wäre.

Der Wunsch nach Flexibilität und geringem finaziellen Risiko steht also im Vordergrund.

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Antwort von Ottilie Steinhauer
Freiberuflerin Gemünden

Beim freien Mitarbeiter gehört die entwickelte Software exklusiv der beauftragenden Firma, der freie Mitarbeiter steht auch später meist für Folgeprojekte noch zur Verfügung.

Bei einer externen Firma liegt es ausserhalb des Einflusses des Auftraggebers ob in diesem Teilbereich noch weiter entwickelt wird, ob es bei der externen Firma die passenden Mitarbeiter noch gibt und auch, gerade bei Startups, ob es in einigen Jahren die Firma noch gibt.

Daher ist es gerade bei Software, die noch länger genutzt werden soll sicherer diese Kenntnisse im eigenen Haus zu haben und wenn die Arbeitsmenge nicht für einen fest angestellten Mitarbeiter reicht bzw. bei kurzfristigem Arbeitsanfall für ein Projekt einen Freelancer zu beauftragen. In beiden Fällen bleibt das Wissen beim Auftraggeber.

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