Ist die Beantwortung von Fragen im Internet ein sinnvolles Marketinginstrument?

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Antworten:

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Antwort von Georg Grohs .
Senior Manager Online Marketing Georg Grohs Online Marketing Viersen

Kommt drauf an.

Bei Fachfragen ggf. ja. Ansonsten nur bei guten Tipps, auch fürs Private. Und man sollte gucken, ob sich die Plattformen lohnen, wo die Zielgruppe unterwegs ist.

Allgemeine Fragen, etwa "was brauche ich für erfolgreiches Blog?" führen zu wenig - außer viel Arbeit beim Tippen und noch viel mehr Nachfragen. Gerade in sozialen "Businessforen" geht dann außerdem oft eine Diskussion los, die für eine Auftragsvergabe schlecht ist, es melden sich Anfänger und Trolle.

Sprich, man kann Kompetenz demonstrieren aber was nützt es, wenn es im Rauschen der Unwissenden und Halbwissenden untergeht und obendrein viel Arbeit macht? Nehmen wir einmal ein Businessforum, das mit "X" anfängt. Forenaktivität oft von denselben Leuten, Beitragsaufrufstatistik schlecht, viele Trainer, Berater und dergleichen. Reichweite eher durchwachsen, Reichweite in der Zielgruppe "Profi mit Bedarf und Etat" fast ausgelöscht durch Werbepostings, Kabbeleien, Diskussionen mit Anfängern. Ergo halte ich mich da weit draußen und gucke nur noch rein, wenn ich Freunde bei einem Beitrag unterstützen kann.

Aus SEO-Sicht kann die Beantwortung von Fragen typische Suchanfragen abbilden. Das kann man für natürliche Suche auf _der eigenen_ Webseite oder Adwords nutzen.

Da sollte man schon genau wissen, was man tut. Nettoreichweite verschiedener sozialer Netze in der Zielgruppe, deren Kosten-Nutzen-Rechnung jenseits von Schlagworten wie Content Marketing und Markenführung, SEO, Adwords, Bing, Facebook Ads.............

Viele Grüße

Georg Grohs

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Antwort von Hans-Jürgen Borchardt .
Freier Berater Kassel

Grundsätzlich ja. Voraussetzung ist ein ausreichendes Feedback aus dem Netz, damit zumindest eine Tendenz erkennbar ist. Daher sollten Sie mindestens 20 Antworten haben. Das ist zwar nicht repräsentativ aber lässt oft schon einen Schwerpunkt erkennen.

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Antwort von Prof. Dr. Dirk Zupancic .
Geschäftsführer der DZP, habilitierter Privatdozent (PD) der Universität St.Gallen German Graduate School of Management & Law (GGS) Ilsfeld

Für die internetafinen Kunden ja. Das Internet ist ein Geben und Nehmen. Und das beantworten von Fachfragen ist eine gute Möglichkeit, um sich als Anbieter "gebend" zu zeigen. Gleiches gilt für Blogs und Whitepaper. Es kommt allerdings sodann darauf an, dass man die Kontakte - wenn möglich - auch aktiv weiter bearbeitet. Nicht alle Kunden geben von alleine zurück. Darum sollte man sich aktiv kümmern.

Prof. Dr. Dirk Zupancic

www.dirkzupancic.com

www.dzp-consulting.com

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Antwort von Thomas Lünendonk .
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Ja, aber nur wenn die Antworten kein produkt- oder service-spezifisches Blabla sind und einen echten Mehrwert und Erkenntniswert bieten. Außerdem muss das Spiel zuverlässig gespielt werden. Heißt: Wenn man einmal damit anfängt, Fragen zu beantworten, muss das regelmäßig und in einem angemessenen Zeitraum / Rhythmus erfolgen.

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Foto von Ramona Kramp
Antwort von Ramona Kramp .
Business Coach Immenstadt

Vorab beanworte ich diese Frage aus meiner Erfahrung heraus mit JA!

Der Nutzen:
Halte ich mich an meine anvisierte Zielgruppe, kann ich durch das Beantworten von Fragen mich zum Experten aufbauen. Schaue ich auf den Inhalt bei der Beantwortung der Fragen, habe ich gleichzeitig einen unbezahlbaren Content, welcher sogar weiter empfohlen werden kann.

Gleichzeitig lerne ich meine Zielgruppe kennen und kann viel besser auf ihre Bedürfnisse und Wünschen eingehen.

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